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Montag, 20. Juli 2020

[Review] Mochi by EatHappy

Gestern brachte mein Freund einen Flyer von EatHappy mit - einer Kette, die Sushi und asiatische Spezialitäten in deutschen Supermärkten anbietet. Und sie haben auch Mochi im Angebot! (*___*) Da war ich natürlich sofort Feuer und Flamme. <3 Nach kurzer Recherche stellte sich dann auch heraus, dass wir einen Supermarkt mit EatHappy in unserer Nähe haben. Da wir heute eh unterwegs waren, ging es also auf die Jagd! (^___^) Unsere Beute möchte ich euch heute zeigen.



Wie bereits erwähnt befindet sich die Kette als kleiner Side Shop im Supermarkt selbst. Bei uns war es ein Rewe, es soll sie aber auch bei einigen Edeka und Hit geben. Eine Übersicht findet ihr zum Beispiel hier auf deren Webseite. Es gibt wohl auch einen Lieferservice. Die Mochi befinden sich in einer kleinen Gefriertruhe aus der ihr euch die kleinen Reisküchlein selber in einen Becher zusammenstellen könnt. Die Ess-Empfehlung ist halbaufgetaut oder aufgetaut (dauert ca. bis zu 20 Minuten). Eines kostet allerdings 1,30€!


Insgesamt gab es bei unserem Besuch acht verschiedene Sorten, wovon eine nicht verfügbar war. Regulär im Sortiment sind Himbeere, Mango, Schokolade, Matcha-Himbeere, Strawberry Cheesecake und Kokos. Dazu gibt es aktuell die Sommer Sorten Acai und Tiramisu. Mitgenommen haben wir sechs Stück (alle außer Tiramisu und Kokos).


Obwohl der Preis doch etwas abschrecken kann, muss ich doch eine sehr klare Empfehlung aussprechen. Diese Mochi sind wirklich wahnsinnig lecker!! (*___*) Die Außenhülle ist nicht zu dick und sehr soft, was angenehm zu essen ist. Die Creme ist nicht immer ganz "glatt", aber stets cremig und richtig gut. Sie ist nicht zu süß und auch nicht super intensiv. Insgesamt also ein sehr zarter Geschmack! Hier noch ein bisschen was zu den einzelnen Sorten (auf dem Bild von oben nach unten, von links nach rechts):
  • Schokolade: Hier gibt es eine leckere, sehr vollmundige (intensive) Ganache. Super für Schoko-Fans!
  • Himbeere: Eine sehr fruchtige Sorte, ebenfalls mit Fruchtkern. Leider mit Kokos in der Creme. Das schmeckt man nicht so heraus, ist aber trotzdem nicht so toll.
  • Mango: Ebenfalls sehr fruchtig und mit feiner Creme inkl. echten Mangofetzen. Riecht auch schon gut und ist die für uns intensivste Sorte. Yum!
  • Strawberry Cheesecake: Schmeckt wirklich mal nach Cheesecake, eine feine Frischkäsecreme. Innen befindet sich ein Fruchtkern, der aber nur wenig fruchtig schmeckt und nicht unbedingt nach Erdbeere. Dennoch insgesamt sehr lecker!
  • Acai: Auf Acai war ich sehr gespannt, allerdings ist der Geruch schon gewöhnungsbedürftig. Außerdem ist leider sehr viel Kokos in der Creme, was nicht so gut passt und bei der Cremigkeit stört. Ansonsten sehr fruchtig. 
  • Matcha-Himbeere: Sehr cremiges Innenleben mit Fruchtkern. Der Matcha überwiegt, ist jedoch dennoch nur wenig intensiv (etwas zu sanft). Dafür allerdings auch kaum bitter, wie es sonst bei Matcha sein kann.

Zusammenfassend kann ich die Mochi wirklich sehr empfehlen! Der Preis ist etwas schade, aber das darf man sich ruhig ab und an mal gönnen. Geschmacklich sind sie wirklich wunderbar und ein kleines Träumchen. <3

Dienstag, 7. April 2015

[Review] Wagashi

Wagashi (和菓子) sind traditionelle japanische Süßigkeiten, die oftmals vor der Meiji Restauration 1868 entstanden sind. Dementsprechend haben echte Wagashi eine lange Tradition und Geschichte. Sie werden meist innerhalb einer Teezeremonie oder zu bestimmten Anlässen gegessen und waren vor allem damals etwas ganz besonderes. Ich möchte euch heute ein paar recht populäre Wagashi vorstellen.

Daifuku / Mochi

Daifuku und Mochi werden oftmals gleichgesetzt, was jedoch so nicht stimmt. Daifuku (大福), umgangssprachlich auch Daifuki Mochi (大福餅), werden gefüllt, meist mit Anko, und aus Klebreismehl hergestellt. Wörtlich bedeutet daifuku "Großes Glück". Mochi (餅) werden aus frischem Reis gemacht und nicht gefüllt.Von beiden gibt es verschiedene Varianten, die sich in Form, Farbe und Geschmack unterscheiden. Allgemein sind sowohl Daifuku als auch Mochi allerdings sehr klebrig.

Ichigo und Yomogi Daifuku

Eine sehr beliebte, jüngere Variante des Daifuku sind Ichigo Daifuku (いちご大福), also mit Erdbeeren und Anko gefüllte Reiskuchen. Das Anko ist meistens feines Koshi-An, manchmal aber auch Shiro-An (weißes Anko). Es gibt zudem Versionen mit Vanille-Creme, Sahne und ähnlichem. Erfunden wurden Ichigo Daifuku 1986.

Yomogi Daifuku (蓬大福) sind mit Anko gefüllte grüne Mochi. Die grüne Farbe erklärt sich durch das verwendete Yomogi, dem japanischen Beifuß (Wermut). Yomogi Daifuku symbolisieren den Frühling und sind beispielsweise zum Hina Matsuri am 03.03. beliebt.


Sakura Mochi

Gerade zur Kirschblütenzeit, dem Mädchenfest Hina Matsuri (03.03.) und der Kirschblütenschau (Hanami) greift man gerne zu Sakura Mochi (桜餅). Hierbei handelt es sich um rosa gefärbtes Mochi, das mit Anko gefüllt wird. Umhüllt wird das Ganze mit einem Kirschblütenblatt, welches allerdings ein wenig bitter schmeckt. Erfunden wurden Sakura Mochi vermutlich 1717 im Mukojima Chomeiji Tempel, der noch heute für seine Kirschblüten berühmt ist.

Dorayaki

Dorayaki (どら焼き) bedeutet wörtlich übersetzt so viel wie "Gong-Braten". Der Legende nach hatte der Kriegermönch Benkei auf der Flucht seinen Gong bei einem Bauern vergessen, den dieser fortan zum Backen von Pfannkuchen nutzte. Es handelt sich dabei seit 1914 um zwei zusammengelegte Pfannkuchenscheiben, die traditionell mit Anko gefüllt werden - es gibt jedoch auch andere Varianten. Zuvor war es lediglich ein Pfannkuchen gewesen. Heute sind Dorayaki eine beliebte Süßigkeit, die auch bei Comicfiguren wie Doraemon vertreten ist.

Hiyoko

Hiyoko ( ひよ子) wurden 1912 von Shigeru Ishizaka in Iizuka erfunden. Ichizaka verglich Süßigkeiten mit lebenden Wesen, da sie unendliche Möglichkeiten bieten würden. Hiyoko sind gefüllte (meist mit weißem Anko = Shiroan) Manju in Form von kleinen Küken. Das Shiroan soll dabei Eigelb symbolisieren. Aufgrund ihrer außergewöhnlichen Form sind Hiyoko bis heute sehr beliebt, auch als Souvenir. Übrigens gibt es sie auch als Kekse und anderen Varianten!


Taiyaki

Taiyaki (鯛焼き), übersetzt in etwa "gebackene Meerbrasse", ist ein mit Anko gefüllter Waffelkuchen in Form einer Seebrasse, der in der Meiji-Zeit (1868-1912) erfunden worden sein soll. Es wird in einem speziellen Taiyaki-Eisen mit Fischform gebacken und ist sehr beliebt als Snack. Neben der traditionellen Anko-Füllung gibt es noch zahlreiche andere Varianten. Es gibt sowohl große als auch kleine Fische.

Welche der vorgestellten Süßigkeiten habt ihr schon probiert oder würdet ihr gerne einmal probieren?

Donnerstag, 13. November 2014

[Review] Japanische Süßigkeiten III

Heute möchte ich euch mal wieder ein paar japanische Süßigkeiten, die ich bekommen oder gekauft und getestet habe, vorstellen. (^___^) Bisher habe ich schon drei mal über solche berichtet: Teil 1, Teil 2 und jap. Kitkat Sorten.

Bisuko Kekse von Glico
Mmmh sehr leckere und knusprige Biskuitkekse (Doppelkekse) mit einer tollen Milchcremefüllung. Die Packung enthält fünf Kekse, die alle mit einem niedlichen Herzmotiv bedruckt sind. Kann ich sehr empfehlen! Geschenkt bekommen aus Japan.


Choco bōru (Schokoball) Erdnuss von Morinaga
Hierbei handelt es sich um kleine Schokobälle mit Erdnussfüllung. Die Erdnuss ist mit einer knusprigen Hülle und mit Schokolade ummantelt. Erinnert ein wenig an unsere Schoko-Erdnüsse. Niedlich: Der Vogel ist eine stylisierte Erdnuss. XD Geschenkt bekommen aus Japan, aber auch schon in Düsseldorf gesehen.


Süßkartoffelsticks von Kabaya
Sehr ungewöhnlich schmeckende Sticks, die knusprig sind und mit einer Art Salz überzogen wurden. Der Geschmack erinnert allerdings nicht an Süßkartoffel, sondern ist eher chemisch. Gekauft in Düsseldorf (Shochiku) für um die 2 €.


Mochi Chocolate Sakura von Bourbon
Hier war ich doch sehr enttäuscht: Die Mochi-Schicht ist klebrig und die Füllung läuft teilweise aus. Die Sakura Füllung innen schmeckt sehr künstlich und die weiße Schokolade darum ist sehr krümelig und süß. Dafür ist die Mochi-Schicht aber doch mochimäßig lecker. Enthalten sind zwei mal vier Stück. Bestellt bei napajapan.


Harvest Matcha Schokoladenkekse von Tohato
Hauchdünne, knusprige Kekse, die mit einer dünnen Matcha-Schokolade überzogen sind. Wirklich sehr lecker! Enthalten sind acht mal zwei Stück - gut zum Teilen. Hier leider kein Foto mehr von der Packung an sich. Gekauft in Düsseldorf (Shochiku).


Caramel Corn Azuki-Milch von Tohato
Caramel Corn sind quasi karamellisierte Flips. Hier mit einer Azuki-Milch Variante, die man durchaus ein wenig rausschmeckt. Die Packung gab es für 2-3 € in Düsseldorf (Shochiku) zu kaufen.


Karamellwürfel von Meiji
Kleine Karamellwürfel, die jeweils zu zweit in eine kleine Würfelbox verpackt wurden. Eine sehr niedliche Idee und geschmacklich ebenfalls lecker. Gekauft für 2 $ bei jbox. Ein "Set" besteht aus fünf Würfeln.


Mango Karamell von Morinaga
Morinaga Karamell ist wirklich lecker und Mango ist nur eine von vielen Sorten. Mango schmeckt man definitiv und auch nicht zu künstlich - lecker. Enthalten sind zwölf etwa 1cm große Würfel, die einzeln verpackt sind. Gekauft für 1,10 € in Düsseldorf (Hanaro).


Kitkat Bakeable Pudding von Nestle
Der neuste Kitkat Hit, den man im Ofen sogar backen und somit karamellisieren lassen kann! Wollte ich unbedingt probieren und hab ihn dann vom lieben Kätzchen bekommen. *chu* Es ist ein Mini Kitkat, das sich im Ofen bei ca. 100C einige Minuten knusprig aufbacken lässt (am besten beobachten bis Blässchen entstehen). Geschmacklich sehr süß, aber vor allem als Effekt der Hit. *hehe*


Und wer hat jetzt Hunger? *lach* Was würdet ihr am liebsten mal probieren?

Montag, 7. April 2014

[Review] O-Shiruko (Instant)

Von meiner lieben japanischen Brieffreundin Yuka habe ich letztens eine Packung Instant O-Shiruko (jap. (汁粉) bekommen, die ich euch heute vorstellen möchte~ Es ist eine Art Suppe und ein sehr beliebtes Gericht im Winter, was aus pürierten oder unpürierten Adzukibohnen und Mochi besteht. Das Gericht wird warm gegessen und ist wirklich süß und lecker. <3 Gegessen wird es seit der Edo-Zeit (1600-1868), genauer gesagt seit 1635.


Die Zubereitung ist denkbar einfach: Deckel abreißen, heißes Wasser bis zur Linie einfüllen, kurz warten, dann rühren und genießen. (^___^) Je länger man wartet, desto zähflüssiger wird die Suppe. Das Mochi ist sehr weich (und schwer zu fotographieren), aber lecker.*mmh*


Dienstag, 17. Januar 2012

[Review] Melonen Mochi

Neulich wurde ich erinnert, dass ich selbst ja noch eine Packung Melonen Mochi daheim, aber bis jetzt nicht probiert habe. :) Das musste natürlich nachgeholt werden! ;)


Die Melonen Mochi stammen von der bekannten Mochi Marke Royal Family und ich habe sie für etwa um die zwei Euro in Düsseldorf, Ho's Supermarket, erworben. In der Packung sind insgesamt drei etwa 5cm große Mochi enthalten. Btw: Diese Mochi gibt es auch in der Geschmacksrichtung Erdbeer.


Vom Aussehen her haben sie mich an Mochi Cream erinnert und so war die Vorfreude dementsprechend groß. :) Die äußere hellgrüne und mit Stärke bestäubte Mochihülle ähnelt von der Konsistenz allerdings eher Weingummi. Geschmacklich ähnelt sie den leckeren Melonen Bonbons, hält also einigermaßen was sie verspricht. Sie riechen übrigens auch nach Melone! Das grüne Innere ähnelt sehr dickflüssigem Sirup, schmeckt etwas künstlich. Das weiße Innere erinnert an diesen weißen Schaum aus Schokoküssen, ist aber etwas fester, geschmacklich jedoch ähnlich.

Die Zutatenliste bestätigt den künstlichen Geschmack: Maltose, Zucker, klebriger Reis, Stärke, Pflanzenöl, Hami Melon Juice, Trehalose, Gelatine (!), Flavor, Sorbitol, E133 & E102 & E110 & E200 (!)...

Fazit: Ich bin kein Fan von dieser Art Mochi, sie haben für mich nichts mit den leckeren Mochi aus weichem Mochiteig gemein, sondern ähneln eher Weingummi... Nimmt man alle Geschmäcker der einzelnen Komponenten zusammen, können sie auch geschmacklich nicht richtig überzeugen und schmecken ziemlich künstlich - schade. ;(

Dienstag, 29. November 2011

[Review] Mochi Eis von Lotte

Dieses leckere Mochi Eis von Lotte konnte ich in Osnabrück für nur zwei Euro (Sonderaktion, eigentlich wesentlich teurer) erwerben. :D




Bei dieser Packung im schicken Design (mit Häschen! :)) handelt es sich um die Mini-Ausgabe mit neun kleinen Mochi-Eis-Kugeln. Es gibt auch größere Versionen! Die "Kugeln" bestehen aus einer dünnen Mochischicht außen und einer cremigen (Vanille-) Eis Schicht im inneren. Dabei ist die Mochischicht richtig samtig und gar nicht gefroren, wie man denken könnte! Sie ist sehr weich und hat geschmacklich etwas die Eisnote angenommen. Wie es für Mochi üblich ist, ist sie aber etwas klebrig und zähflüssig (ähnlich wie Kaugummi). ;) Das Eis an sich ist schneeweiß und, wie bereits erwähnt, sehr cremig und schmeckt leicht nach Vanille.




Das Eis zu essen ist nun etwas trickreich. ;) Ich habe es einfach mal in die Hand genommen und das Eis aus der Mochischicht gelutscht. *lach* Bei größeren Packungen (in Düsseldorf gibt es beispielsweise auch eine Portion mit zwei größeren Mochikugeln), ist aber auch noch ein kleiner Piekser dabei.




Ich finde das Mochi Eis richtig lecker, nicht nur für Mochi-Fans, sondern auch so eine lustige Geschmackserfahrung. :D

Sonntag, 4. September 2011

[Review] Mochi / Daifuku

Mochi sind japanische klebrige Reiskuchen, die in Japan sehr gerne und auch oft gegessen werden. :) Gefüllte Mochi werden Daifuku genannt und haben meist eine Anko-Füllung (Rote Bohnenpaste). Sowohl die klebrige Konsistenz als auch die Anko-Füllung sind jedoch nicht immer jedermanns Sache. Deswegen gibt es Mochi auch in anderen Konsistenzen und mit anderen Füllungen, sodass etliche Geschmäcker abgedeckt werden können. :D
Heute möchte ich euch ein paar Mochi bzw. Daifuku mit unterschiedlichen Füllungen und Geschmäckern vorstellen. ;) Gestartet habe ich meine Mochi-Leidenschaft übrigens auch mit einer Anko-Füllung, die mir aber viel zu süß war. :P Heute esse ich ab und an auch mal welche mit dieser Füllung, aber zu viel geht definitiv nicht. :D Mein Liebling ist die Sorte Grüner Tee. ;)

Mein Liebling sind die länglichen Grüntee Mochi von XueZhiLian. Dies sind Mochi aus Taiwan, die es auch in vielen Asialäden gibt und für etwa 1,35Euro zu erwerben sind. :) Sie sind von der Konsistenz weich und haben eine grüne Farbe. Die Füllung ist zähflüssig und der Geschmack wirklich lecker nach grünem Tee. Bestäubt sind sie übrigens mit Stärke. Diese Mochi habe ich erstmals bei meinem Tauschpaket mit Ekolabine probiert.



Ebenfalls von XueZhiLian sind die länglichen Taro-Mochi. Die Taro-Wurzel ist ähnlich wie Anko gewöhnungsbedürftig. Ich finde sie okay, mein Freund mag sie gern. Die Farbe ist blass lila, die Füllung etwas heller. Ansonsten haben sie die gleiche Konsistenz wie die Grüntee Mochi der selben Marke.



Eine für mich ganz wiederliche Version von Grüntee-Mochi sind die runden Mochi der Marke Royal Family. Diese schmecken ganz und gar nicht nach Grünem Tee und sind zudem noch teurer. Von der Konsistenz her sind sie weich, aber sie riechen auch schon so zum schütteln... Es gibt allerdings auch Leute, die sie mögen! Bekommen habe ich sie aus dem Wanderpaket.



Ein "neues" Geschmackserlebnis sind die Pfirsich-Mochi ebenfalls von Royal Family (aber irgendwie andere Verpackung). Von der Konsistenz etwas härter, die Füllung wie Gelee, schmecken sie wie Pfirsicheistee. Bekommen habe ich sie aus meinem Wichtelpaket.



Auch interessant sind die Sesam-Mochi von BETA. Die Konsistenz ist etwas härter, die Füllung (scheinbar Sesam) etwas körniger, geschmacklich sehr nach Sesam. Dies kommt auch durch die große Sesam-Ummantelung.



Interessanterweise nennen sich auch folgende Süßigkeiten von Jlist Mochi. Dabei sind es eigentlich nur 1cm große Zuckerklumpen, die auch kaum nach dem angeblichen Grüner Apfel Geschmack schmecken...



Pech haben kann man bei Mochi aber immer mit der Konsistenz! Besonders bei solch "billigen Versionen" kann diese mal etwas härter sein, was dann nicht mehr ganz so gut schmeckt. *seufz* Da erinnert das Mochi dann eher an Gummibärchen und ist nicht so klebrig-weich.

Viele der Mochi-Sorten sind übrigens auch bei Amazon erhältlich. :)

Weitere Mochi-Vorstellungen folgen.
:D

Auf meiner Homepage Erdbeerkirsch verlose ich jetzt aktuell (bis zum 10.09.) übrigens eine Packung meiner Lieblingsmochi. <3

Sonntag, 19. Juni 2011

[Rezept] Ichigo Creme Daifuku

Hier gibt es nun endlich das Rezept für meine Ichigo Creme Daifuku Mochi mit Erdbeer und Vanillepudding Füllung – lecker. <3 Als Vorlage habe ich dafür Rezepte von Wagashi Maniac und Anna the Red genommen.



Ihr benötigt folgendes:

Für den Vanillepudding
- 280ml Milch
- 1 geschlagenes Ei
- 2EL Zucker
- 2EL Mehl
- Vanille-Essenz

Für die Mochi
- 50g Klebreismehl
- 80-100ml Wasser
- 8 Erdbeeren
- Kartoffelstärke (Katakuriko)

Als erstes machen wir den Vanillepudding. Dafür geben wir die Milch, das geschlagene Ei, den Zucker und die Vanille-Essenz (ich nehme immer etwa 1/3 von einer kleinen Aroma-Flasche) in einen Topf. Dann erhitzen wir das ganze und geben das Mehl hinzu, wenn es anfängt zu köcheln. Nun beginnt der langsame Teil des Rührens! Etwa 15-20 Minuten müsst ihr mit einem Schneebesen ordentlich bei niedriger Temperatur rühren bis es eine feste Creme ergibt. Für unseren Zweck muss sie auf jeden Fall sehr zäh sein und auf keinen Fall flüssig! Nun füllen wir die fertige Creme in einen Behälter um und lassen sie im Kühlschrank abkühlen.



Während die Creme abkühlt, können wir uns den Erdbeeren zuwenden. Wascht die kleinen bis mittelgroßen Erdbeeren und entgrünt sie. Trocknet sie ab und legt sie für später an die Seite. Auch abwaschen könnt ihr nun schon, während die Creme abkühlt. ;)

Ist die Creme abgekühlt, beginnt ein etwas trickreicher Teil. Benutzt dafür auf jeden Fall Frischhaltefolie und gebt etwa einen Teelöffel Creme darauf. Bedeckt es mit Frischhaltefolie und drückt die dicke Creme flach. Nun setzt ihr eine Erdbeere auf die Creme (natürlich ohne Frischhaltefolie dazwischen) und benutzt die Frischhaltefolie um sie mit Creme einzuwickeln. Lasst jedoch die obere Spitze der Erdbeere frei, da es schön aussieht, wenn sie nachher durch das Daifuku durchscheint. Dies mit allen Erdbeeren machen.



Zur weiteren Vorbereitung: Bestäubt ein großes Tablett und einen großen Teller mit viel Katakuriko – darauf werden nachher die Mochi-Maße bzw. die fertigen Mochi gegeben.

Gebt das Klebreismehl in eine mikrowellensichere Schüssel und fügt nach und nach unter ständigem Rühren das Wasser hinzu (Vorsicht vor Klumpen!). Es muss ein flüssiger, glatter Teig werden. Dieser kommt dann bei 500Watt für 1,5Minuten in die Mikrowelle (vergesst nicht die Schüssel mit Mikrowellenfolie oder einem Mikrowellendeckel abzudecken). Nach der Zeit nehmt ihr ihn raus und rührt mit einem feuchten Holzlöffel gut um. Dann noch einmal für 2Minuten rein, wieder rausnehmen und umrühren. Erneut für 1Minute erhitzen bis eine elastische, leicht durchsichtige, klebrige Maße entstanden ist. Klappt dies nicht sofort, einfach immer wieder im 1Minuten-Takt erhitzen und umrühren. Achtet aber darauf die Maße nicht zu überhitzen, wenn es gelblich wird, ist es verloren!



Gebt die heiße Maße nun vorsichtig auf das mit Katakuriko bestäubte Tablett und bestäubt sie selbst noch einmal mit Katakuriko. Lasst das ganze abkühlen bis es maximal nur noch lauwarm ist. Teilt nun die Maße in etwa acht gleich große Teile und drückt diese flach. Gebt dann die mit Vanillepudding ummantelten Erdbeeren in die Mitte (die obere Seite der Erdbeeren kommt dabei nach unten) und verschließt diese fest mit dem Mochi-Teig. Benutzt einfach das Katakuriko damit es nicht an den Händen klebt.



Übrigens: Ich habe den Mochi-Teig jetzt nicht extra gesüßt, da ich die Füllung süß genug finde. Wer möchte kann aber noch ewta 50g Johakuto Zucker mit ins Mehl sieben (vor der Mikrowelle).