FLUG 1: Fokker 70
Natürlich musste der erste Flug Verspätung haben (15 Minuten), ich war ja noch nicht hibbelig genug. ;P Nachdem wir dann mit dem Bus zum Flugzeug gefahren wurden, war ich echt erstaunt wie klein dieser „Cityhopper“ doch war. o___o’ Es gab nur einen Gang und jeweils zwei Sitzplätze davon ausgehend. Dementsprechend ruckelig und laut (ein starkes Rauschen) ging es in der Maschine auch zu. Insgesamt war es aber eigentlich okay, wenn mir nicht so schlecht gewesen wäre (wobei ich nicht weiß, ob es am Fliegen liegt oder daran, dass es mir schon gestern nicht gut ging) und ich nicht etwas in Auge bekommen hätte. Der Ausblick auf die Wolken zwischenzeitlich war aber wirklich toll, wie in der Antarktis! :) Zu Essen gab es übrigens zwei leckere Kekse und Orangensaft im Plastikbecher.
FLUGHAFEN AMSTERDAM (Schiphol)
Nach nur 20 Minuten Flug kamen wir in Amsterdam an, wo wir über zwei Stunden Aufenthalt haben sollten. Uns wurde gesagt, dass die Koffer automatisch ins Flugzeug gebracht werden und so trieb uns der leere Magen zum Essen. Der Hunger verging einem bei den horrenden Preisen aber auch ganz schnell wieder… *wtf* Letztlich habe ich dann einen angebrannten Cheeseburger bei Burger King für 2,50 Euro gegessen – yummy… (Ich darf theoretisch nicht so viel meckern, der Stefan meint dann immer das wäre zu typisch deutsch.) Zum richtigen Gate haben wir dann auch noch gefunden, allerdings sind wir dafür auch einem durch den kompletten Flughafen gelaufen.
FLUG 2: Boing
Der zweite Flug war so was von wesentlich angenehmer als der erste! :D Das Flugzeug war ein riesen Teil mit zwei Gängen und drei, vier und zwei Sitzplätzen. Das Rauschen war nicht mehr so stark und auch das ruckeln kam nur ab und zu. Ich hab mich fast wie in der Bahn gefühlt, nur das es wesentlich leiser war und um mich herum fast nur Japaner saßen. XD Der Service war genial! Es gab warmes Essen (wir haben uns für Curry entschieden, dabei gab es noch Fisch, Salat und Jelly), Snacks, Eis und mehr! Außerdem ein tolles Unterhaltungsprogramm mit aktuellen Filmen (auf englisch), Serien, Musik, Spielen und mehr. Beim Mittag ist dem Stefan dann sein hoch angepriesener Tomatensaft umgekippt. *haha* Weil Karol dann auch den Oolong Tee von Philipp probieren wollte, bekam er einen besonderen Schluck ab. ;) Er hatte es dem Philipp nämlich zu spät gesagt und dieser hat dann kurzerhand einfach wieder etwas in den Becher gespuckt, was Karol aber nicht vorher wusste. *lach* Delicous (hier im Flugzeug ist alles delicous, zumindest steht es überall drauf)! Und ja, ich muss das jetzt schreiben, der Karol ist „amazing“, weil er der Stewardess eine Wärmflasche geöffnet hat. Negativ kann ich eigentlich nur sagen, dass einem nach so langem Flug zwischendurch wirklich derbe der Arsch und die Beine weh tun! *jammer* Ansonsten ging es aber, auch wenn keiner von uns schlafen konnte.
FLUGHAFEN NARITA
Fliegen war insgesamt nicht so schlimm wie erwartet bzw. eingeredet. Mein einziges Problem sind Start und Landung, da wird mir doch ziemlich übel und aufgrund der schlechten Luft bekomme ich auch Kopfweh. Deswegen war ich dann auch froh, als wir erstmal aus dem Flugzeug gestiegen sind und den langen Weg durch die Absperrungen (tatsächlich – wir waren nur eine Handvoll Europäer), es gibt spezielle für Ausländer, zum Gepäckband gelaufen sind. Auf dem ganzen Weg lag Teppich. Es ist übrigens auch üblich spezielle Einreiseformulare (bzw. Zettel) und Fingerabdrücke abzugeben. Das Gepäckband war dann eine echte Geduldsprobe und auch richtig angsteinflößend, ob denn nun alle Koffer angekommen sind. Bestimmt dreimal sind zwei verschiedene Drogenspürhunde (ja die Japaner nehmen das alles sehr genau!) an uns vorbeigelaufen bevor sie endlich ankamen. Danach wuselten wir uns verwirrt zu den Stationen vor, wo es den Japan Rail Pass und die Suica Karte gab. Die Suica mächtig aufgeladen, ging es dann an die Zugsuche und mit vielem rumfragen (in drei verschiedenen Sprachen), saßen wir auch im richtigen Zug und konnten die doch ländliche Gegend um den Flughafen bestaunen. Diese Landschaft änderte sich jedoch bald und in Asakusa angekommen, sah man dann nur noch (Groß-) Stadt.
ASAKUSA
Vom Bahnhof aus war unser Hotel leicht zu finden (einfach ein kleines Stück geradeaus), nur der viele Regen stimmte uns etwas missmutig. Das Hotel ist vielleicht nicht das größte, beste, aber auf jeden Fall ein schnuckeliges mit kleinen Extras wie Kühlschrank und Wasserkocher im Zimmer. Die Toilette musste von den Jungs natürlich gleich eingeweiht werden, wobei die Popo-Spülung aber scheinbar etwas zu hart war. *lach* Ansonsten sind die Zimmer ziemlich klein und man tritt sich leicht auf die Füße, aber wir schlafen ja nur hauptsächlich drin…Weil wir im Flugzeug so gut wie gar nicht schlafen konnten, wurde erstmal beschlossen eine längere Pause einzulegen und so geschah es dann auch von etwa 14:00 – 17:30 Uhr.
Vom Bahnhof aus war unser Hotel leicht zu finden (einfach ein kleines Stück geradeaus), nur der viele Regen stimmte uns etwas missmutig. Das Hotel ist vielleicht nicht das größte, beste, aber auf jeden Fall ein schnuckeliges mit kleinen Extras wie Kühlschrank und Wasserkocher im Zimmer. Die Toilette musste von den Jungs natürlich gleich eingeweiht werden, wobei die Popo-Spülung aber scheinbar etwas zu hart war. *lach* Ansonsten sind die Zimmer ziemlich klein und man tritt sich leicht auf die Füße, aber wir schlafen ja nur hauptsächlich drin…Weil wir im Flugzeug so gut wie gar nicht schlafen konnten, wurde erstmal beschlossen eine längere Pause einzulegen und so geschah es dann auch von etwa 14:00 – 17:30 Uhr.
Als nächstes wollten wir die Gegend erkunden und Bahnhöfe ausfindig machen, also machten wir uns auf den Weg und waren schon bald am Kaminari-mon (Donnertor). Da ich zum Rox (Einkaufscenter) wollte, bogen wir ab und im Rox wurden dann die ersten Einkäufe getätigt! Unterwegs haben wir schon viele tolle Sachen entdecken können, da es schon dunkel war, waren die Leuchtschilder besonders interessant. Ich kaufte im Rox einiges im Daiso (100 Yen Shop) und ein kleines Märchen-Buch bei Libro. Danach zwang uns der hungrige Magen zur Futtersuche und wir entschieden uns letztlich für Ramen (für mich Miso Ramen – wie immer). Es hat wirklich sehr lecker geschmeckt und war reichlich (ratet wer nicht aufessen konnte XD). Gekostet hat es 750 Yen. Toll ist, dass an vielen japanischen Restaurants die Speisen im Schaufenster ausgelegt sind, meist aus Plastik. Ansonsten kann man bei der Bestellung auch immer gut auf das Bild zeigen. *lach*
Gesättigt schlenderten wir dann durch die Gassen, schauten uns um und machten ein paar Fotos. Leider hatten aber auch viele Geschäfte schon zu! Sobald man sich aber einem Restaurant näherte, wurde man quasi schon reingewunken und gerufen. In einem Conbini (24 Stunden Supermarkt), kauften wir dann noch einige Sachen zum Frühstück ein. Ich werde mir morgen mit Stefan Sakura Mochi teilen, die wollte ich schon immer probieren. Die Sakura/ Pfirsich Bonbons sind immerhin schon lecker. ;) Zum Abendbrot hatte ich dann Hanami Dango zu naschen, die ich ebenfalls schon immer probieren wollte (ja, ich arbeite eine laaange Liste ab!).
Morgen geht es dann zum Senso-ji Tempel und der Nakamise Einkauftsstraße in Asakusa und in den Ueno Park zum Nationalmuseum und Zoo. :)



























