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Montag, 5. September 2022

[Rezept] Mini Gemüse Quiche

Mini Quiche habe ich bereits öfter gemacht, jedoch meistens in der Quiche Lorraine Variante mit Schinken. (^___^) Dieses Mal sollte es eine vegetarische Variante sein, daher ist ganz viel Gemüse enthalten. Und weil es ein Mitbringsel zur Taufe war, sollte es natürlich auch hübsch sein. (^___~) Herausgekommen sind diese kleinen Köstlichkeiten:


Mini Gemüse Quiche (12 Stück)

  • 200g Mehl
  • 100g Butter
  • 50ml Wasser
  • 1 Prise Salz
  • 200g Schmand
  • 150g Gouda, gerieben
  • 1 Ei
  • 2-3 Möhren
  • 1 Paprika (bzw. 1/2 gelb, 1/2 rot) 
  • 1 Handvoll Erbsen (TK)
  • 1/2 Zucchini (klein)
  • 1/2 Zwiebel (klein)
  • 12 Mini-Tomaten
  • Petersilie
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Aus Mehl, Butter, Wasser und Salz einen geschmeidigen Teig erstellen. Zu einer Rolle formen und bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank legen.

Möhren und Paprika waschen und schälen (bzw. Paprika entkernen). In kleine Stücke (ca. 0,5cm) schneiden. Erbsen kurz blanchieren. Zwiebel schälen und sehr fein schneiden oder raspeln. Zucchini waschen und in dünne Scheiben hobeln.

Möhrenstücke mit etwas Öl kurz in der Pfanne anbraten, bis sie fast gar sind. Dann Paprika hinzugeben und beide Gemüsesorten garen. Abkühlen lassen.

Möhren, Paprika, Erbsen und Zwiebel mit dem Ei, Käse und Schmand vermischen. Mit Salz, Pfeffer, etwas Muskat und Petersilie würzen.

Ofen auf 180°C vorheizen.

Vom Teig jeweils einen Teil abnehmen, zu 12 gleichgroßen Kugeln formen und platt drücken. In eine Silikonform oder ein (gefettetes) Muffinblech drücken. Jeweils drei Zucchini Scheiben so am Rand anrichten, dass sie noch herausschauen. Darauf nun die Gemüse-Schmand-Masse geben. Mit Petersilie bestreuen und eine Mini-Tomate auflegen. 

Je nach Ofen nun etwa 35 - 45 Minuten bei 180° backen.


Montag, 10. Dezember 2018

[Geblubber] Weihnachtsbacken 2018

Auch in diesem Jahr haben wir uns wieder zusammengetan und allerlei Rezepte nachgebacken! (^___^) Dieses Jahr hatten wir dafür nur einen Tag. Aber da wir die Teige alle vorbereitet haben, haben wir doch ziemlich viel geschafft! Sogar ein Extra Rezept hat es reingeschafft. Hier eine kleine Übersicht zum Nachbacken:


Einmal im Kreis!

Dienstag, 21. August 2018

[Rezept] Magic Cake

Im Zuge der letzten Mitmachaktion von token habe ich mich mal an ihren "Magic Cake" gewagt! (^___^) Das ist ein Kuchen mit drei verschiedenen Schichten: fest, puddingartig und hm ein Boden. Das Ergebnis ist vielleicht gewöhnungsbedürftig, aber auf jeden Fall lecker und zu empfehlen. <3


Rezept für eine normale Kastenform

  • 500ml Milch (lauwarm)
  • 80g + 40g Zucker
  • 80g Butter (geschmolzen)
  • 80g Mehl
  • 4 Eier
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • optional: Vanille Aroma
  • optional: Puderzucker
Backofen auf 160°C vorheizen. Eier trennen und das Eiweiß mit 40g Zucker sehr steif schlagen. Beiseite stellen.

Eigelb mit 80g Zucker und Vanillezucker sowie Vanille Aroma schaumig rühren. Anschließend geschmolzene Butter hinzugeben und gut weiterrühren. Es entsteht ein heller Teig. In diesen nun Mehl hinein sieben und unterheben. Anschließend noch die Milch hinzugeben. Der Teig ist nun sehr flüssig.

In den Teig jetzt noch vorsichtig das Eiweiß unterheben. In eine gefettete und wasserdichte (!) Form geben. Diese in ein mit Wasser gefülltes Backblech stellen. Das Ganze nun 50-60 Minuten backen lassen.

Nach dem Auskühlen für mindestens 2 Stunden, besser über Nacht, in den Kühlschrank geben. Zum Schluss nach Geschmack mit Puderzucker bestreuen und genießen! (^___^)v

Freitag, 3. November 2017

[Review] Sweets & Treats Low Carb

Es geht weiter mit meiner kleinen Low Carb Bücherreihe. (^___~) Dieses Mal mit der süßen Variante! Da war ich ja sehr gespannt, wie sich das Konzept bei Süßwaren & Co durchsetzen lässt. Sweets & Treats Low Carb sollte mich aufklären.



Sweets & Treats Low Carb

Kochbuch, 9,99 €

Hardcover, 96 Seiten
Erschienen: Oktober 2017
Sprache: Deutsch
Gewicht: 305g
Maße: 15,4 x 1,2 x 21,6cm
ISBN: 978-3-7423-0456-8


mvgverlag | Leseprobe
Wer sich Low Carb ernährt, verzichtet sowohl auf Mehl aus Getreide als auch auf Zucker und somit auf viele Leckereien wie Torten, süßes Gebäck und schokoladige Snacks. Doch Letzteres ist gar nicht nötig! Dass man auch im Rahmen der kohlenhydratreduzierten Ernährung herzhaft schlemmen und genießen kann, zeigt Melanie Kleimann in diesem Buch.
Sie erklärt, worauf man bei der Low-Carb-Ernährung achten muss, welche Alternativen es zu den gängigen kohlenhydratreichen Backzutaten gibt, und zeigt in 41 fantastischen Rezepten, wie man diese verwendet. Bei ihrer Auswahl an Sweets & Treats ist von Chia-Power-Cookies über Salted-Double-Chocolate-Eis bis zu einer köstlichen Buttermilch-Mango-Torte für jeden Geschmack und alle Jahreszeiten etwas dabei. Ein besonderes Highlight sind die leckeren Weihnachtsrezepte wie die gebrannten Mandel-Cupcakes oder die Vanille-Kokos-Kugeln.
Alle Rezepte wurden von der Autorin selbst entwickelt und mit wunderschönen Bildern versehen.

Erster Eindruck

Sweets & Treats Low Carb ist ein relativ kleines, aber stabiles Kochbuch (etwa DIN A5). Das rot-schwarze Design ist wirklich sehr schick gemacht und führt durchs ganze Buch. Allgemein ist fast jede Doppelseite mit einem sehr ansprechendem Bild versehen, was gleich Lust aufs Blättern und Naschen macht. Der Aufbau der Rezepte ist sehr übersichtlich gestaltet und nahezu identisch. Auf der linken Seite befinden sich die Portionsanzahl, evtl. benötigtes Zubehör, die Zutaten sowie die Anleitung. Außerdem gibt es stets Angaben zu den Nährwerten. Auf der rechten Seite befindet sich ein köstliches Bild zum Rezept.


Inhalt

Nach einer kleinen Einleitung ist das Buch in vier Kapitel unterteilt: Kuchen & Torten, Kekse & Gebäck, Andere Köstlichkeiten und Weihnachten. Die Einleitung besteht aus Informationen zur Autorin, Informationen zum Thema Low Carb sowie einer Übersicht zu den Sonderzutaten. Und davon gibt es leider eine Menge! So köstlich die Rezepte auch aussehen, so schwierig finde ich es mit so vielen verschiedenen und nicht billigen Sonderzutaten zu arbeiten. Ansonsten machen die Rezepte jedoch einen abwechslungsreichen Eindruck. Gerade das Kapitel "Weihnachten" passt jetzt natürlich gut in die Weihnachtszeit.


Fazit

Ich war sehr gespannt auf die kohlenhydratarmen Naschereien und wurde auf den ersten Blick auch nicht enttäuscht. Die Bilder sehen alle fabelhaft aus und machen sofort Lust auf mehr! (^___^) Allerdings dämpfen die Sonderzutaten doch ein wenig die Freude. Denn alleine Zucker wird stets durch Xylit ersetzt. Ich hätte mir da mehr Alternativen in Form von Reduzierungen, natürlichem Zucker o.ä. gewünscht. Zumal die speziellen Zutaten nicht nur nicht billig, sondern auch teilweise schwer bekömmlich sind. Wem das nichts ausmacht, der kann mit Sweets & Treats Low Carb sicherlich ein paar Experimente machen.

Montag, 2. Oktober 2017

[Rezept] Heidelbeer Törtchen

Zu meinem Geburtstag gab es dieses Jahr neben einem leckeren Zupfkuchen auch ein Heidelbeer Törtchen! (^___^) Das habe ich zum ersten Mal nach der Idee von Lecker Bakery gebacken. Und sie ist sehr gut angekommen! Außen knusprig, schokoladig und innen fluffig, sahnig. Dazu eine tolle Heidelbeer Note und der wohl leckerste Fruchtspiegel der Welt. (^3^) Ach ja und man muss es nicht backen. (^___~)


Zutaten

  • 400g Schlagsahne
  • 250g Mascarpone
  • 250g Heidelbeeren
  • 220g Oreo mit Kakaofüllung
  • 200g Heidelbeer Gelee
  • 80g Butter (+ etwas zum einstreichen)
  • 50g Zucker
  • 4 Blatt Gelatine (weiß)
Backform einfetten und mit Backpapier einkleiden. Die Kekse mit einer Teigrolle zerbröseln (in einer Tüte). Mit geschmolzener Butter vermengen. Die Keksmasse nun als Tortenboden verwenden und an den Boden und die Seiten der Springform drücken. Mindestens 30 Minuten kalt stellen.

Gelatine in etwas Wasser einweichen lassen. Anschließend etwas Gelee (50-100g) im Topf erhitzen und die Gelatine langsam darin auflösen! Etwas glatt gerührte Mascarpone zu der Masse geben. Dann nach Gelatine-Anleitung die Massen vollständig vermischen.

Sahne mit etwas Zucker steif schlagen. Zusammen mit ca. 150g Heidelbeeren unter die Gelatine-Mascarpone-Masse heben. Die homogene Masse in die Springform füllen und für min. 3 Stunden gut kühlen!

Das Törtchen vorsichtig aus der Backform lösen und das Backpapier entfernen. Heidelbeer Gelee vorsichtig in einem Topf erhitzen. Es soll nicht heiß, aber doch flüssiger werden. Gegebenenfalls etwas abkühlen lassen. Mit den restlichen Heidelbeeren vermischen und auf der Torte verteilen. Nochmal kurz kalt stellen und dann endlich genießen!

Donnerstag, 2. Februar 2017

[Rezept] Apfel-Quark-Kuchen mit Zimt

Das Rezept für diesen leckeren Apfel-Quark-Kuchen mit Zimt wollte ich schon lange posten, bin aber nicht dazu gekommen. Gefunden habe ich es mal auf Chefkoch.de. Ich kann ihn euch wärmstens empfehlen. <3

Zutaten

  • 250g Mehl
  • 125g Butter
  • 100g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 1 TL Backpulver
Für den Belag
  • 500g Äpfel (ca. 4-5 Stück)
  • 250g Quark
  • 200ml Sahne
  • 100g Zucker
  • 1 Pck Puddingpulver (Vanille)
  • 3 Eier
  • Zimt und Zucker

Anleitung

Zunächst aus den oben genannten Zutaten einen Mürbeteig kneten. Eine Springform fetten. 2/3 des Teiges anschließend ausrollen und in die Springform legen. Aus dem restlichen Teig einen Rand formen.

Äpfel schälen und in Spalten schneiden.

Den Backofen auf 190°C vorheizen.

Sahne steif schlagen und beiseite stellen. Aus Quark, Zucker, Eier und Puddingpulver eine homogene Masse erstellen. In diese die Sahne vorsichtig unterheben. Das ganze nun in die Springform gießen und mit Apfelspalten belegen (bei mir waren es zwei Reihen!). Anschließend großzügig mit Zimt und Zucker bestreuen.

Im Backofen ca. 50-60 Minuten backen und gut auskühlen lassen.

Montag, 22. Februar 2016

[Rezept] Oreo Cheesecake mit Blaubeersauce

Zum Geburtstag meines Papas gab es in diesem Jahr nur einen Käsekuchen - da wir nachmittags keinen Kaffeebesuch hatten und er diesen aber am liebsten isst. Ich habe dafür das Rezept für den Double Cheesecake mit Karamell- und Schokoguss etwas abgewandelt.

Zutaten für eine normale Springform

  • 800g Frischkäse (Philadelphia)
  • 200g Sahne
  • 200g Zucker
  • 175g Oreos
  • 75g Butter
  • 30g Speisestärke
  • 3 Eier

Für die Sauce

  • 200g Blaubeeren
  • 2-4 EL Zucker
  • 2 EL Speisestärke
  • 50-75ml Wasser 
Den Boden einer Springform dünn mit Öl bestreichen. Kekse fein zerkleinern und mit 75g geschmolzener Butter vermengen. In die Form geben und zu einem glatten Boden andrücken. Die Springform mit zwei Bahnen Alufolie gut (!) abdichten bzw. am oberen Rand umschlagen, sodass sie wasserdicht wird. Für ca. 30 Minuten kalt stellen.

Für die Käsecremes Frischkäse mit 200g Zucker und Stärke verrühren und die Eier untermengen. 200g Sahne steif schlagen unter die Käsecreme heben. Die fertige Creme in die Springform geben und glatt streichen. Die Springform dann auf ein hohes Backblech stellen und dieses etwa 2cm mit Wasser füllen (das verhindert, dass der Käsekuchen aufreißt!). Im vorgeheizten Ofen bei 175°C etwa eine Stunde backen, bis die Form kaum noch wackelt. Den Kuchen dann noch eine weitere halbe Stunde bei geöffneter Tür im Ofen auskühlen lassen. Herausnehmen und ganz abkühlen lassen. Nun mit Frischhaltefolie bedecken und mindestens 5 Stunden im Kühlschrank kalt stellen (am besten über Nacht).

Für die Sauce Zucker und in Wasser gelöste Speisestärke in eine Pfanne geben. Wasser hinzufügen und bei geringer Hitze unter Rühren andicken lassen. Anschließend die (gefrorenen) Blaubeeren dazugeben und unter Rühren erhitzen. Die Sauce sollte letztlich ein wenig blubbern, aber nicht richtig kochen. Abfüllen.

Anmerkung: Da meine Mutter kein Obst essen darf, habe ich keine Blaubeeren in den Teig gegeben. Ich denke, das würde sich aber auch noch gut machen. (^___~)

Donnerstag, 21. Mai 2015

[Rezept] Beeren Limokuchen

Vielleicht wundert ihr euch, warum der Kuchen auf dem Bild denn noch in seiner Form ist. Nun, das liegt leider an der Silikonform von Tupperware. Die hat sich entgegen dem Tupper-Versprechen nämlich geweigert meinen Kuchen gehen zu lassen. *snüff* Geschmacklich konnte der leckere, knusprige, beerige Kuchen aus der Lecker Bakery aber voll überzeugen! (^3^) Übrigens war ich ganz stolz auf meinen Vater, der es tatsächlich geschafft hat Mandelstifte (eine nicht so übliche Zutat für Männer) zu kaufen - auch wenn er sofort zur Verkäuferin gelaufen ist. (^__~)


Zutaten für eine 26cm Springform
  • 300g TK-Beerenmischung
  • 200g Butter (weich)
  • 200g brauner Zucker
  • 200g Mehl
  • 100g Mandelstifte 
  • 100g Puderzucker
  • 100ml + 2 EL Beerenlimonade
  • 2 Eier
  • 1 TL Backpulver
Beeren auftauen lassen und den Backofen auf 150°C (Umluft) vorheizen. Springform mit Butter einfetten.

Butter mit Zucker cremig rühren. Eier nacheinander unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und im Wechsel mit 100ml Beerenlimonade in die Butter-Zucker-Eier Mischung geben. Mandelstifte unterheben.

Teig in die Form geben und glatt streichen. Beeren darauf verteilen. Im heißen Ofen ca. 45 Minuten backen und anschließend auskühlen lassen.

Puderzucker und 2 EL Beerenlimonade mischen und auf den Kuchen tröpfeln lassen. *yum*


Donnerstag, 2. April 2015

[Geblubber] Lecker Bakery Fail

Leider war dieses Rezept nicht der einzige Fehlschlag, den ich mit der Lecker Bakery verbuchen musste (siehe bsp. Kirsch Strudelkuchen). Mag sein, dass ich Fehler gemacht habe, obwohl ich mich ans Rezept gehalten habe... Aber vielleicht erging es euch ja genauso? Das Rezept für den Oreo Milchcreme Kuchen (der Boden ist also nicht verbrannt, sondern besteht aus schwarzen Oreos) stammt aus der Lecker Bakery 01/2015.


Vielleicht sagt ihr euch, dass der Kuchen ja nun gar nicht sooo schlecht aussieht. Nun, das ist Variante 2, die von mir irgendwie zu retten versucht wurde. Variante 1, ganz nach Rezept, hatte nicht einmal eine Höhe von 1cm. (q___q) Scheinbar ist Quark nicht mein Ding, er ist einfach nicht hochgegangen. *lach* Hat zwar auch geschmeckt, sah aber nun wirklich nicht aus. Nachdem ich den mittleren Teil also nochmal nach diesem Rezept gemacht hatte, ärgerte ich mich letztlich nochmal aufgrund der Milchcreme-Schicht. Kondensmilch mit Sahnesteif und Zitronensaft aufschlagen kam mir ja gleich etwas komisch vor, das flüssige Etwas bestätigte diese Befürchtung dann noch. Nun, ändern konnte ich es nicht mehr, fester wurde es nicht, dafür war es geschmacklich doch ganz lecker (wenn auch aufgrund der Milchmädchen-Kondensmilch etwas süßer). Nochmal werde ich mich an diesem Rezept aber wohl nicht versuchen. (^___~)

Freitag, 27. Februar 2015

[Rezept] Orangen Guglhupf mit Topping und Schoko Guglhupf mit Popcorn

Nachdem ich zuerst von meinem lieben Kätzchen und dann auch noch von meinen zauberhaften Eltern kleine Guglhupf-Formen geschenkt bekommen habe, konnte ich mich diesen Monat endlich daran machen meine ersten Guglhupfs (Guglhupfe?) zu backen. (^3^) Dazu habe ich einige Rezepte aus der aktuellen Lecker Bakery ein wenig abgeändert~ Leider hat die Limo im Teig ein paar Bläschen hervorgerufen, die haben dem Geschmack aber keinen Abbruch getan. (^___~)


Orangen Guglhupf mit Topping
  • 300g Mehl
  • 150g Zucker
  • 150g Butter (weich)
  • 100ml Orangenlimonade
  • 2 TL Backpulver 
  • 2 Eier
  • Orangenabrieb von 1-2 Orangen
  • Salz
  • optional: Topping
Backofen auf 175°C vorheizen.

Butter, eine Prise Salz und Zucker cremig rühren (2-3 Minuten). Eier nacheinander hinzugeben. Nun Mehl und Backpulver vermischen und abwechselnd mit der Limo zum Teig geben. Zum Schluss Orangenabrieb unterheben.

Teig in die Förmchen geben (nicht zu viel!) und etwa 15 Minuten backen (je nach Ofen).

Abkühlen lassen und nach diesem (halbierten) Rezept (für Osternest Cupcakes) ein Topping anrühren und aufspritzen. Mit Orangenzesten dekorieren.

Schoko Guglhupf mit Popcorn
  • 350g Mehl
  • 175g Zucker
  • 150g Butter (weich)
  • 100g Zartbitterschokolade
  • 100ml Cola
  • 50g Popcorn (je nach Geschmack süß oder salzig)
  • 3 Eier
  • 2 TL Backpulver
  • 2 EL Backkakao
  • Salz
Schokolade im Wasserbad schmelzen. Backofen auf 150°C vorheizen.

Butter, Zucker und eine Prise Salz cremig rühren. Ca. die Hälfte der geschmolzenen Schokolade unterrühren. Nun Mehl, Kakao und Backpulver vermischen und abwechselnd mit der Cola zum Teig geben.

Teig in die Förmchen geben (nicht zu viel!) und etwa 15 Minuten backen (je nach Ofen).

Abkühlen lassen und mit Schokolade und aufgepopptem Popcorn dekorieren.

Donnerstag, 12. Februar 2015

[Rezept] Chocolate Cookie Dough Cheesecake

Dieses Rezept aus der aktuellen Lecker Bakery (01/2015) musste ich einfach nachmachen, da ich Käsekuchen liebe und Keksteig darin für mich ein absolutes Highlight ist. (^3^) Das Rezept war diesmal auch wirklich stimmig und das Ergebnis hat fünf Personen mehr als überzeugt. <3 Yummy! (^___^)


Rezept für eine Springform 24x24cm oder 26cm Ø
  • 400g Philadelphia
  • 300g Mehl
  • 300g Zucker
  • 200g Butter (weich)
  • 200g saure Sahne
  • 130g Zartbitter Schokolade
  • 3 Eier (M) 
  • 2 EL Speisestärke
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 gehäufterTL Backpulver
  • Salz
Springform einfetten.

Für den Keksteig 100g Schokolade hacken und 50g davon im Wasserbad schmelzen. Butter, 175g Zucker, Vanillezucker und eine Prise Salz cremig aufschlagen (2-4 Minuten). Ein Ei unterrühren, Mehl und Backpulver untermischen. Gehackte Schokolade ebenfalls untermischen. 1/4 des Teiges abnehmen, grob zu Stückchen formen und kalt stellen. Nun die geschmolzene Schokolade in den Teig rühren und diesen anschließend in die Sprinform geben. Mit den Händen einen Boden und etwa 5-6cm hohe Wände formen. Für 30 Minuten kalt stellen.

Für die Käsemasse die anderen zwei Eier trennen. Eiweiß kalt stellen. Frischkäse, saure Sahne, Eigelb, Stärke und 75g Zucker glatt rühren. Eiweiß mit 50g Zucker steif schlagen und vorsichtig unter die Masse heben.

Die Hälfte der Käsemasse auf den Teigboden geben. Anschließend Keksteigstückchen darauf verteilen und mit der restlichen Käsemasse übergießen. Im vorgeheizten Backofen auf der unteren Schiene bei 150°C (Umluft) etwa 30-35 Minuten backen.

Nach der Backzeit, solange der Kuchen noch heiß ist, 30g gehackte Schokolade darüber streuen und den Kuchen bei geöffneter Tür 20-30 Minuten abkühlen lassen. Letztlich herausnehmen und komlett abkühlen lassen.


Ich habe übrigens die 1 1/2 fache Menge gemacht, da ich eine größere Backform hatte. (^___~) Außerdem hab ich weniger Zucker verwendet. Dennoch war der Kuchen einfach nur lecker und zählt nun definitiv zu meinen Lieblingen. <3

Samstag, 27. September 2014

[Rezept] Ganache-Töpfchen

Zum Geburtstag meines Freundes habe ich in diesem Jahr unter anderem diese kleine Ganache-Töpfchen gemacht. (^___^) Zum einen fand ich die einfach zuckersüß und passend (da er ein Pflanzen-Typ ist), zum anderen hatte er sich solche auch schon einmal gewünscht. Das Rezept stammt aus der aktuellen Lecker Bakery (Nr. 3/2014). Da es aber leider mal wieder schnell gehen musste, habe ich nur dieses eine Foto~ Dafür waren sie wirklich ein Hingucker und sehr lecker (wenn auch gehaltvoll).


Rezept für 12 Stück (ein Muffinblech)

Für den Teig
  • 150g Mehl
  • 90g Butter
  • 50g Zucker
  • 1 Ei
  • Salz
Für die Füllung
  • 90g Zartbitter-Schokolade
  • 90g Schlagsahne
  • 75g Schokoladenkekse (dunkel)
Für die Deko
  • Fondant in Grün und anderen Farben
  • evtl. Zahnstocher
Aus den Zutaten für den Teig per Hand einen geschmeidigen Teig kneten. Diesen zu einer Art Zylinder formen und in Frischhaltefolie wickeln. Mindestens eine Stunde im Kühlschrank kalt stellen.

Backofen auf 180°C vorheizen und gegebenenfalls das Muffinblech einfetten (Silikonformen müssen nicht eingefettet werden). Aus dem Teig 12 gleich große Kugeln formen und diese flach drücken. In die Mulden des Muffinblechs drücken und etwa 12-15 Minuten backen. Abkühlen lassen und dann vorsichtig aus den Mulden heben.

Für die Füllung die Schokolade in kleine Stücke brechen. Sahne erhitzen und die Schokolade darin unter Rühren schmelzen (währenddessen sollte der Herd aus sein). Etwas abkühlen lassen und währenddessen die Schokoladenkekse in einen Gefrierbeutel geben und ganz klein verstoßen. Etwa 2/3 der Brösel unter die Schokoladenmasse geben und diese anschließend auf die 12 Mulden verteilen. Die restlichen Brösel darüberstreuen und wieder mindestens eine Stunde kalt stellen.

Die Dekoration kann nun beliebig erfolgen. Wir haben kleine Blumen und Sprösslinge erstellt. Für die Blätter einen Tropfen aus grünem Fondant formen, flach drücken und eine Blattrippe mittig eindrücken. Für die Blumen einen Zahnstocher mit grünen Fondant umwickeln. Für die Blüte pinkes Fondant zu einem langen Röllchen formen und aufrollen. Anschließend auf den Zahnstocher spießen. Weitere Blumen lassen sich zum Beispiel auch mit Hilfe von Ausstechern formen.

Donnerstag, 14. August 2014

[Rezept + Geblubber] Geburtstag mit der Lecker Bakery

Zu meinem diesjährigen Geburtstag (12.08.) habe ich neben den Cheesecake Brownies auch zwei neue Rezepte aus der aktuellen Lecker Bakery ausprobiert, die ich u.a. auch bei Marias "Wer backt mit" Runde einreichen möchte. (^___^) Vorher möchte ich sie aber natürlich mit euch teilen~

Brombeer Wickeltorte

Eine Torte, die nicht nur sehr lecker schmeckt, sondern auch noch gut aussieht! Der Biskuitboden ist allerdings auf unserem Backblech ein wenig dick geworden, da würde ich nächstes Mal eher 3/4 des Teigs nehmen. Außerdem habe ich TK-Beeren verwendet und für die Optik neben Brombeeren auch Johannisbeeren genommen.


  • 500g Frischkäse
  • 500g Quark
  • 300g Zucker
  • 75g Mehl
  • 50g Speisestärke
  • 3 Eier
  • 1 TL Backpulver (gehäuft)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 EL Zitronensaft
  • ca. 300g Brom- und Johannisbeer Konfitüre
  • ca. 200 Brombeeren
Backofen auf 175°C vorheizen, Backblech oder Fettpfanne (32x39cm) mit Backpapier auslegen.
Eier trennen und Eiweiß mit 3 EL Wasser steif schlagen, dabei 100g Zucker mit einrieseln lassen. Eigelb verrühren und unter den Eischnee rühren. Mehl, Stärke und Backpulver mischen und in die Eimasse sieben. Vorsichtig unterheben. Auf das Backblech streichen - schön gleichmäßig - und etwa 8-10 Minuten backen. Herausnehmen und auf ein mit Zucker berieseltes Küchentuch stürzen. Mit dem Tuch einwickeln und abkühlen lassen.

Frischkäse, Quark, Vanillezucker, Zitronensaft und 200g Zucker (lieber weniger nehmen!) mischen und glatt rühren. Etwa die Hälfte der Masse auf den ausgekühlten Biskuitboden streichen. Über diese Creme nun vorsichtig die Konfitüre streichen. Anschließend den Boden längs in sechs gleich große Stücke schneiden (ich habe nur fünf gemacht). Den ersten Streifen vorsichtig zu einer Schnecke aufrollen - die Innenseite ist die mit der Creme. Nun jeden weiteren Streifen an die Schnecke anlegen und umwickeln. Einen Tortenring (alternativ einen dicken Streifen Alufolie) um die Torte legen und sie dann für eine halbe Stunde kalt stellen.

Zum Schluss die Torte mit der restlichen Creme dick einstreichen und bis zum Servieren kalt stellen (min. 30 Minuten). Kurz vor dem Servieren Brombeeren mit ein wenig Konfitüre verrühren und dekorativ auf der Torte verteilen.

Ein kleiner, schneller Anschnitt, der leider nicht ganz zeigt, wie hübsch er eigentlich war (die "feuchte" Seite, wo die Konfitüre rausguckt, ist nämlich eig der Boden). Aber nun ja, die Gäste gehen eben vor - da bleibt keine Zeit für Fotos.

Kirsch Strudelkuchen

Dieser Kuchen hat mich in den Wahnsinn getrieben und konnte so am Ende leider auch geschmacklich nicht ganz überzeugen, obwohl meine Gäste ihn ganz lecker fanden. Zunächst war der Teig viel zu matschig und ließ sich nur mit einer ganzen Ladung Mehl überhaupt ausrollen und dann wollte er einfach nicht gar werden bzw. blieb in der Mitte lange Zeit matschig... *seufz*

  • 500g Süßkirschen
  • 225g Mehl
  • 125 Quark
  • 60g Zucker
  • 50ml Milch
  • 50ml Öl
  • 1-2 EL Kirschkonfitüre
  • 1 Ei
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • Salz
  • 75g Puderzucker
  • 2-3 EL Zitronensaft
Mehl, Backpulver, Zucker, Vanillezucker und eine Prise Salz mischen. Milch, Öl, Ei und Quark hinzugeben und zu einem Teig verrühren. Zu einer Kugel formen, in Alufolie wickeln und etwa 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Kirschen waschen, entsteinen und halbieren. Mit der Konfitüre mischen. Ofen auf 175°C vorheizen und Springform einfetten oder mit Backpapier auslegen.

Teig auf einer bemehlten Arbeitsplatte zu einem großen Rechteck (etwa 30x40cm) ausrollen. Mit Kirschen belegen, dabei aber einen Rand lassen. Von der Längsseite her vorsichtig aufrollen und in zwölf Stücke schneiden. Diese mit der Schnittkante nach oben nacheinander in die Sprinform legen. Anschließend etwa 20-25 Minuten backen.

Den abgekühlten, aber noch warmen Kuchen mit einem Guss aus Puderzucker und Zitronensaft beträufeln und vollständig abkühlen lassen.


Ein riesiges Dankeschön geht an alle, die an mich gedacht haben - egal in welcher Form. Ich habe mich sehr über jede Nachricht, jede Karte und jedes Geschenk gefreut und kann mich wirklich glücklich schätzen so liebe Menschen um mich zu haben. <3 Fühlt euch alle gedrückt! (^3^)

Donnerstag, 7. August 2014

[Rezept] Heidelbeer Blondies

Ich liebe die Beerenzeit und bin immer ganz traurig, wenn sie dem Ende entgegen geht, doch noch hat unser Bauer frische Himbeeren und Heidelbeeren zum selber pflücken. <3 Die Heidelbeeren für dieses Rezept stammen auch von dort - obwohl ich leider nicht selber pflücken durfte, da grad "Pause" herrschte. Trotzdem sind sie einfach lecker. (^___^) Blondies sind übrigens die weiße Variante von Brownies - also mit weißer Schokolade. Bei mir waren sie leider etwas zu lang im Ofen, denn eigentlich soll der Teig nicht ganz durchgebacken werden.


Rezept für eine, oder besser zwei, Springform(en)
  • 300-400g Heidelbeeren
  • 250g Butter
  • 250g Weiße Kuvertüre
  • 250g Mehl
  • 175g Zucker
  • 5 Eier
  • 2 TL Backpulver
  • Salz
Springform(en)* einfetten und/oder mit Backpapier auslegen. Um den Rand (außen) einen Streifen Alufolie befestigen. Den Backofen auf 150°C vorheizen. Heidelbeeren waschen und abtropfen lassen.

Kuvertüre hacken und zusammen mit der Butter in einem Topf langsam schmelzen. Dabei stets rühren. Abkühlen lassen.

Eier, Zucker und Salz etwa zwei Minuten lang cremig rühren. Butter-Kuvertüte Mischung unterrühren. Anschließend Mehl und Backpulver hinein sieben und ebenfalls unterrühren.

Teig in die Springform(en) geben und je nach Anzahl der Formen 30-45 Minuten backen. Die Stäbchenprobe sollte noch feucht sein. Am besten kontrolliert ihr zum Ende hin immer mal wieder. Letztlich auskühlen lassen und in Stücke schneiden.

* Es funktioniert, wie hier, in einer Springform - allerdings wird der Teig dann sehr hoch und backt nicht so gut gleichmäßig durch. Deshalb lieber eine größere Form oder eben zwei normale Formen nehmen.


Hiermit nehme ich wie letztes Mal an der "Ich backs mir" Aktion von tastesheriff teil. Bei "Ich backs mir" wird jeden Monat ein neues Thema bekannt gegeben, zu dem dann fröhlich gebackt werden darf. (^3^) Mehr Infos gibt es hier. Das Thema im Juli lautet Sommerrezept! Alle Teilnehmer des Monats und eine Übersicht findet ihr hier.

Montag, 28. April 2014

[Rezept] Lemon Cheesecake with Crumble & Lemon Curd

Im Zuge der tollen "Ich backs mir" Aktion von tastesheriff aka Claretti (eine der Organisatorinnen von "Poast aus meiner Küche", die nun jedoch leider nicht mehr stattfindet... *snüff*), habe ich mal wieder richtig Lust zu Backen bekommen. Bei "Ich backs mir" wird jeden Monat ein neues Thema bekannt gegeben, zu dem dann fröhlich gebackt werden darf. (^3^) Mehr Infos gibt es hier. Das Thema im April lautet Zitrusfrüchte! 


Ich habe mich relativ schnell entschieden: Frische Zitrone, Käsekuchen und Streusel sollten es sein. Heraus kamen meine kleinen "Lemon Cheesecakes with Crumble & Lemon Curd". <3 Leckerer Käsekuchen mit knusprigen Streuseln und einer zitronigen Creme - ein Träumchen~ o(^___^)o


Zutaten für 12-15 kleine Küchlein

Cheesecake:
- 300g Frischkäse
- 100g Sahne
- 70g Zucker
- 10g Stärke
- 2 Eier (klein)
- 1/2 Bio-Zitrone
Crumble:
- 50g Butter
- 50g Zucker
- 50g Mehl
- 25g Haferflocken
Lemon Curd:
- 75g Zucker
- 40g Butter
- 2 Eier (klein)
- 1/2 Bio-Zitrone

Als Erstes bereiten wir den Käsekuchen (Cheesecake) zu. Dafür zunächst Papierförmchen bereit legen und den Backofen auf 175°C vorheizen. Dann Frischkäse, Zucker und Stärke verrühren, zum Schluss Eier hinzugeben. Mit 1 EL Zitronensaft und Schalenabrieb vermengen. Nun die Sahne steif schlagen und anschließend vorsichtig unterheben. Den Teig in die Papierförmchen füllen.

Für die Streusel (Crumble) alle Zutaten per Hand oder mit dem Knethaken eures Mixers verrühren bis kleine Streusel entstehen. Diese dann auf den Teig in den Papierförmchen streuen. Das Ganze im Backofen etwa 40 Minuten backen und anschließend im Backofen (bei geöffneter Tür) auskühlen lassen.

Während die Küchlein abkühlen, geht es schonmal ans Lemon Curd - einer besonders in England und Nordamerika beliebten Zitronencreme. Zunächst Zucker und Butter in einem Topf unter ständigem Rühren schmelzen bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat (es sollte jedoch nicht karamellisieren!). Dann vom Herd nehmen und den Saft der Zitrone (auch den, der beim Teig übrig geblieben ist) sowie den Schalenabrieb hinzugeben. Die Masse abkühlen lassen und währenddessen die Eier aufschlagen. Diese in die nun nur noch maximal lauwarme Masse geben und auf einem siedenden Wasserbad* etwa 15-20 Minuten verrühren, bis eine dickliche Creme entstanden ist. Diese in einen Spritzbeutel oder Gefrierbeutel geben und auf die Streusel spritzen. Übrig gebliebene Creme eignet sich auch als Brotaufstrich oder um anderes Gebäck zu versüßen. (^___~)
*Achtung: Das Wasserbad sollte dabei auf jeden Fall kochen und ihr müsst ständig rühren, damit die Eier nicht gerinnen! Ich mache es immer so, dass ich meinen Topf auf einen größeren Topf stelle und den Herd die gesamte Zeit über anhabe, damit das Wasser im unteren Topf köchelt.

AlleTeilnehmer und das leckere Rezept vom tastesheriff (Zitronentarte mit Baiser) findet ihr übrigens HIER. (^___^)

Dienstag, 22. April 2014

[Rezept] Ostern 2014

Die Feiertage sind vorbei, die Kullerbäuche beginnen langsam wieder zu schrumpfen. *lach* Wir sind dieses Jahr wieder zu meinen Eltern gefahren und haben da einen lang nicht mehr gesehenen Besuch bekommen. (^3^) Dazu habe ich schon am Freitag einiges gebacken, was ich euch nicht vorenthalten möchte. (^___~) Serviert wurde in meiner neuen Etagere, die ich etwas verfrüht von meinen lieben Eltern zu Ostern bekommen habe. <3 Ist sie nicht süß?


Spiegeleikuchen

Das Rezept für den Spiegeleikuchen stammt von Sanella. Geschmacklich war er wirklich sehr lecker und auch vom Aussehen her, macht er ordentlich was her. Ich hatte den Kuchen allerdings schon am Freitag vorbereitet und das Topping war am Samstag trotz Kühlung sehr am laufen... *drop* Beim nächsten Mal würde ich also doch lieber etwas Gelatine mit reingeben, da das Topping mir von Anfang an etwas flüssig vorkam. Das Rezept ist für ein Blech (meines ist etwas kleiner als übliche, deswegen ist der Boden dicker!).

Für den Boden
  • 300g Mehl
  • 200g Butter
  • 200g Zucker
  • 4 Eier
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
Für das Topping
  • 500ml Milch
  • 400g Schmand
  • 100g Zucker
  • 1 Pck. Vanillepuddingpulver
  • 1 Dose Aprikosen
  • (Gelatine)

Zur Vorbereitung Aprikosen abtropfen lassen, Saft auffangen, und den Backofen bei 180°C vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.

Für den Boden Butter und Zucker schaumig schlagen, dann schrittweise die Eier hinzugeben. Mehl, Backpulver und Salz hinzugeben und den homogenen Teig gleichmäßig auf dem Blech verstreichen. Bei 180°C etwa 20 Minuten goldbraun backen.

Währenddessen Vanillepuddingpulver mit Zucker und 6 EL Milch vermengen, bis es klümpchenfrei ist. Milch zum kochen bringen und Vanillepuddingpulver einrühren. Unter Rühren 1-2 Minuten zu einer dicken Creme einkochen lassen. Dann abkühlen lassen und den Schmand unterrühren. Creme auf dem Kuchen verteilen und Aprikosen auflegen. Zur Dekoration etwas Vanille oder Schokolade drüberstreuen.

Schmuckkekse

Schon Donnerstag hatte ich richtig  Lust Schmuckkekse zu machen! So schnappte ich mir Förmchen, machte einen Teig und verzierte mit Royal Icing. Wie ihr seht, liebe ich Pünktchen. *haha* Übrigens sind die Schmuckkekse luftdicht verpackt richtig lange haltbar! Das Rezept ist für etwa vier Bleche.


  • 300g Mehl
  • 250g Puderzucker
  • 200g Butter (kalt)
  • 75g Zucker
  • 25g Vanillezucker
  • 1 gr. Ei
  • 1 gr. Eiweiß
  • 1 Bio Zitrone
  • Lebensmittelfarbe nach Wahl
Wir erstellen einen Mürbeteig~ Dafür Mehl, Zucker und Vanillezucker mischen. Zitrone heiß abwaschen, trocknen und die Schale in die Mehlmischung raspeln. Butter fein würfeln und mit einem Ei hinzugeben. Zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Diesen halbieren und zu langen Rollen formen. Für eine Stunde in den Kühlschrank geben. Nach der Kühlzeit ausrollen und Kekse ausstechen. Bei 180°C ca. 8-10 Minuten goldgbraun backen und abkühlen lassen.

Für das Royal Icing ein Eiweiß fast steif schlagen - es sollte sehr schaumig/cremig, aber eben noch nicht ganz steif sein. Nun Puderzucker hineinsieben und mit Zitronensaft verdünnen. Die fertige Masse aufteilen und jeweils mit Lebensmittelfarbe vermengen. Ich hatte neben weiß drei weitere Farben. Die Masse dann in kleine Beutel füllen und eine kleine Öffnung freischneiden. Kekse erst umranden, dann innen füllen. Nach dem Trocknen der Grundierung mit Püntkchen verzieren.

Osternest Cupcakes

Die Idee für die süßen Osternest Cupcakes stammt von Niner, die einen wirklich wunderbaren Blog führt. Als ich die süßen Dingerchen gesehen habe, musste ich sie einfach nachmachen. (^3^) Leider hatte ich jedoch keine Grastülle und musste mir etwas umständlicher mit einer Knoblauchpresse bzw. Kartoffelpresse aushelfen - aber das ging nach ein wenig Übung auch erstaunlich gut. Ich persönlich würde außerdem ein bisschen weniger Puderzucker in die Creme machen! Das Rezept ist für 12-15 Cupcakes (eher mehr, da sie sehr hoch gehen!).

Für die Cupcakes
  • 175g Mehl
  • 150g Zucker
  • 120ml Pflanzenöl
  • 120ml Milch
  • 6g Backpulver
  • 4g Natron
  • 4g Salz
  • 4ml Essig
  • 2 Eier
  • Vanille
Für das Topping
  • 230g Puderzucker (vorsicht süß!)
  • 115g Butter, Zimmertemperatur
  • 176g Philadelphia
  • 2-4 EL Milch
  • Vanille
  •  grüne Lebensmittelfarbe
  • Zuckereier

Als Erstes machen wir die Cupcakes~ Dafür zunächst Mehl, Backpulver, Natron und Salz vermischen und beiseite stellen. Essig in die Milch geben und ebenfalls kurz ruhen lassen. Nun zuerst die Eier aufschlagen, dann den Zucker hinzugeben und schaumig schlagen. Vanille und Pflanzenöl hinzugeben. Nun abwechselnd schrittweise die Mehlmischung und die Essigmilch untermengen. Dann flüssigen Teig nun zur Hälfte in Muffinförmchen füllen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 12-15 Minuten backen, dann auskühlen lassen.
Für das Topping zunächst die Butter schön fluffig aufschlagen - mindestens 5, besser aber 10 Minuten. Dann Vanille hinzugeben und Puderzucker einsieben. Verrühren und den Philadelphia hinzugeben. Abschmecken und je nachdem mit etwas Milch verdünnen - zu dünn darf es aber nicht werden! Ich persönlich würde sogar zwei Packungen Philadelphia empfehlen, das schmeckt frischer und weniger süß. Zum Schluss Lebensmittelfarbe hinzugeben und mit einer Grastülle (Wilton #233) oder Alternativen aufspritzen. Mit kleinen Zuckereiern dekorieren.

Donnerstag, 27. Februar 2014

[Rezept] Double Cheesecake mit Karamell- und Schokoguss

Dieser wahnsinnig tolle Käsekuchen ziert die momentane Ausgabe der "Lecker Bakery" und ist mehr als empfehlenswert. <3 Zwar kann man nicht mehr als ein Stück essen, aber dieses ist einfach nur göttlich! (^3^) Da meine Mama keine Erdnüsse essen darf, habe ich ihn mit normalen Butterkeksen gebacken. Es empfiehlt sich den Kuchen an zwei Tagen zu backen und etwas Geduld sollte man auch mitbringen!


Zutaten für eine normale Springform
  • 800g Frischkäse (Philadelphia)
  • 200g + 75g + 100g Sahne
  • 200g + 125g Zucker
  • 175g Erdnusskekse
  • 100g Zartbitter Schokolade
  • 75g + 25g Butter
  • 40g Backkakao
  • 30g Speisestärke
  • 10g Kokosfett
  • 3 Eier
Den Boden einer Springform dünn mit Öl bestreichen. Kekse fein zerkleinern und mit 75g geschmolzener Butter vermengen. In die Form geben und zu einem glatten Boden andrücken. Die Springform mit zwei Bahnen Alufolie gut (!) abdichten bzw. am oberen Rand umschlagen, sodass sie wasserdicht wird. Für ca. 30 Minuten kalt stellen.

Für die Käsecremes Frischkäse mit 200g Zucker und Stärke verrühren und die Eier untermengen. 1/3 der Käsecreme abnehmen und mit Backkakao mischen. 200g Sahne steif schlagen und 1/3 unter die dunkle Käsecreme und den Rest unter die andere Käsecreme heben. Zunächst die Kakao-Käsecreme, dann die helle Käsecreme in die Springform geben und glatt streichen. Die Springform dann auf ein hohes Backblech stellen und dieses etwa 2cm mit Wasser füllen (das verhindert, dass der Käsekuchen aufreißt!). Im vorgeheizten Ofen bei 175°C etwa eine Stunde backen, bis die Form kaum noch wackelt. Den Kuchen dann noch eine weitere halbe Stunde bei geöffneter Tür im Ofen auskühlen lassen. Herausnehmen und ganz abkühlen lassen. Nun mit Frischhaltefolie bedecken und mindestens 5 Stunden im Kühlschrank kalt stellen (am besten über Nacht).


Für den Karamellguss 125g Zucker goldgelb karamellisieren, dann vom Herd nehmen und erst ein Stück Butter (25g) und dann 75g Sahne hinzugeben. Bei mittlerer Hitze ca. 2 Minuten köcheln lassen, bis ein dickflüssiger Guss entsteht. Etwas abkühlen lassen und dann auf dem Kuchen verstreichen. Für ca. 30 Minuten kalt stellen.

Für den Schokoguss 100g Sahne erhitzen, vom Herd nehmen und die klein gehackte Schokolade sowie das Kokosfett hinzugeben und schmelzen lassen. Ebenfalls etwas abkühlen lassen und dann gleichmäßig auf den Karamellguss verstreichen. Erneut für mindestens 30 Minuten kalt stellen, damit der Guss trocknen kann.

Sonntag, 23. Februar 2014

[Rezept] Kuchen-Alarm!

Zum diesjährigen Geburtstag meines Vaters hatte sich mal wieder die ganze Verwandtschaft und Bekanntschaft angemeldet und so mussten einige (neue) Rezepte ausprobiert werden. *höhö* Die Originale stammen von Maria, USA kulinarisch und der Lecker Bakery. Meine Favoriten sind vor allem die Cheesecakes Brownies und Himbeer Cupcakes. <3


Apfelkuchen
Ein wahnsinnig einfaches Rezept, das aber doch richtig lecker schmeckt und super saftig ist.

  • 350g Mehl
  • 250g Butter
  • 250g Zucker
  • 5 Eier
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1kg - 1 1/2kg Äpfel (säuerlich)
Butter, Zucker, Vanillezucker und Eier schaumig rühren. Backpulver und Mehl hinzugeben. Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden (nicht zu klein, etwa 2x2cm) - unterrühren. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C etwa 30-40 Minuten backen.

Apfel-Nougatrolle
Eine leckere Biskuitrolle, bei der man die Kombi Apfel-Nougat aber durchaus mögen muss.


Für den Biskuitteig:
  • 150g Mehl
  • 125g Zucker
  • 5 Eier
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • Zucker
Für die Füllung:
  • 200ml Sahne
  • 200g Quark
  • 150g Nougat
  • 1 Päckchen Sahnesteif
  • 1 EL Puderzucker
  • Apfelgelee
Für die Deko:
  • 50g Zucker
  • 1 Stück Butter
  • 1 Apfel



Zunächst einen Biskuitteig erstellen. Dafür die Eier trennen. Eigelb und Zucker schlagen, bis die Masse hell und dickflüssig wird. Eiweiß und Salz steif schlagen und auf die Eigelbcreme geben. Das Mehl darüber sieben und vorsichtig unterheben. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und im vorgeheizten Ofen bei 200°C etwa 15 Minuten backen. Sofort auf ein mit Zucker bestreutes Geschirrtuch geben, Backpapier abziehen und vorsichtig aufrollen. Eingerollt abkühlen lassen.
Die Sahne mit dem Sahnesteif und dem Puderzucker steif schlagen. Quark unterheben. Nougat vorsichtig schmelzen (langsam, auf kleiner Stufe!) und nach kurzem abkühlen ebenfalls unterrühren.
Biskuitrolle vorsichtig aufrollen und mit Apfelgelee bestreichen. Mit der Füllung bestreichen und vorsichtig wieder aufrollen. Mit ein wenig Füllung dekorieren und für die Deko Apfelscheiben karamellisieren und auflegen (Zucker schmelzen, Butter hinzugeben, Apfelscheiben hinzugeben und eine Weile karamellisieren lassen, dann abtupfen).

Cheesecake Brownies (16-18 Stück)
Mmmh richtig leckerer Brownie mit saftigem Käsekuchen - eine tolle Kombi und einfach nur lecker.


Brownie-Teig:
  • 175g Zucker
  • 140g Mehl
  • 115g Butter
  • 115g ZB Schoki
  • 1TL Vanillezucker
  • 2 Eier
  • Prise Salz
Käsekuchen:
  • 450g Frischkäse
  • 125g Zucker
  • 2 Eier
  • 1TL Speisestärke
  • 1TL Vanillezucker


Deko:
  • Schokolade 






Für den Brownie-Teig die Butter und Schokolade im Wasserbad schmelzen und etwas abkühlen lassen. Eier mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Schokolade löffelweise hinzugeben und unterrühren. Mehl und Salz hinzugeben und glatt rühren. In Muffinförmchen füllen (bis zur Hälfte) und im vorgeheizten Backofen erstmal 12-15 Minuten bei 175°C backen.
Währenddessen den Käsekuchenteig herstellen. Alle Zutaten dafür glatt rühren und auf die Brownie-Schicht geben. 20 Minuten backen bis die Käsefüllung fest ist. Mit Schokolade dekorieren.

Himbeer Cupcakes (16-18 Stück)
Diese Cupcakes sind nicht zu süß, sondern genau richtig. Fruchtig und lecker. <3


Cupcaketeig:
  • 250g Mehl
  • 250ml Buttermilch
  • 150g Zucker
  • 100ml Öl
  • 50g ZB Schoki
  • 1 Ei
  • 1/2 TL Backpulver & Natron (jeweils)
  • Vanilleschote
  • Prise Salz
  • 16 Himbeeren
Creme:
  • 175g Butter
  • 175g weiße Schokolade
  • 175g Frischkäse
  • 3-4 EL Himbeergelee
  • einige Tropfen rote Lebensmittelfarbe
  • 16 Himbeeren zum garnieren




Für den Teig Zartbitter Schokolade hacken, im Wasserbad schmelzen und abkühlen lassen. Mehl mit Backpulver und Natron vermischen. Ei mit Zucker und Salz schaumig schlagen, dann vorsichtig Buttermilch und Öl hinzugeben. Dann die Mehlmischung hinzugeben und einen glatten Teig erstellen. In die eine Hälfte Schokolade geben, in die andere Vanille. In die Muffinförmchen geben und jeweils eine Himbeere eindrücken. Bei 175°C etwa 20 Minuten backen.
Für die Creme die weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen und auf Raumtemperatur abkühlen lassen. Frischkäse mit Himbeergelee vermengen. Butter schaumig rühren, dann zunächst die Schokolade und dann den Frischkäse löffelweise hinzugeben und vermengen. Bei Bedarf Lebensmittelfarbe hinzugeben. Für 30-40 Minuten in den Kühlschrank stellen, dann aufspritzen und mit einer Himbeere garnieren.

Sonntag, 1. Dezember 2013

[Rezept] Bratapfel-Schnecken

Mmmh dieses Rezept habe ich mir für die Post aus meiner Küche Runde "Lasst uns froh und lecker sein" überlegt. (^___^) Es erinnert an Weihnachten, ist aber noch nicht so wahnsinnig weihnachtlich - der Tauschzeitraum war ja schließlich erst Ende November! Für mich gehören Äpfel und Zimt aber auf jeden Fall zu Weihnachten dazu und nach dem Bratapfelgelee vom letzten Jahr, habe ich mir für dieses Jahr ein leckeres Gebäck überlegt. Hach und ich finde es wirklich sehr lecker. <3

Zutaten für etwa zwei Bleche

Für den Teig
  • 500g Mehl
  • 170ml lauwarme Milch
  • 100g flüssige Butter
  • 75g Zucker
  • 1-2 TL Zimt
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 1 Ei
  • eine Prise Salz
Für die Füllung
  • 100g Zucker
  • 100g flüssige Butter
  • 2 große Äpfel
  • 2 EL Zimt
Für den Gus
  • 200g Puderzucker
  • 2-3 EL Wasser

Gebt das Mehl in eine große Schüssel und formt eine Mulde. Dort hinein gebt ihr Zucker, Vanillezucker sowie die frische Hefe, die ihr etwas zerbröselt. Mit der lauwarmen Milch übergießen und 20 Minuten gehen lassen. Während dieser Zeit wird die Hefe ordentlich aufgehen.

Nach der Ruhepause das Ei, die Butter sowie Salz und Zimt hinzugeben und den Teig gut durchkneten. Dies geht am besten per Hand wie ich finde. Einfach gut 10-20 Minuten kneten und dann etwa eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Ich mache das immer im warmen Backofen, der aber natürlich nicht angeschaltet ist, und decke den Teig bzw. die Schüssel, in der der Teig liegt, außerdem mit einem feuchten Tuch ab.

Während der Teig ruht, können wir schon einmal die Füllung vorbereiten und erste Aufräumarbeiten erledigen. Für die Füllung schält und entkernt ihr die Äpfel und reibt sie mit einer Reibe in grobe Stücke. Je nach Geschmack könnt ihr sie auch ganz fein würfeln. Die fertigen "Apfelstücke" nun mit dem Zucker, der flüssigen Butter sowie dem Zimt verrühren.

Der Teig sollte sich schließlich etwas mehr als verdoppelt haben. Nun noch einmal kurz durchkneten und dann mit einer Teigrolle zu einem dünnen Viereck ausrollen. Auf dieses verteilt ihr nun großzügig die Füllung. Es ist dabei eurem Geschmack überlassen, ob ihr sie dünn oder lieber etwas dicker auftragen wollt. Als Nächstes rollt ihr den Teig vorsichtig und möglichst eng zu einer Rolle zusammen, die ihr dann in etwa 2-3cm große Stücke schneidet und auf Backpapier legt.

Eure Schnecken kommen jetzt für 20-30 Minuten bei 180°C in den Backofen. Eine Stäbchenprobe hilft euch bei der Kontrolle. Während der Backzeit, könnt ihr den Gus anrühren. Je nach Geschmack und gewünschter Dickflüssigkeit gebt ihr nach und nach etwas Wasser zu dem Puderzucker. Den Gus verteilt ihr linienförmig auf die noch heißen Schnecken, nachdem ihr sie aus dem Ofen geholt habt.


Sonntag, 20. Oktober 2013

[Review] Kaiser La Forme Plus Springform

Vor kurzem hatte ich das Glück für einen Produkttest von Kaiser ausgewählt zu werden. Als dann eines schönen Tages ein riesiges Paket mit einem umfangreich verpackten "La Forme Plus Springform (26cm)" bei mir auftauchte, war die Freude dann natürlich mehr als groß. (^___^) Zuvor hatte ich nur eine kleinere Springform und nun gleich eine in solch fantastischer Qualität. Denn obwohl die Kaiser Backform nicht gerade günstig (ca. 30-40 €) ist, ist sie doch ihr Geld auf jeden Fall wert und hält ihre Versprechen.

Einige Fakten

  • extra schwere Qualität
  • perfekte Antihafteigenschaft (KAIRAMIC®)
  • auslaufsicher
  • 10 Jahre Garantie
  • schnittfester Boden
  • hergestellt in Deutschland
Geliefert wird die Backform mit einer Herstellergarantie und einem kleinen Heft mit 15 Rezept-Ideen, die allerdings nicht immer speziell für die Springform gemacht sind. Die Form selbst wiegt etwas mehr als 700g und erscheint sehr robust. Der Rand ist komplett zu öffnen, was auf vielerlei Art praktisch ist: Er lässt sich einfacher reinigen, entnehmen und auch als Ersatz-Tortenring verwenden. Der "Hebel" erscheint sehr hochwertig und ist leicht zu bedienen. Sehr praktisch finde ich es außerdem, dass man so sehr schön etwas Backpapier dazwischenklemmen kann, wodurch der Boden geschützt wird.

Backproben

Nach kurzer Überlegung war mir in etwa bewusst welche Kuchen ich backen würde. Ich entschied mich zum einen für einen Rocky Road Brownie Kuchen (nach dem, verdoppelten, Rezept - mit etwas weniger Zucker, dafür mehr Mehl) als "Kuchentest" und einen Cookie Dough Cheesecake für den "Klebrigkeitstest". Wisst ihr was ich meine? Kuchenteig wird ja immer etwas fester, bei einem Käsekuchen ist die Füllung eher cremig/ saftig. Ich wollte beides testen. (^___~)


Noch etwas unsicher bezüglich des "Anti-Haftversprechens" fettete ich bei dem Rocky Road Brownie Kuchen den einen Teil der Springform ein, den anderen nicht. Meine Angst erwies sich jedoch als mehr als unbegründet - es blieb so gut wie kein Teig kleben und selbst der zurückgebliebene ließ sich durch ein, zwei Schwammbewegungen ganz einfach entfernen.


Den Käsekuchen nach amerikanischer Art probierte ich zum ersten Mal und während der Boden und der Keksteig sehr lecker wurden, war doch die eigentliche "Käsefüllung" noch nicht optimal. Uns zwar es etwas zu frischkäselastig, deswegen wird da noch weiter dran gefeilt bevor ihr das Rezept bekommt. Das Backen in der Form hat aber auch hier wieder sehr gut geklappt und es ist nahezu nichts am Rand haften geblieben. Ich wagte nun außerdem die "Schnittprobe", schnitt den Kuchen noch auf dem Boden mit einem Messer an und siehe da: Probe bestanden, es entstand kein Kratzer. (^___~)


Letztlich bin ich von der Form wirklich sehr begeistert und freue mich schon darauf weitere Rezepte auszuprobieren! (^___^) Anzumerken ist lediglich, dass das Attribut "auslaufsicher" etwas vage gestaltet wurde. Es läuft zwar kein Teig aus, eine Wasserprobe besteht die Form jedoch nicht. Aber hey, es geht schließlich ums backen und da hat sie bisher jeden Test bestanden. Zumal der Rand an den Seiten auch etwas erhöht wurde. Dementsprechend freue ich mich sehr die Form in meinem Backschrank begrüßen zu dürfen und danke an dieser Stelle noch einmal Kaiser, dass ich dieses tolle Produkt testen durfte. Hier geht es übrigens zur Original Produktseite.