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Montag, 1. Februar 2016
[Review] Monaka
Monaka (最中), das sind kleine japanische Reiswaffeln, die meistens mit Anko gefüllt werden. Der Düsseldorfer Hanaro Markt hat von Zeit zu Zeit eine sehr gute Auswahl. Empfehlen kann ich beispielsweise vor allem die Sorten Sakura und Schwarzer Sesam.
Sonntag, 24. Januar 2016
[Review] Aji no Meisaku - Japanisches Konfekt
Diese Wagashi (traditionelle Süßigkeiten) Variationen der Marke Marukyo habe ich in Düsseldorf (Dae Yang / Shochiku) für knapp 5/6 € gesehen und musste sie einfach mal mitnehmen.Tatsächlich wird die Packung von JFC Deutschland GmbH vertrieben, weswegen die Beschreibung auf der Rückseite teilweise auch auf deutsch ist. Enthalten sind insgesamt 18 kleine Stücke á 3-5cm mit insgesamt 250g.
Die am häufigsten enthaltene Sorte sind mit je 5 Stück die Matcha (抺茶まんじゅう) und Soba Manjuu (そばまんじゅう). Das ist weiches Gebäck mit einer cremigen Anko-Füllung. Beide Sorten haben einen angenehmen Geschmack und eine leichte Süße. Der Matcha Geschmack ist dezent.
Jeweils vier Stück gibt es von der Sorte Nyūka (乳菓). Dies ist eine Süßigkeit auf Milchbasis. Dieses Wagashi ist ein wenig "feucht"/saftig und wird im Mund sehr cremig. Auch hier gibt es nur eine leichte Süße.
Weiter geht es mit zwei Stück Kuriman (栗まん) - einem runden Gebäck mit Kastanienfüllung. Das Gebäck außen ist wieder weich, innen ist festeres Anko mit kleinen Kastanienstückchen. Wieder eine leichte Süße.
(Hier hat mein verfressener Kater leider die Gunst der Stunde genutzt und herzhaft in eines der beiden Stücke gebissen. *seufz* Da scheint er wohl meine Vorliebe für Kastanien zu teilen...)
Den Schluss bilden zwei Stück Momoyama (桃山), die der Form halber ein wenig einer Blume ähneln. Die Füllung besteht hier aus rotem und weißem Anko. Das Gebäck scheint ein wenig fester und trocken zu sein, die Füllung ist jedoch wie immer cremig und hat eine leichte Süße.
Insgesamt schmecken wirklich ausnahmslos alle Stückchen wahnsinnig lecker. (^3^) In Japan isst man sie übrigens meistens zu einer schönen Tasse Tee.
Die am häufigsten enthaltene Sorte sind mit je 5 Stück die Matcha (抺茶まんじゅう) und Soba Manjuu (そばまんじゅう). Das ist weiches Gebäck mit einer cremigen Anko-Füllung. Beide Sorten haben einen angenehmen Geschmack und eine leichte Süße. Der Matcha Geschmack ist dezent.
Jeweils vier Stück gibt es von der Sorte Nyūka (乳菓). Dies ist eine Süßigkeit auf Milchbasis. Dieses Wagashi ist ein wenig "feucht"/saftig und wird im Mund sehr cremig. Auch hier gibt es nur eine leichte Süße.
Weiter geht es mit zwei Stück Kuriman (栗まん) - einem runden Gebäck mit Kastanienfüllung. Das Gebäck außen ist wieder weich, innen ist festeres Anko mit kleinen Kastanienstückchen. Wieder eine leichte Süße.
(Hier hat mein verfressener Kater leider die Gunst der Stunde genutzt und herzhaft in eines der beiden Stücke gebissen. *seufz* Da scheint er wohl meine Vorliebe für Kastanien zu teilen...)
Den Schluss bilden zwei Stück Momoyama (桃山), die der Form halber ein wenig einer Blume ähneln. Die Füllung besteht hier aus rotem und weißem Anko. Das Gebäck scheint ein wenig fester und trocken zu sein, die Füllung ist jedoch wie immer cremig und hat eine leichte Süße.
Insgesamt schmecken wirklich ausnahmslos alle Stückchen wahnsinnig lecker. (^3^) In Japan isst man sie übrigens meistens zu einer schönen Tasse Tee.
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Dienstag, 7. April 2015
[Review] Wagashi
Wagashi (和菓子) sind traditionelle japanische Süßigkeiten, die oftmals vor der Meiji Restauration 1868 entstanden sind. Dementsprechend haben echte Wagashi eine lange Tradition und Geschichte. Sie werden meist innerhalb einer Teezeremonie oder zu bestimmten Anlässen gegessen und waren vor allem damals etwas ganz besonderes. Ich möchte euch heute ein paar recht populäre Wagashi vorstellen.
Daifuku / Mochi
Daifuku und Mochi werden oftmals gleichgesetzt, was jedoch so nicht stimmt. Daifuku (大福), umgangssprachlich auch Daifuki Mochi (大福餅), werden gefüllt, meist mit Anko, und aus Klebreismehl hergestellt. Wörtlich bedeutet daifuku "Großes Glück". Mochi (餅) werden aus frischem Reis gemacht und nicht gefüllt.Von beiden gibt es verschiedene Varianten, die sich in Form, Farbe und Geschmack unterscheiden. Allgemein sind sowohl Daifuku als auch Mochi allerdings sehr klebrig.
Ichigo und Yomogi Daifuku
Eine sehr beliebte, jüngere Variante des Daifuku sind Ichigo Daifuku (いちご大福), also mit Erdbeeren und Anko gefüllte Reiskuchen. Das Anko ist meistens feines Koshi-An, manchmal aber auch Shiro-An (weißes Anko). Es gibt zudem Versionen mit Vanille-Creme, Sahne und ähnlichem. Erfunden wurden Ichigo Daifuku 1986.
Yomogi Daifuku (蓬大福) sind mit Anko gefüllte grüne Mochi. Die grüne Farbe erklärt sich durch das verwendete Yomogi, dem japanischen Beifuß (Wermut). Yomogi Daifuku symbolisieren den Frühling und sind beispielsweise zum Hina Matsuri am 03.03. beliebt.
Sakura Mochi
Gerade zur Kirschblütenzeit, dem Mädchenfest Hina Matsuri (03.03.) und der Kirschblütenschau (Hanami) greift man gerne zu Sakura Mochi (桜餅). Hierbei handelt es sich um rosa gefärbtes Mochi, das mit Anko gefüllt wird. Umhüllt wird das Ganze mit einem Kirschblütenblatt, welches allerdings ein wenig bitter schmeckt. Erfunden wurden Sakura Mochi vermutlich 1717 im Mukojima Chomeiji Tempel, der noch heute für seine Kirschblüten berühmt ist.
Dorayaki
Dorayaki (どら焼き) bedeutet wörtlich übersetzt so viel wie "Gong-Braten". Der Legende nach hatte der Kriegermönch Benkei auf der Flucht seinen Gong bei einem Bauern vergessen, den dieser fortan zum Backen von Pfannkuchen nutzte. Es handelt sich dabei seit 1914 um zwei zusammengelegte Pfannkuchenscheiben, die traditionell mit Anko gefüllt werden - es gibt jedoch auch andere Varianten. Zuvor war es lediglich ein Pfannkuchen gewesen. Heute sind Dorayaki eine beliebte Süßigkeit, die auch bei Comicfiguren wie Doraemon vertreten ist.
Hiyoko
Hiyoko ( ひよ子) wurden 1912 von Shigeru Ishizaka in Iizuka erfunden. Ichizaka verglich Süßigkeiten mit lebenden Wesen, da sie unendliche Möglichkeiten bieten würden. Hiyoko sind gefüllte (meist mit weißem Anko = Shiroan) Manju in Form von kleinen Küken. Das Shiroan soll dabei Eigelb symbolisieren. Aufgrund ihrer außergewöhnlichen Form sind Hiyoko bis heute sehr beliebt, auch als Souvenir. Übrigens gibt es sie auch als Kekse und anderen Varianten!
Taiyaki
Taiyaki (鯛焼き), übersetzt in etwa "gebackene Meerbrasse", ist ein mit Anko gefüllter Waffelkuchen in Form einer Seebrasse, der in der Meiji-Zeit (1868-1912) erfunden worden sein soll. Es wird in einem speziellen Taiyaki-Eisen mit Fischform gebacken und ist sehr beliebt als Snack. Neben der traditionellen Anko-Füllung gibt es noch zahlreiche andere Varianten. Es gibt sowohl große als auch kleine Fische.
Welche der vorgestellten Süßigkeiten habt ihr schon probiert oder würdet ihr gerne einmal probieren?
Daifuku / Mochi
Daifuku und Mochi werden oftmals gleichgesetzt, was jedoch so nicht stimmt. Daifuku (大福), umgangssprachlich auch Daifuki Mochi (大福餅), werden gefüllt, meist mit Anko, und aus Klebreismehl hergestellt. Wörtlich bedeutet daifuku "Großes Glück". Mochi (餅) werden aus frischem Reis gemacht und nicht gefüllt.Von beiden gibt es verschiedene Varianten, die sich in Form, Farbe und Geschmack unterscheiden. Allgemein sind sowohl Daifuku als auch Mochi allerdings sehr klebrig.
Ichigo und Yomogi Daifuku
Eine sehr beliebte, jüngere Variante des Daifuku sind Ichigo Daifuku (いちご大福), also mit Erdbeeren und Anko gefüllte Reiskuchen. Das Anko ist meistens feines Koshi-An, manchmal aber auch Shiro-An (weißes Anko). Es gibt zudem Versionen mit Vanille-Creme, Sahne und ähnlichem. Erfunden wurden Ichigo Daifuku 1986.
Yomogi Daifuku (蓬大福) sind mit Anko gefüllte grüne Mochi. Die grüne Farbe erklärt sich durch das verwendete Yomogi, dem japanischen Beifuß (Wermut). Yomogi Daifuku symbolisieren den Frühling und sind beispielsweise zum Hina Matsuri am 03.03. beliebt.
Sakura Mochi
Gerade zur Kirschblütenzeit, dem Mädchenfest Hina Matsuri (03.03.) und der Kirschblütenschau (Hanami) greift man gerne zu Sakura Mochi (桜餅). Hierbei handelt es sich um rosa gefärbtes Mochi, das mit Anko gefüllt wird. Umhüllt wird das Ganze mit einem Kirschblütenblatt, welches allerdings ein wenig bitter schmeckt. Erfunden wurden Sakura Mochi vermutlich 1717 im Mukojima Chomeiji Tempel, der noch heute für seine Kirschblüten berühmt ist.
Dorayaki
Dorayaki (どら焼き) bedeutet wörtlich übersetzt so viel wie "Gong-Braten". Der Legende nach hatte der Kriegermönch Benkei auf der Flucht seinen Gong bei einem Bauern vergessen, den dieser fortan zum Backen von Pfannkuchen nutzte. Es handelt sich dabei seit 1914 um zwei zusammengelegte Pfannkuchenscheiben, die traditionell mit Anko gefüllt werden - es gibt jedoch auch andere Varianten. Zuvor war es lediglich ein Pfannkuchen gewesen. Heute sind Dorayaki eine beliebte Süßigkeit, die auch bei Comicfiguren wie Doraemon vertreten ist.
Hiyoko
Hiyoko ( ひよ子) wurden 1912 von Shigeru Ishizaka in Iizuka erfunden. Ichizaka verglich Süßigkeiten mit lebenden Wesen, da sie unendliche Möglichkeiten bieten würden. Hiyoko sind gefüllte (meist mit weißem Anko = Shiroan) Manju in Form von kleinen Küken. Das Shiroan soll dabei Eigelb symbolisieren. Aufgrund ihrer außergewöhnlichen Form sind Hiyoko bis heute sehr beliebt, auch als Souvenir. Übrigens gibt es sie auch als Kekse und anderen Varianten!
Taiyaki
Taiyaki (鯛焼き), übersetzt in etwa "gebackene Meerbrasse", ist ein mit Anko gefüllter Waffelkuchen in Form einer Seebrasse, der in der Meiji-Zeit (1868-1912) erfunden worden sein soll. Es wird in einem speziellen Taiyaki-Eisen mit Fischform gebacken und ist sehr beliebt als Snack. Neben der traditionellen Anko-Füllung gibt es noch zahlreiche andere Varianten. Es gibt sowohl große als auch kleine Fische.
Welche der vorgestellten Süßigkeiten habt ihr schon probiert oder würdet ihr gerne einmal probieren?
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