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Samstag, 8. Oktober 2022

[DIY] Stoffkorb

Ein weiteres Nähprojekt, das schon seit Ewigkeiten auf meiner Liste steht. Ein kleiner, aber praktischer Stoffkorb für all die vielen Kleinigkeiten, die so anfallen. (^___^) Macht sich gefüllt auch gut als Geschenk. (^___~)

 

Ihr benötigt:

  • 2x Außenstoff
  • 2x Innenstoff
  • 2x Vlieseline H630 (Volumenvlies)

So geht's:

Erstellt euch ein einfaches Schnittmuster oder verwendet dieses hier. Ich empfehle folgende Maße für den Anfang. Diese ergeben am Ende einen Stoffkorb mit etwa 18-16cm Höhe, 15cm Breite und 10cm Tiefe.

Zunächst einmal werden alle Stoffstücke und die Vlieseline ausgeschnitten. Letztere wird auf den Außenstoff gebügelt (Achtung beim Bügeleisen: Nicht zu fest drücken und unbedingt ein Handtuch dazwischen.).

Nehmt nun je ein Teil Außenstoff und ein Teil Innenstoff und legt sie rechts auf rechts aufeinander (die schönen Seiten schauen sich an). An der langen Oberkante festnähen. Anschließend aufklappen und die Nähte gerade bügeln.

Jetzt sind es nur noch zwei Stoffstücke. Auch diese werden rechts auf rechts aufeinander gelegt. Achtet darauf, dass die Nähte genau übereinander liegen. Näht die oberen und seitlichen Kanten zusammen (auf dem Bild oben, unten sowie rechts, links). Lasst dabei an einer langen Kante jedoch eine Wendeöffnung!


Zum Schluss werden die kleinen Quadrate genäht. Zieht den Stoff so auseinander, dass die Seiten eine Linie bilden und die Nähte übereinander liegen. Diese ebenfalls zunähen.

Letztlich nur noch den Stoffkorb durch die Wendeöffnung drehen und diese per Hand vernähen.

Optional könnt ihr den oberen Rand noch einmal absteppen. Oder ihr klappt ihn einfach zweimal um.



Mittwoch, 31. August 2022

[DIY] Kleines Japan Portemonnaie

Für eine hoffentlich baldige Japan Reise habe ich mir ein kleines Portemonnaie genäht. (^3^) In Deutschland habe ich nur eine dieser klobbig-dicken Versionen, die vollgestopft ist mit allen möglichen Karten. Die brauche ich in Japan natürlich nicht alle. (^___^) Dafür aber auf jeden Fall ein größeres Fach für Geldscheine. Immerhin ist Japan noch immer ein Bargeldland. (^___~) Da ich mit einer Freundin reise, habe ich außerdem gleich zwei gemacht. [Und da ich überlege mir auch eines für Deutschland zuzulegen, sogar ein Drittes.]


Ihr braucht:

  • Außenstoff ca. 19 x 20cm (Höhe x Breite)
  • Innenstoff ca. 19 x 20cm
  • Reißverschlussseite ca. 19 x 19,5cm
  • Reißverschlussfach ca. 9 x 16cm
  • Reißverschluss ca. 15cm
  • Seite für Kartenfächer ca. 19x 49cm
  • Kam Snaps oder Druckknöpfe o.ä. 
  • Vlieseline H250
  • optional: Webband ca. 5-6cm

Die fertige Geldbörse ist zugeklappt etwa 17,5cm hoch und 9cm breit (ohne Verschluss). 

Bitte beachtet außerdem, dass ich nicht mehr die genauen Maße im Kopf habe. Daher macht ihr euch am besten Schablonen bzw. probiert vor dem Nähen ein bisschen, ob alles passt (Stoff auflegen hilft da gut).

So geht's

Außen- und Innenstoff ausschneiden und mit Vlieseline verstärken. Hierbei rundherum ca. 1cm
weniger Vlieseline als Stoff verwenden.


Die Seite mit den Kartenfächern ebenfalls ausschneiden und mit Vlieseline verstärken. Hierbei genügt
es jedoch nur die eine Seite zu verstärken, die später vorne liegt. Gerade die Ecken sollten nicht zu
viel Vlieseline abbekommen. Den Stoff nun einmal mittig falten (Stoffbruch zeigt nach links, die
offene Seite nach rechts) und dann der Länge nach zweimal so falten, dass die Kartenfächer
entstehen. Ich empfehle hier eine Papier-Vorlage zu erstellen. Sowohl die Fächer als auch den
Stoffbruch einmal knappkantig absteppen.

 
Für die Reißverschluss-Seite den jeweiligen Stoff sowie das Reißverschlussfach ausschneiden und
ebenfalls mit Vlieseline verstärken. Die Reißverschlussseite mittig falten (Stoffbruch zeigt nach rechts,
die offene Seite nach links) und der Länge nach absteppen. Das Reißverschlussfach ebenfalls mit
Vlieseline verstärken und etwa 2cm von oben das Fach für den Reißverschluss einzeichnen. 


Anschließend das Fach etwa 1cm vom oberen Rand des Stoffbruches der Reißverschluss-Seite
festpinnen. Um die Zeichnung herum nähen (Achtung, nur auf einer Seite der Reißverschlussseite nähen, nicht beide Seiten zusammennähen!), dann mit einer Schere aufschneiden und das Fach durch die Öffnung nach Innen ziehen. Die Ecken gut bügeln.



Jetzt den Reißverschluss von hinten an die Öffnung pinnen und einmal drumherum nähen. Das
Stoffstück wenden und das Reißverschlussfach in der Mitte knicken (rechts auf rechts). Drumherum
nähen und fertig ist das Fach. 


Die beiden Innenseiten nun auf die rechte Seite des Innenstoffs legen und festpinnen. Der Stoffbruch
sollte wie gesagt nach Innen zeigen, die offenen Seiten nach außen. Knappkantig einmal drumherum
nähen.

 
Die Stoffstücke für die Schnalle ausschneiden und wie gehabt mit Vlieseline verstärken. Einen Knopf
nach Wahl anbringen. Die Stoffe rechts auf rechts legen und drumherum nähen – dabei eine kurze
Seite als Wendeöffnung lassen. Den Stoff wenden und die Seiten wieder absteppen.


Die Schnalle nun am Außenstoff festnähen. Auf der gegenüberliegenden Seite des Außenstoffes das
passende Gegenstück für den Druckknopf anbringen (funktioniert notfalls auch noch später mit der Wendeöffnung, sofern sie auf der entsprechenden Seite ist).

 
Fast geschafft! Außenstoff und Innenstoff nun noch einmal rechts auf rechts legen. Achtet darauf,
dass die Schnalle die richtige Position an den Seiten hat. Optional ein kleines Webband/Dekoband mit
dazwischen stecken. Einmal drumherum nähen – dabei jedoch eine großzügige Wendeöffnung lassen
(am besten an der Seite mit den Kartenfächern). Die Ecken vorsichtig abschneiden.

 
Das Portemonnaie wenden und zum Schluss noch einmal runderhum absteppen. So schließt sich
auch die Wendeöffnung. 

 

 Fertig!


Folgende Anleitung habe ich mir übrigens als Vorlage genommen:
https://www.yoansewingstudio.com/sewingbags/slim-bifold-wallet-sewing-tutorial

Sonntag, 28. August 2022

[DIY] Kartentäschchen

Als ich vor fast einem Jahr Korkstoff gekauft habe, hat mein Freund mich gebeten eine Visitenkartetasche für ihn zu nähen. Das Projekt war also schon lange auf meiner Nähliste. Und nachdem ich schon dabei war, habe ich dann gleich auch mehrere genäht! (^___~) Ich werde sie wohl zum einen für Kundenkarten (Punkte-Karten) verwenden. Zum anderen kommen sie in Japan dann aber auch für Visitenkarten zum Einsatz. (^___^) Dort werden Visitenkarten sehr ernst genommen und es sollte sowohl für die eigenen als auch für erhaltene Karten definitiv die passende Aufbewahrung geben.

 

Die Kartentäschchen an sich sind eigentlich sehr schnell gemacht! Auch brauchen sie nicht viele Materialien, was natürlich immer praktisch ist. (^___~)

Ihr benötigt:

  • Außenstoff in den Maßen 14,5 x 11,5cm
  • Innenstoff in den Maßen 14,5 x 11,5cm
  • 2x Stoff für die Karten-Seiten in den Maßen 6,5 x 11,5cm (bei uns gleich Innenstoff)
  • 2x Vlieseline H200 in den Maßen 14,5 x 11,5cm
  • ein Stück Gummiband (ca. 10cm)
  • einen Knopf nach Wahl


So geht's

Die benötigten Stoffstücke ausschneiden. Die Vlieseline auf den Außenstoff und den Innenstoff aufbügeln. Habt ihr einen sehr festen Stoff, wie z.B. Kork, könnt ihr sie beim dort weglassen.

Bei den Stoffen für die Karten-Seiten nun zweimal jeweils 0,5cm nach innen einklappen und bügeln. Anschließend die Seiten absteppen. Die Karten-Seiten nun auf den Innenstoff legen, sodass die abgesteppten Seiten nach Innen zeigen. Die äußeren Seiten könnt ihr schon an den Innenstoff festnähen (knapp mit der Nähmaschine).

 

Den Außenstoff nun rechts auf rechts auf den Innenstoff mit den Karten-Seiten legen. Die schönen (Muster) Seiten schauen sich dabei an. Das Gummiband vorsichtig dazwischenschieben. Nun einmal drumherum nähen, dabei jedoch eine Wendeöffnung lassen. Die Ecken etwas kürzen.


Das Projekt durch die Wendeöffnung drehen. Die Ecken mit einem Stäbchen, Stift oder bestenfalls einem Falzbein ausformen und alles einmal hübsch bügeln (nicht über den Kork!). Zum Schluss noch einmal das komplette Projekt knappkantig absteppen. So schließt ihr dann auch die Wendeöffnung!

Als letzten Schritt den Knopf anbringen und ihr seid fertig!


Montag, 20. Juli 2020

[Review] Mochi by EatHappy

Gestern brachte mein Freund einen Flyer von EatHappy mit - einer Kette, die Sushi und asiatische Spezialitäten in deutschen Supermärkten anbietet. Und sie haben auch Mochi im Angebot! (*___*) Da war ich natürlich sofort Feuer und Flamme. <3 Nach kurzer Recherche stellte sich dann auch heraus, dass wir einen Supermarkt mit EatHappy in unserer Nähe haben. Da wir heute eh unterwegs waren, ging es also auf die Jagd! (^___^) Unsere Beute möchte ich euch heute zeigen.



Wie bereits erwähnt befindet sich die Kette als kleiner Side Shop im Supermarkt selbst. Bei uns war es ein Rewe, es soll sie aber auch bei einigen Edeka und Hit geben. Eine Übersicht findet ihr zum Beispiel hier auf deren Webseite. Es gibt wohl auch einen Lieferservice. Die Mochi befinden sich in einer kleinen Gefriertruhe aus der ihr euch die kleinen Reisküchlein selber in einen Becher zusammenstellen könnt. Die Ess-Empfehlung ist halbaufgetaut oder aufgetaut (dauert ca. bis zu 20 Minuten). Eines kostet allerdings 1,30€!


Insgesamt gab es bei unserem Besuch acht verschiedene Sorten, wovon eine nicht verfügbar war. Regulär im Sortiment sind Himbeere, Mango, Schokolade, Matcha-Himbeere, Strawberry Cheesecake und Kokos. Dazu gibt es aktuell die Sommer Sorten Acai und Tiramisu. Mitgenommen haben wir sechs Stück (alle außer Tiramisu und Kokos).


Obwohl der Preis doch etwas abschrecken kann, muss ich doch eine sehr klare Empfehlung aussprechen. Diese Mochi sind wirklich wahnsinnig lecker!! (*___*) Die Außenhülle ist nicht zu dick und sehr soft, was angenehm zu essen ist. Die Creme ist nicht immer ganz "glatt", aber stets cremig und richtig gut. Sie ist nicht zu süß und auch nicht super intensiv. Insgesamt also ein sehr zarter Geschmack! Hier noch ein bisschen was zu den einzelnen Sorten (auf dem Bild von oben nach unten, von links nach rechts):
  • Schokolade: Hier gibt es eine leckere, sehr vollmundige (intensive) Ganache. Super für Schoko-Fans!
  • Himbeere: Eine sehr fruchtige Sorte, ebenfalls mit Fruchtkern. Leider mit Kokos in der Creme. Das schmeckt man nicht so heraus, ist aber trotzdem nicht so toll.
  • Mango: Ebenfalls sehr fruchtig und mit feiner Creme inkl. echten Mangofetzen. Riecht auch schon gut und ist die für uns intensivste Sorte. Yum!
  • Strawberry Cheesecake: Schmeckt wirklich mal nach Cheesecake, eine feine Frischkäsecreme. Innen befindet sich ein Fruchtkern, der aber nur wenig fruchtig schmeckt und nicht unbedingt nach Erdbeere. Dennoch insgesamt sehr lecker!
  • Acai: Auf Acai war ich sehr gespannt, allerdings ist der Geruch schon gewöhnungsbedürftig. Außerdem ist leider sehr viel Kokos in der Creme, was nicht so gut passt und bei der Cremigkeit stört. Ansonsten sehr fruchtig. 
  • Matcha-Himbeere: Sehr cremiges Innenleben mit Fruchtkern. Der Matcha überwiegt, ist jedoch dennoch nur wenig intensiv (etwas zu sanft). Dafür allerdings auch kaum bitter, wie es sonst bei Matcha sein kann.

Zusammenfassend kann ich die Mochi wirklich sehr empfehlen! Der Preis ist etwas schade, aber das darf man sich ruhig ab und an mal gönnen. Geschmacklich sind sie wirklich wunderbar und ein kleines Träumchen. <3

Sonntag, 16. Februar 2020

[Review] KitKat aus Japan

Wooow, jetzt machen wir aber mal einen deutlichen Sprung! Ich präsentiere euch heute die Rezension zu einigen KitKat Sorten, die ich 2015 probiert habe. *hüstel* Zum Glück mache ich mir für sowas gerne mal Notizen, sodass ich euch noch etwas zum Geschmack sagen kann! (^___~)


Hokkaido Red Bean KitKat: Eine KitKat Sorte, die es in Hokkaido zu kaufen gibt. Sie widmet sich ganz dem Thema Azuki (小豆), der kleinen roten Bohne aus Japan. Wie immer ist die Schokolade gewohnt cremig. Und natürlich schmeckt man auch die Azuki Bohnen heraus! Mich erinnert es etwas an Oshiruko (eine Art Suppe aus roter Bohnenpaste).


Sakura Matcha KitKat: Sakura (桜) und Matcha (抹茶) bilden in Japan eine beliebte Kombination. Ich persönlich mag sie nicht so sehr, da der Matcha immer überwiegt und nur wenig von der Kirschblüte übrig lässt. Das ist zwar auch hier der Fall, aber immerhin gibt es auch eine leichte blumige Note.


Strawbeery Cheesecake KitKat: Cheesecake KitKat finde ich immer etwas enttäuschend, da man kaum den Käsekuchen herausschmeckt. Die Erdbeer Variante besitzt nur einen leichten Erdbeergeschmack.

Mittwoch, 22. Januar 2020

[Review] Neue KitKat und Pocky aus Japan

In meinem letzten Weihnachtswichtel Paket habe ich von der lieben Sabrina (Danke nochmal! <3) ein paar neue KitKat und Süßigkeiten aus Japan bekommen. Diese möchte ich heute endlich testen! (^___^)


Hōjicha KitKat: Hōjicha (ほうじ茶) ist ein gerösteter grüner Tee aus Japan (sehr beliebt in Kyōto). Das dazu passende KitKat wird m.M.n. diesem gerecht. Es hat eine hellbraune/beige Farbe und einen herben Geruch. Geschmacklich ist es leicht süß, herb und leicht bitter. Schmeckt für mich tatsächlich nach Hōjicha und ist lecker.


Ikinari Dango KitKat: Ikinari Dango (いきなり団子) ist eine Spezialität aus Kumamoto. Hierbei wird eine Art Dango-Teig mit Anko und Süßkartoffel gefüllt. Das KitKat hatte eine helle, gelbe Farbe und riecht leicht süßlich. Geschmacklich schlägt die Süßkartoffel voll durch! Man hat einen dominanten, aber doch recht angenehmen Geschmack. Es ist außerdem recht süß. Schmeckt gut.


Beni Imo KitKat: Beni Imo (紅芋) ist eine Art lila Süßkartoffel, die besonders in Okinawa kultiviert wird. Das KitKat ist hell-lila und riecht nicht besonders speziell. Geschmacklich ist es ebenfalls relativ unspektalulär. Es ist leicht süß, schmeckt aber nicht sonderlich nach Süßkartoffel. Ich finde die Sorte ganz gut, aber auch etwas nichtssagend. Sie ist aber kein must-have.


Ebenfalls im Paketchen enthalten war eine kleine Packung "Pocky Kuromitsu Kinako". Auf die war ich ebenfalls gleich super gespannt! Tatsächlich ist es sogar eine erst zum 50. Pocky Geburtstag (2019) erschienene neue Special Line, die sich nun "Pocky from Japan" nennt. Davon gibt es bisher erst zwei Sorten (die 2. ist Erdbeer-Pfirsich).


Pocky Kuromitsu Kinako: Kuromitsu (黒蜜) ist eine Art Sirup aus schwarzem Zucker. Kinako (きな粉) ist Sojabohnenmehl. Beides zusammen ist eine beliebte Kombination bei japanischen Süßigkeiten. Die Pocky selbst haben eine beige Farbe. Der obligatorische Schnuppertest lässt bereits die beiden Sorten erahnen. Geschmacklich sind sie gewohnt knusprig und sehr gut abgeschmeckt. Man hat einen sehr angenehmen Kinako Geschmack und eine (nur) leichte Süße. Mir kommen die Pocky Sticks selbst übrigens auch ein wenig verändert vor (iwie... gesünder? XD). Sehr sehr lecker!

Donnerstag, 27. Juni 2019

[Geblubber] Japanreise Tag 12: Akihabara, Roppongi, Tokyo Tower und Asakusa

Zugegeben, jetzt schäme ich mich tatsächlich ein bisschen. (^___^)° Mir ist nämlich aufgefallen, dass ich euch tatsächlich auch noch den letzten Tag meiner Japanreise 2012 schuldig bin! *ups* Das ist jetzt natürlich etwas... verspätet. Aber zum Glück habe ich damals jeden Tag Tagebuch geschrieben und ich habe selbstverständlich auch noch die Bilder! Daher bekommt ihr jetzt einmal die Sarah aus 2012 zu lesen und zu sehen. (^___~)

AKIHABARA
Nachdem wir etwas länger als sonst geschlafen haben, führt uns unser Weg nach Akihabara, dem Elektronikviertel schlechthin in Tokyo. Vom Bahnhof aus ist dieses auch sehr gut ausgeschildert und so landen wir zunächst in einem kleinen Bereich bestehend aus x kleinen Buden, die alle möglichen Elektronikartikel verkaufen. Dabei gibt es nicht nur aktuelle Dinge zu sehen und einiges ist auch bunt leuchtend (Leuchtschläuche etc). Über die Hauptstraße geht es dann zu größeren Gebäuden, wir sehen unter anderem Sega, und die Jungs zieht es nach einem kurzen Abstecher in einem „Shop für Erwachsene“ in eine Spielhalle. Darin stehen wirklich unzählige Automaten mit allen möglichen Spielen aneinander, es ist außerdem sehr laut von den Spielgeräuschen und hat eine etwas düstere Atmosphäre. Einige der Spieler haben sogar spezielle Karten, damit sie kein Geld (für gewöhnlich 100 Yen pro Spiel) mehr einwerfen müssen. Stefan und Philipp probieren auch einige Spiele aus und ich versuche mich an diesen Greifspielen, was natürlich nicht gelingt. XD Aber Versuch macht klug. ;) Draußen durchstöbern wir weiter die Geschäfte und landen schließlich, angelockt von der Legend of Zelda Musik, in einem absolut genialen Retrospielladen! Yeah richtig alte Spiele und Konsolen. :D Philipp kommt auch nicht umher sich einen Plüsch-Yoshi zu kaufen, obwohl es sein letztes Geld ist (ich habs ihm ja gesagt :P). Danach tummeln sich erste Maids auf den Straßen und nach einigen weiteren Läden machen wir uns auf die Suche nach einem schicken Maid Cafe. Einige sehen aber ganz schön dubios aus. :/



Wir verlaufen uns dann erstmal und entscheiden uns dann für das Maid Cafe „Maidreamin“ im vierten Stock eines Hochhauses. Der Eintritt kostet 1000 Yen, für eine Stunde. o___o Na ja, aber man muss es mal gemacht haben. ;) Haha leider darf man nichts fotografieren (sogar draußen drehen sich die Maids weg), aber wir wurden wirklich süß begrüßt und an den Tisch geleitet. *nyan* Die Mädchen haben Maid Kostüme und Katzenohren in verschiedenen Farben an und sagen andauernd „nyan“ und machen Katzenbewegungen. Wir kommen zunächst aus dem Lachen nicht mehr heraus. XD Die meisten verstehen kaum bis kein englisch, aber irgendwie wurschteln wir uns durch und bestellen zweimal Kuchen (je 600 Yen) und zweimal Eis (je 800 Yen). Super kawaii, das Eis ist im Katzen- und Hasenstyle (es gibt auch noch andere Tiere) und beim Kuchen ist am Rand mit Schokoladen etwas aufgemalt. *_____* Und hey es schmeckt auch wahnsinnig gut (muss es bei dem Preis auch XD). Übrigens sagen die Maids beim servieren auch einen Zauberspruch auf, damit es gut schmeckt. ;) Bei uns sagten sie so was wie „moe moe (Herzchenform mit Händen), nyan nyan (Hände zu Fäusten an den Kopf, wie bei einerKatze), oishiku naru (Herzchenform)“. ^____^ Am Ende machen wir mit einer Maid unserer Wahl noch ein Polaroidfoto für 500 Yen (man kann wirklich lustige Sachen dazubuchen, beispielsweise Spiele spielen etc). Leider sehe ich darauf schrecklich aus. q___q


Am Ende suchen wir für mich noch den Laden „Mochi Cream“, in dem es Mochi mit verschiedenen Füllungen gibt. Ich entscheide mich dann für „Cranberry Honey“ und „Sakura“, Karol nimmt irgendwas Kuchenartiges. Kosten tun sie um die 180 Yen und sie schmecken wahnsinnig gut! *___* Da sie gefroren sind, muss man zunächst etwas warten, aber dann darf man reinbeißen und wird zunächst von der starken Süße überrascht. Trotzdem schmecken sie sehr lecker und frisch. <3


ROPPONGI 
Mit der Bahn fahren wir dann nach Roppongi. Die Aussicht von dort ist atemberaubend, man hat einen schönen Blick von den Roppongi Hills auf die Stadt und den Tokyo Tower! :D Leider ist die Gegend etwas teuer, wenn auch schön angelegt, und auch auf den Mori Tower (15 Euro Eintritt) verzichten wir dann. Immerhin schauen wir aber mal beim Fernsehsender vorbei bevor uns unsere leeren Mägen auf die Suche nach etwas (bezahlbarem) Essbaren treiben. Wir gehen in ein kleines Lädchen am Rande der Hauptstraße und essen dort Sobanudeln. Ich habe schon besseres gegessen, aber auch schon schlechteres, von daher tun die 650 Yen nicht weh und der Magen ist gefüllt. ;) Von Roppongi geht es dann zu Fuß weiter. Karol möchte seinem Bruder auf dessen Wunsch unbedingt ein T-Shirt aus dem Hard Rock Cafe mitbringen (Fake! Er war ja nicht selbst da.), also suchen wir mal wieder~ Der Weg ist etwas unangenehm, da mein Bein wieder sehr schmerzt, aber wir kommen am Ziel an und letztlich kauft auch Stefan ein Shirt für seine Freundin (womit er dann auch blank ist…). Da wir den Tokyo Tower schon sehen, wollen die Jungs zu Fuß dorthin gehen. ;( Rücksicht auf mein Bein wird eh selten genommen, also was solls, humpeln wir hinterher…




TOKYO TOWER
Je näher wir ihm kommen, desto eindrucksvoller wird er! Als wir davor stehen und hoch schauen, wird uns erst die volle Größe bewusst – es ist ein riiiiesen Teil. *lach* Die meisten Stahlträger sind rot und erinnern etwas an den Eiffelturm, aber das muss ich wohl keinem mehr sagen. ;) Da Stefan Höhenangst hat, entscheidet er sich dagegen mit hoch zu fahren (wie schade für ihn), wir anderen bezahlen die 820 Yen bis zur Plattform in 150m Höhe. Es geht auch noch höher, aber das kostet noch mal mehr und uns reicht die Höhe erstmal. Im Aufzug überkommt einem dann zunächst ein komisches Gefühl, da es sehr schnell hoch geht und er Glaswände hat (man kann also nach draußen sehen). Kaum ausgestiegen rennen jedoch alle zum Fenster und es folgt ein typisches „ah“, „oh“, „boah“. *hihi* Nach einem Rundgang bei dem man einen wirklich tollen, weiten Blick bis zur Tokyoter Bucht und mehr hat, setze ich mich erstmal um mein Bein zu schonen und genieße die Aussicht aufs Meer. :) Auch der neue Sky Tree ist zu sehen. Wir machen auch viele Fotos und wenn man ganz nah an den Rand tritt, kann man kleine Ameisen (aka Menschen) am Fuße des Towers sehen. Einen Souvenirshop mit eigenem Maskottchen des Tokyo Towers gibt es auch. Die Aussichtsplattform hat zwei Etagen, also machen wir uns auf auch die untere zu erkunden. Dort gibt es auch Toiletten (nicht Trinkwasser geeignetes Wasser XD) und ein kleines Cafe. Richtig lustig sind aber die kleinen Aussparungen im Boden! Anstatt festem Boden hat man da nämlich nur Glas und kann somit unter sich nach unten gucken. Ein mulmiges Gefühl darauf zu stehen kann ich euch sagen. *wuah* Da Stefan wartet, machen wir uns aber bald auf den Rückweg und werden direkt vor weiteren Souvenirläden raus gelassen. *tz* Auch ein Aquarium und Wachsfigurenkabinett gibt es.



ASAKUSA
Unsere letzte Nacht in Asakusa beginnt mit etwas Wehmut, aber auch kleiner Vorfreude auf Zuhause. Ich bin vor allem auch froh mich bald ein bisschen ausruhen zu können. ;P Trotzdem wollen wir die Nacht genießen und gehen erstmal Okonomiyaki essen (das hat uns beim letzten Mal schon so gut geschmeckt). In Tokyo gibt es auch eine etwas andere Variante namens Monja, aber wir nehmen Okonomiyaki. ;) Das Restaurant ist klein, aber nach der Bestellung ein kleiner Glücksgriff. :) Anders als beim letzten Mal, wird diesmal direkt vor unseren Augen das Fleisch auf der Platte vor uns gebraten und das Okonomiyaki zusammengemischt und zubereitet. Dabei zu zusehen macht wirklich Spaß und wir schauen teilweise auch nicht schlecht. :D Nur das Geschlecht unserer Bedienung können wir nicht ganz rausfinden. *lach* Wir tippen auf femininen Jungen. :P Das Okonomiyaki selbst schmeckt wieder wahnsinnig gut! *____* Hach ein schönes, letztes Essen. :D
Nach dem Essen gehen wir durch die schon geschlossene (überdachte) Shoppingmeile, wo wir erschreckenderweise unzählige Obdachlose antreffen, die in Pappkartons schlafen. :( Wir hatten schon vorher die unschöne Seite Tokyos gesehen, aber das war wirklich eine schlimme Anzahl…
In der letzten Nacht wollten wir dann noch mal das traditionelle Pachinko Spiel ausprobieren, was aber ordentlich in die Hose ging, da es nicht unbedingt günstig und schwer zu verstehen ist. ;( Aber hey, wir waren in einer unheimlich lauten Spielhalle (schon wieder). XD Manche scheinen darin aber echt Profis zu sein, bei denen stapelten sich die kleinen Kugeln nur so. .___.

 
Ein letzter Spaziergang mit Conbini Besuch (Frühstück kaufen), führt uns dann richtig Hotel… Dort spielen wir noch eine Runde Munchkin, da Philipp und ich aber sehr müde sind (es ist immerhin fast 1 Uhr…) und Karol den Sieg von Philipp jedes Mal mit derselben Masche vereitelt, brechen wir irgendwann ab und fallen todmüde ins Bettchen. Morgen heißt es dann früh aufstehen und ab Richtung Deutschland! Der Flug wird wieder ruhig und angenehm.