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Freitag, 2. März 2012

[Geblubber] Japanreise Tag 1: Reisebeginn, Asakusa

Früh morgens geht es los, nach einer äußerst kurzen (weil aufgeregt) Nacht, heißt es um 06:30 Uhr aufstehen. Eigentlich wollte ich dann den Bus nehmen, aber letztlich bin ich doch zu Fuß zum Hauptbahnhof gelatscht und war natürlich wieder die Erste. :P Nach kurzer Zeit kamen aber auch schon Philipp und Stefan und wir stiegen recht bald in die Bahn, die erstaunlicherweise mal keine Verspätung hatte. Unterwegs haben wir nur dummes Zeug geredet und auf einem Gleis sogar eine Freundin gesehen (hallo Sandra <3). *hihi* Am Düsseldorfer Flughafen ist dann auch Karol zu und gestoßen und Philipps Ma, die uns ebenfalls dort erwartete, hat uns noch einen dekadent teuren Kaffee (über 15 Euro für vier Tassen!) ausgegeben. Je näher der Abflug bzw. Check In rückte, desto aufgeregter wurde ich dann doch. Immerhin sollte ich das erste Mal fliegen und meine Eltern haben mir da ne ordentliche Portion Angst gemacht. q___q Der Check In verlief halb automatisch, wir mussten an einem Automaten alles selbst eingegeben und dann unsere Koffer abgeben. Danach ging es durch die ganzen Kontrollen inklusive Körpercheck. XD



FLUG 1: Fokker 70
Natürlich musste der erste Flug Verspätung haben (15 Minuten), ich war ja noch nicht hibbelig genug. ;P Nachdem wir dann mit dem Bus zum Flugzeug gefahren wurden, war ich echt erstaunt wie klein dieser „Cityhopper“ doch war. o___o’ Es gab nur einen Gang und jeweils zwei Sitzplätze davon ausgehend. Dementsprechend ruckelig und laut (ein starkes Rauschen) ging es in der Maschine auch zu. Insgesamt war es aber eigentlich okay, wenn mir nicht so schlecht gewesen wäre (wobei ich nicht weiß, ob es am Fliegen liegt oder daran, dass es mir schon gestern nicht gut ging) und ich nicht etwas in Auge bekommen hätte. Der Ausblick auf die Wolken zwischenzeitlich war aber wirklich toll, wie in der Antarktis! :) Zu Essen gab es übrigens zwei leckere Kekse und Orangensaft im Plastikbecher.


FLUGHAFEN AMSTERDAM (Schiphol)
Nach nur 20 Minuten Flug kamen wir in Amsterdam an, wo wir über zwei Stunden Aufenthalt haben sollten. Uns wurde gesagt, dass die Koffer automatisch ins Flugzeug gebracht werden und so trieb uns der leere Magen zum Essen. Der Hunger verging einem bei den horrenden Preisen aber auch ganz schnell wieder… *wtf* Letztlich habe ich dann einen angebrannten Cheeseburger bei Burger King für 2,50 Euro gegessen – yummy… (Ich darf theoretisch nicht so viel meckern, der Stefan meint dann immer das wäre zu typisch deutsch.) Zum richtigen Gate haben wir dann auch noch gefunden, allerdings sind wir dafür auch einem durch den kompletten Flughafen gelaufen.


FLUG 2: Boing
Der zweite Flug war so was von wesentlich angenehmer als der erste! :D Das Flugzeug war ein riesen Teil mit zwei Gängen und drei, vier und zwei Sitzplätzen. Das Rauschen war nicht mehr so stark und auch das ruckeln kam nur ab und zu. Ich hab mich fast wie in der Bahn gefühlt, nur das es wesentlich leiser war und um mich herum fast nur Japaner saßen. XD Der Service war genial! Es gab warmes Essen (wir haben uns für Curry entschieden, dabei gab es noch Fisch, Salat und Jelly), Snacks, Eis und mehr! Außerdem ein tolles Unterhaltungsprogramm mit aktuellen Filmen (auf englisch), Serien, Musik, Spielen und mehr. Beim Mittag ist dem Stefan dann sein hoch angepriesener Tomatensaft umgekippt. *haha* Weil Karol dann auch den Oolong Tee von Philipp probieren wollte, bekam er einen besonderen Schluck ab. ;) Er hatte es dem Philipp nämlich zu spät gesagt und dieser hat dann kurzerhand einfach wieder etwas in den Becher gespuckt, was Karol aber nicht vorher wusste. *lach* Delicous (hier im Flugzeug ist alles delicous, zumindest steht es überall drauf)! Und ja, ich muss das jetzt schreiben, der Karol ist „amazing“, weil er der Stewardess eine Wärmflasche geöffnet hat. Negativ kann ich eigentlich nur sagen, dass einem nach so langem Flug zwischendurch wirklich derbe der Arsch und die Beine weh tun! *jammer* Ansonsten ging es aber, auch wenn keiner von uns schlafen konnte.



FLUGHAFEN NARITA
Fliegen war insgesamt nicht so schlimm wie erwartet bzw. eingeredet. Mein einziges Problem sind Start und Landung, da wird mir doch ziemlich übel und aufgrund der schlechten Luft bekomme ich auch Kopfweh. Deswegen war ich dann auch froh, als wir erstmal aus dem Flugzeug gestiegen sind und den langen Weg durch die Absperrungen (tatsächlich – wir waren nur eine Handvoll Europäer), es gibt spezielle für Ausländer, zum Gepäckband gelaufen sind. Auf dem ganzen Weg lag Teppich. Es ist übrigens auch üblich spezielle Einreiseformulare (bzw. Zettel) und Fingerabdrücke abzugeben. Das Gepäckband war dann eine echte Geduldsprobe und auch richtig angsteinflößend, ob denn nun alle Koffer angekommen sind. Bestimmt dreimal sind zwei verschiedene Drogenspürhunde (ja die Japaner nehmen das alles sehr genau!) an uns vorbeigelaufen bevor sie endlich ankamen. Danach wuselten wir uns verwirrt zu den Stationen vor, wo es den Japan Rail Pass und die Suica Karte gab. Die Suica mächtig aufgeladen, ging es dann an die Zugsuche und mit vielem rumfragen (in drei verschiedenen Sprachen), saßen wir auch im richtigen Zug und konnten die doch ländliche Gegend um den Flughafen bestaunen. Diese Landschaft änderte sich jedoch bald und in Asakusa angekommen, sah man dann nur noch (Groß-) Stadt.


ASAKUSA
Vom Bahnhof aus war unser Hotel leicht zu finden (einfach ein kleines Stück geradeaus), nur der viele Regen stimmte uns etwas missmutig. Das Hotel ist vielleicht nicht das größte, beste, aber auf jeden Fall ein schnuckeliges mit kleinen Extras wie Kühlschrank und Wasserkocher im Zimmer. Die Toilette musste von den Jungs natürlich gleich eingeweiht werden, wobei die Popo-Spülung aber scheinbar etwas zu hart war. *lach* Ansonsten sind die Zimmer ziemlich klein und man tritt sich leicht auf die Füße, aber wir schlafen ja nur hauptsächlich drin…Weil wir im Flugzeug so gut wie gar nicht schlafen konnten, wurde erstmal beschlossen eine längere Pause einzulegen und so geschah es dann auch von etwa 14:00 – 17:30 Uhr.




Als nächstes wollten wir die Gegend erkunden und Bahnhöfe ausfindig machen, also machten wir uns auf den Weg und waren schon bald am Kaminari-mon (Donnertor). Da ich zum Rox (Einkaufscenter) wollte, bogen wir ab und im Rox wurden dann die ersten Einkäufe getätigt! Unterwegs haben wir schon viele tolle Sachen entdecken können, da es schon dunkel war, waren die Leuchtschilder besonders interessant. Ich kaufte im Rox einiges im Daiso (100 Yen Shop) und ein kleines Märchen-Buch bei Libro. Danach zwang uns der hungrige Magen zur Futtersuche und wir entschieden uns letztlich für Ramen (für mich Miso Ramen – wie immer). Es hat wirklich sehr lecker geschmeckt und war reichlich (ratet wer nicht aufessen konnte XD). Gekostet hat es 750 Yen. Toll ist, dass an vielen japanischen Restaurants die Speisen im Schaufenster ausgelegt sind, meist aus Plastik. Ansonsten kann man bei der Bestellung auch immer gut auf das Bild zeigen. *lach*


Gesättigt schlenderten wir dann durch die Gassen, schauten uns um und machten ein paar Fotos. Leider hatten aber auch viele Geschäfte schon zu! Sobald man sich aber einem Restaurant näherte, wurde man quasi schon reingewunken und gerufen. In einem Conbini (24 Stunden Supermarkt), kauften wir dann noch einige Sachen zum Frühstück ein. Ich werde mir morgen mit Stefan Sakura Mochi teilen, die wollte ich schon immer probieren. Die Sakura/ Pfirsich Bonbons sind immerhin schon lecker. ;) Zum Abendbrot hatte ich dann Hanami Dango zu naschen, die ich ebenfalls schon immer probieren wollte (ja, ich arbeite eine laaange Liste ab!).



Morgen geht es dann zum Senso-ji Tempel und der Nakamise Einkauftsstraße in Asakusa und in den Ueno Park zum Nationalmuseum und Zoo. :)

Mittwoch, 29. Februar 2012

[Geblubber] Reisevorbereitungen

Oh mein Gott - morgen geht es endlich los nach Japan! Ein Traum wird wahr. <3 Ganze 14 Tage werden wir nach folgendem Plan unterwegs sein:

02. Tokyo: Shinjuku
03. Tokyo: Asakusa/ Ueno
04. Yokohama
05. Kamakura
06. Hakone
07. Tokyo: Kaiserpalast, Meiji Schrein, Harajuku
08. Kyoto
09. Osaka/ Wakayama
10. Nara
11. Tokyo: Ghibli, Shibuya
12. Tokyo: Tsukiji, Ginza, Odaiba
13. Tokyo: Akihabara, Roppongi (Hills), Tokyo Tower


Ich weiß nicht, ob ich es schaffe jeden Tag direkt zu bloggen (ich werd nachts bestimmt nur noch todmüde ins Bett fallen), aber zumindest über die Reisevorbereitungen möchte ich euch jetzt schon berichten und erreichbar werd ich in der Zeit voraussichtlich auch sein. ;)


BUCHUNG
Gebucht haben wir (ich, mein Freund und zwei männliche Kommilitonen) über Expedia.de. Da drei von uns einigermaßen japanisch sprechen und verstehen (haha) können, haben wir uns den Luxus erlaubt die Reise alleine zu planen und konnten somit auch günstige Click&Mix Reisen in Anspruch nehmen. Für zwei Wochen zahlten wir also pro Person ungefähr 880 Euro, was Hin-und Rückflug, Hotel und Reiserücktrittsversicherung beinhaltet! Ich denke günstiger geht es nicht, denn Reiseveranstalter nehmen meistens so um die 3000 Euro. Es ist also durchaus sinnvoll Flug und Hotel über Expedia zu kombinieren, es ist auch einfach zu handhaben. Allerdings benötigt man eine Kreditkarte!

HOTEL
Ebenfalls über Expedia konnte man sich Hotels in verschiedenen Preisklassen aussuchen. Wir haben uns für das zweitgünstigste, das Chisun Inn in Asakusa (einem Stadtteil Tokyos) entschieden. Hauptgrund dafür war eigentlich, dass Scrati aus dem Nekobento Forum dort schon übernachtet hatte und es für gut befunden hat. :) Die bekannteste Sehenswürdigkeit, der Sensō-ji Tempel mit dem Donnertor und der Nakamise Einkaufsstraße, liegt nur 10 Gehminuten vom Hotel entfernt und auch die Bahnverbindungen scheinen gut zu sein. Außerdem liegt unser Hotel neben dem Bandai Hauptgebäude und am Sumida Fluss. 
 
FLUG
Der von uns ausgewählte Flug erfolgt durch die niederländische Fluggesellschaft KLM. Auch hier haben wir schon etwas gutes gehört. Wir werden am 01. März um 11:30 Uhr in Düsseldorf starten, dann um 12:30 Uhr einen etwa zweistündigen Aufenthalt in Amsterdam haben und dann nach etwa zwölf Stunden um 09:55 Uhr in Narita (Tokyo Flughafen) landen. :) Zurück geht es dann am 14.03. um 11:55 Uhr, landen werden wir dann um 18 Uhr in Düsseldorf.

BAHN
Eine günstige Möglichkeit ganz Japan zu bereisen ist der Japan Rail Pass! Je nach Kurs kostet dieser für sieben Tage zwischen 260 und 280 Euro. Mit diesem kann man alle Linien der JR Kompanie und bis auf wenige Ausnahmen auch Shinkansen nutzen. Zudem ist eine kostenlose Sitzplatzreservierung möglich. Wir haben unseren hier online bestellt, wofür man allerdings wieder eine Kreditkarte benötigt. Der Japan Rail Pass ist übrigens nur für Ausländer erhältlich! Man bekommt dann einen Gutschein und kann diesen dann in Japan gegen den eigentlichen Pass umtauschen.
Praktisch reisen kann man in Bus und Bahn mit der Suica oder Pasmo Karte. Hierbei handelt es sich um Prepaidkarten, die man an midori-no-maguchi Automaten in Bahnhöfen aufladen und die man dann einfach als Bahnticket nutzen kann. Wir werden uns eine Suica Karte kaufen, die kostet 2000 Yen (500 Yen Pfand).


GHIBLI MUSEUM
Wenn man das Ghibli Museum in Tokyo, Mitaka besuchen möchte, sollte man sich die 1000 Yen (~10 Euro) teuren Karten dafür schon vorher bestellen (dies geht bis zu 3 Monate im voraus). Wir haben dies bei JTB Germany getan, ich kann es allerdings ganz und gar nicht empfehlen. Sie sind unfreundlich, schlampig und verlangen pro Person dann auch noch 8 Euro Bearbeitungsgebühr! Leider gibt es sonst kaum deutsche Anbieter... Theoretisch ist es auch möglich Karten in japanischen Conbinis zu kaufen, die sind allerdings begrenzt und nur einige Stunden gültig. Unsere jetzige Karte ist zwar auch auf einen Tag beschränkt, dafür aber auch für den gesamten. ;)

PLANUNG
Insgesamt empfiehlt es sich die Reise genaustens durchzuplanen und vorher schon Bahnverbindungen via Hyperida oder Jourdan rauszusuchen! :) Auch Prospekte und Reiseführer sind hilfreich. Ich konnte beispielsweise auf dem Japantag viele tolle ergattern und bei Yes! Tokyo kann man ebenfalls welche kostenlos bestellen. ;) Beachten sollte man auch, dass man für Japan einen Adapter für die Steckdose benötigt. :)