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Sonntag, 26. Mai 2013

[Bento] Bento #48 Dokomi

Etwas verspätet, aber hier kommt das Bento #48, dass wir mit zur diesjährigen Dokomi am 18. und 19. Mai in Düsseldorf mithatten. <3 Großartig zum Essen kamen wir allerdings gar nicht, da wir einem Freund mit seinem süßen Verkaufsstand geholfen haben. (^___^)


Es handelt sich hierbei um ein Reste-Bento mit zwei Onigiri mit Thunfisch-Mayo-Füllung*, Miso Frikadellchen (aufgetaut), Tomaten und Möhrchen sowie Shiraae und Daigaku Imo.

Die Dokomi 2013 war übrigens wirklich schön! (^3^) Sie hat sich zu einer tollen Convention entwickelt, mit vielen Besonderheiten (Maid Café, Host Club, Zeichnerallee...) und einer insgesamt angenehmen Größe (nicht so überfüllt wie manch andere). Hier gehts zur Homepage, der gut organisierten Con mit inländischen und ausländischen Händlern, Bring&Buy und vielem mehr~ Wir hatten wirklich viel Spaß. <3 Schaut doch auch gern mal auf der Facebook Seite von Mochi World vorbei und liked die Seite. (^___~) Es gibt wirklich nur zuckersüßen Stuff. <3 Ach ja und eine Frage am Rande: Was ist euer Lieblingstier, wovon würdet ihr gerne mehr Stuff sehen (und haben *lach*)?

Mahaha und ich durfte den süßen Hoody behalten. <3 Vielen Dank ihr Schnuffis!
 
* Die Thunfisch-Paste wird aus einer Dose Thunfisch (in Sonnenblumenöl, aber abgetropft), 4 EL Mayonnaise und etwas Wasabi (ein bis zwei "Tropfen" Paste) hergestellt.

Samstag, 13. Oktober 2012

[Geblubber] Connichi 2012

Besser spät als nie folgt nun auch hier mein Bericht zur diesjährigen Connichi, bei der ich wieder alle drei Tage vom 07.09. bis 09.09. mit einer Freundin in Kongress Palais Kassel dabei war. (^___^) Einen kurzen Einblick mit Verlosung habe ich ja bereits auf Erdbeerkirsch gegeben.


Cosplay
In diesem Jahr habe ich selbst Sunako Nakahara in Schuluniform aus dem Manga (und Anime) Perfect Girl - Yamato Nadeshiko Shichi Henge gecosplayt. Es war das erste Mal, dass ich ein Kleid genäht habe und dafür ist es doch eigentlich recht gut geworden wie ich finde.


Schade fand ich, dass sich vor allem die Cosplay-Szene in den letzten Jahren sehr gewandelt hat. Die Cosplays werden immer aufwendiger und beeindruckender, aber die Menschen hinter diesen sind leider immer häufiger eingebildet und sehen auf andere herab. So habe ich bsp. eine Cosplayerin nach einem Foto gefragt und wurde tatsächlich einfach ignoriert.



Der Cosplay-Wettbewerb war wieder von vielen "nicht-kommern" überschattet und baut etwas ab. Viele der Teilnehmer stammen eher aus Österreich, der Schweiz etc, aber nicht aus Deutschland. Zum Gruppencosplay sind wir leider auch überhaupt nicht mehr in die Halle gekommen. *seufz*

Angebot
Die Händler bauen im Vergleich zu den letzten Jahren meiner Meinung nach immer mehr ab und bieten nun vor allem Merchandise und "Ramsch" an anstatt die ganze Szene mit Importen zu bedienen. Es gab doch tatsächlich nicht einen Stand mit einer guten Auswahl an CDs... Trotzdem gab es natürlich die ein oder andere süße Sache, wie die Nemu Neko Riesenkissen oder die Nekomimi Katzenohren. Bei letzteren handelt es sich um eine neue, 100 Euro teure Erfindung, die vor allem bei den männlichen Besuchern großen Anklang fand. Es sind maschinelle Katzenohren, die sich je nach Stimmung bewegen. Meiner Meinung nach ein süßes Gimmick, aber viel zu teuer! Außerdem sind die Ohren viel zu groß und geben maschinelle Geräusche von sich und der Kontakt auf der Stirn sieht doch einfach doof aus - also noch stark verbesserungswürdig! Hier gibts mehr Informationen zu den Ohren.


Leider sprießen gerade die unqualifizierten Showacts aus dem Boden und sorgen für die ein oder andere Enttäuschung... Project AT hatte bsp. ein Ragnarok Programm (ich bin großer Fan), aber die Mitglieder haben genuschelt und man hat nicht wirklich etwas verstanden. Dafür war der Auftritt des Comedian Shinji Schneider mit seiner Show über Videospiele ein kleines Highlight für mich. Da hat man wirklich mal gelacht und konnte richtig schön in alten Zeiten schwelgen.


Der Bring&Buy Bereich war in diesem Jahr größer und übersichtlicher gestaltet, aber es gab weniger Einzelbände als im letzten Jahr. Workshops waren interessant, aber überfüllt. Schön fand ich beispielsweise die immer größer werdene Anzahl an kleinen Händlern mit selbstgemachten Sachen. Zwar bieten viele dasselbe an, aber es ist trotzdem schön! Spaßig sind die zahlreichen Gewinnspiele, Lose machen süchtig. Auch viele kleine kostenlose Gimmicks zum mitnehmen gab es wieder.
Schön fand ich, dass die Künstlerin Kodama Kozue wieder dabei war und erneut ein großes Leinwandprojekt über drei Tage startete. Ihre Arbeiten sind einfach traumhaft. Hier gehts zu ihrer HP.


Teezeremonie
Beim (überfüllten) Teezeremonie Workshop konnte man einige Eindrücke zur Teezeremonie sammeln. Während eine richtige Meisterin zwei Teilnehmern Tee servierte, erzählte uns ein Mann etwas darüber. Der Teeweg besteht aus vier Prinzipien: Wa (Harmonie), Kei (Respekt), Sei (Reinheit) und Jaku (Ruhe).
Die eigens für die Zeremonie gebauten Häuser/ Pavillons so klein, dass man sich bücken muss, was auch Demut und Respekt (zwei wichtige Eigenschaften bei der Teezeremonie) repräsentiert. Es ist ein sehr festlicher Anlass und man trägt traditionelle Kleidung. Es gibt keine gesellschaftlichen Unterschiede. Vor der eigentlichen Zeremonie trifft man sich häufig zu Spaziergängen oder ähnlichem. Die Zimmer sind puristisch eingerichtet und es wird mit Liebe und entsprechend der Jahreszeit etc. ein Wandbild und ein einfaches Blumengesteck ausgewählt. Alles wird miteinander abgestimmt und bei der Zeremonie werden eine Teeschale (茶碗, Chawan), eine Teedose, ein Wassergefäß, ein Wasserkessel, ein Bambuslöffel zum portionieren des Tees (茶杓, Chashaku) und ein Besen zum schlagen des Tees (茶筅, Chasen) verwendet. Den Tee selbst nimmt man mit einer Hand an (leider habe ich vergessen, ob mit links oder rechts). Der Hauptgast, der als erstes den Tee empfängt, entschuldigt sich mit einer Geste bei den anderen Gästen dafür, dass er als erstes Tee bekommt. Er dreht die Schale dreimal in seiner Hand und trinkt den Tee in drei Schlucken, wobei zumindest der letzte mit einem Schlürfen erfolgen sollte. Nach dem Tee wird eine kleine Süßigkeit gereicht.


Ehrengäste
Als Ehrengäste gab es drei japanische Sängerinnen, wobei zwei von diesen sich auf der Bühne wirklich... nuttig verhielten und Gogo-Bewegungen vorführten. Yoko Ishida war da was anderes und auch gesanglich wunderbar. Jede Sängerin performte etwa 3-4 Lieder und erzählte manchmal auch ein bisschen zu den Liedern und ihrem Deutschlandaufenthalt. Stimmung herrschte bei allen dreien.   


Japanische Mangaka gab es diesmal leider nur aus dem Genre Shonen-Ai - schade, das da nicht verschiedene Genre bedient wurden. Bei den deutschen Mangaka waren einige da, allerdings habe ich gerade bei Tokyopop doch mehr erwartet (es waren nur zwei da). Besonders Inga Steinmetz fand ich sehr sympathisch (haha auch weil sie mir ein Kompliment zu meinen Haaren gemacht hat). Autogrammkarten gab es natürlich auch und mein Con Hon ist nun ebenfalls endlich voll.


Essen&Trinken
... gab es natürlich auch auf dem Gelände! Das Ramadan Hotel bot wieder eine günstigere Speisen, vor der Halle gab es aber auch typische Imbissstände, die aber sehr überteuert waren.  Erstmals gab es auch einen, allerdings äußerst überteuerten und qualitativ minderwertigen, Bubble Tea Stand (Sphere Bay) bei dem immer eine schier endlose Schlange war.


Außerhalb haben wir wieder im günstigen "all you can eat" Tokyo gegessen. Sushi vom Laufband und ein warmes Buffet, das war fein, wenn auch nicht ganz so gut wie im letzten Jahr. Die Auswahl an Sushi war begrenzt und es gab Maki mit Paprika. *igitt* XD Außerdem haben wir bei dem kleinen "all you can eat" Asiaten im Bahnhof Wilhelmshöhe gegessen, aber auch der hat leider stark abgenommen... *seufz*

Hotel
Jedes Jahr probieren wir ein neues aus, immer noch auf der Suche nach einem günstigen, gut gelegenen und ansprechenden. In diesem Jahr waren wir im "Domus Hotel" in der Nähe vom Hauptbahnhof. Das Dreibettzimmer war wieder mit einem Doppelbett und einem Schlafsofa ausgestattet, ansonsten gab es nichts zu meckern. Okay, abends war natürlich schon etwas Straßenlärm und die gröllende Menge zu hören, aber das ist ja typisch Großstadt. Das Frühstück war nicht "inklusive", deswegen haben wir darauf verzichtet (Kosten wären über 12 Euro gewesen). Für drei Euro pro Tag gab es einen überwachten Parkplatz. Die Lage war eigentlich okay, wir mussten immer zum Hauptbahnhof gehen und von da aus mit der Bahn zum Bahnhof Wilhelmshöhe und dann zum Kongress Palais. Meistens waren die Verbindung in Ordnung. Preislich lag das Hotel bei 99 Euro die Nacht.


Montag, 6. August 2012

[Making of] Scrapbooking Cover

Wenn ihr gerne bastelt und Dinge verziert, ist Scrapbooking eigentlich genau eure Sparte! (^____^)

Scrapbooking [ˌskrapbʊking] bezeichnet ein in den USA und Kanada entstandenes Bastelhobby, welches seit Anfang der 2000er Jahre auch in Europa verbreitet ist. Fotos werden in sogenannte Scrapbook eingeklebt und mit Aufklebern und anderen zu den Fotos passenden Dingen verziert. Im Gegensatz zu herkömmlichen Fotoalben werden in Scrapbooks Geschichten erzählt und die Fotos durch Texte und künstlerische Gestaltung der Seiten besonders präsentiert. Je nach Ereignis werden auch Eintrittskarten und Ähnliches in das Scrapbook geklebt. [Wikipedia]
Ich für meinen Teil verziere gerne Cover von Notizblöcken und ähnlichem im Scrapbooking Stil. Das habe ich, wenn ich es mir so recht überlege, eigentlich schon ziemlich früh gemacht. (^___~) Angefangen hat es vor einigen Jahren, als ich anfing Conventions zu besuchen und mir ein Con Hon (Convention Book) zu erstellen. Dieses habe ich dann immer etwas "verziert". Mein aktuelles Con Hon sieht beispielsweise so aus (und ist schon etwas älter, wenn ich mir die Bilder so anschaue *lach*).


Nachdem wir beim Nekobento Forumstreffen unsere Liebe zum Purikura (kleine, selbstklebene Fotos aus lustigen Automaten) entdeckt haben, hatte ich versprochen ein solches Heft aus Japan mitzubringen. Leider konnte ich dort aber keins finden. (.___.) Die Hoffnung habe ich aber nicht aufgegeben und so immer mal wieder nach einem "Stickerbuch" geschaut. Dann wurde ich letztens endlich fündig und habe gleich welche für Cori & Manu als Geschenk für den Stuttgartbesuch und für Kätzchen, weil wir exzessives Purikura betreiben, mitbestellt.Weil das Design allerdings nur schlicht braun war, habe ich beschlossen es zu verzieren und kurzerhand noch einiges an Dekomaterial bestellt. Am besten ihr überlegt euch vorher genau, was ihr machen wollt und kauft dann die benötigten Dinge ein.

Somit brauchen wir für den Anfang einmal das Buch, das wir verzieren wollen, und Dekomaterial wie buntes/ gemustertes Papier, Stoff, Borten, Spitze, Dekotape mit Motiven, Aufkleber, Strasssteine etc.


Tja und dann geht es ans designen! (^___^) Zunächst einmal habe ich die Vor- und Rückseite mit demselben Papier eingeschlagen. Dabei sind die richtigen Maße wichtig, denn ihr müsst das Papier zurecht schneiden und dann aufkleben (dabei würde sich ein Papierschneider sicher als hilfreich erweisen *hust*). Danach habe ich bei zweien mit einem andersartigen Papier ein Design aufgeklebt. Bei dem einen etwas mit runden Ecken, bei dem anderen ein schräges Design. Auch Seidenborten habe ich angeklebt, bei ersterem (links auf dem Foto) mussten diese unter das Design, bei dem zweiten (rechts auf dem Foto) darüber, dafür aber das Dekotape darunter geklebt. Für das Purikura Buch in der Mitte habe ich einfach etwas Spitze zurecht geschnitten und angeklebt. Dann noch ein süßes Motiv aufgemalt, ausgeschnitten und aufgeklebt und fertig. Eurer Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt!


Ich finde die Kombination verschiedener Materialien am schönsten. (^___^) Was denkt ihr?
Mein eigenes Purikura Heft habe ich übrigens noch gar nicht so verziert. *hust*