Posts mit dem Label Resteverwertung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Resteverwertung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 6. Juni 2012

[Rezept] Goheimochi

Es ist zwar schon länger her, aber so Mitte Mai habe ich Mari-chans Goheimochi Rezept ausprobiert! (^___^) Hierbei handelt es sich um eine prima Art der Resteverwertung für Reis, die aber vielleicht nicht unbedingt jedermanns Sache ist. (^___~) Mir persönlich hat die Konsistenz des Reises sehr gut geschmeckt, die Paste war nicht ganz mein Fall - bei meinem Freund war es genau anders herum. *lach* Auf jeden Fall ist es einen Versuch wert. <3 Nächstes Mal probiere ich es allerdings erst, wenn ich einen Mörser habe, denn ohne war meine Paste noch etwas grobkörnig. XD


Zutaten für etwa 8 Goheimochi
- 250g Reis (Angabe ungenau)
- 3 EL gemahlener Sesam
- 2 EL Zucker (gestrichene Esslöffel)
- 2 TL Miso

Den Reis kurz erwärmen und in einem Plastikbeutel packen. Nun alle Wut heraus lassen und die Reiskörner mit einem Nudelholz (halb) zerquetschen. *hrhr* Die Masse dann in etwa acht Teile teilen und zu einer Art Fladen flach drücken.
Aus Sesam, Zucker und Miso eine Paste herstellen. Diese mit etwas Wasser strecken.
In einer eingefetteten Pfanne die Reisfladen von beiden Seiten goldbraun braten. Danach herausnehmen und mit der Paste bestreichen.

Mari hat übrigens noch 1 EL Walnüsse mit in die Paste gemacht und die Fladen auf Spieße gesteckt. (^___~)

Dienstag, 5. Juni 2012

[Bento] Bento #33 Schweinisches Snacking

Mein heutiges Bento #33 in der Zen Metall Box war als kleiner, aber süßer Snack für zwischendurch gedacht. (^3^)



Es bestand aus einem kleinen Salat, auf dem zwei süße (Eier) Schweinchen platziert waren, zwei leckeren Imo Dango, einem Brotkörbchen mit Obstsalat sowie einer Wurstblume und Blumenkarotten.

Rezept: Imo Dango
Das Originalrezept stammt von token, allerdings kennen bestimmt viele von euch die Möglichkeit der Resteverwertung von Kartoffelpüree, was ja so ähnlich ist. (^___~) Für etwa sechs kleine Kartoffeltaler (und Sauce), benötigt ihr lediglich~

- 300g Kartoffeln
- 1/2-1 TL Salz [weniger ist manchmal mehr]
- 4 TL Stärke
- 1 EL Sojasauce
- 2 TL Zucker

Die Kartoffeln werden gekocht und dann gemeinsam mit Salz und Stärke zerstampft (oder ihr nehmt halt Kartoffelpüree ^^) und mit den Händen zu einem geschmeidigem Teig verarbeitet. Dann formt ihr kleine Kugeln/ Taler (sie sollten schon möglichst flach sein) und bratet sie in der Pfanne mit etwas Butter oder Öl von beiden Seiten goldbraun. Nun könnt ihr sie entweder essen oder ihr erstellt noch eine Sauce. Für diese einfach Sojasauce und Zucker vermengen und gemeinsam mit den Imo Dango in die Pfanne geben und anbraten. Wenn sich die Masse leicht karamelisiert, sind sie fertig.



Die Imo Dango [imo=Kartoffel, dango=Kloß/Kugel] schmecken mit und ohne Sauce sehr lecker und kartoffelig. Sie können heiß oder warm gegessen und dementsprechend auch ins Bento gepackt werden. Zusammen mit der Sauce bilden sie eine Mischung aus süß und deftig. (^___~)

Tutorial: Eier Schweinchen
Hier gibt es ein kleines Tutorial für die süßen Eier Schweinchen. (^___^) Sie sind wirklich schnell und einfach gemacht und können vielfach verwendet werden. *hehe* Ich hatte das Glück, dass unser Bauer neue Hühner bekommen hat, die noch superkleine Eier legen, ansonsten würde ich vielleicht eher zu Wachteleiern anstatt Hühnereiern tendieren. 

Ihr benötigt ein kleines Hühnerei oder ein Wachtelei. In dieses schneidet ihr oben mit einem Messer eine Kerbe rein. Schneidet dann aus Schinkenwurst (oder einem anderem rosafarbenen, dünnen Lebensmittel) kleine Dreiecke aus. Diese steckt ihr dann in die Kerbe - voilá fertig sind die Ohren! Als nächstes folgt die Nase. Hierfür könnt ihr am besten einen großen Bubble Tea Strohhalm verwenden (diesen eben leicht zusammendrücken) und dann mit einem normalen Strohhalm zwei Nasenlöcher ausstechen. Ich hatte leider keinen Bubble Tea Strohhalm und musste so die Nase mit einem Messer ausstechen. (^___~)


Nun schnappt ihr euch noch schwarzen Sesam und etwas Honig (als Kleber) und setzt mit einem Spieß kleine Augen. Auch ein paar rote Bäckchen sind mit Hilfe von Ketchup und der andere Seite des Spießes möglich. (^___~)


Übrigens, das Bild ist zwar schlecht aber nu ja, färben Sesam und Ketchup sogar auf das Ei ab, sodass das Gesicht auch bestehen bleibt, wenn sie runter rutschen. (^___~)

Mittwoch, 1. Juni 2011

[Bento] Resteverwertung für Brot/ Toast

Wie bereits angekündigt, werde ich euch hier eine beliebte Möglichkeit der Resteverwertung für Toast oder auch altes Brot geben. Auch wenn dieses bereits hart geworden ist, lässt sich noch etwas leckeres daraus zaubern! :D Normalerweise wird es mit ganzen Scheiben gemacht, aber natürlich geht es auch mit Resten. Bei mir sind gestern einige Reste übrig geblieben, als ich runde Scheiben aus Toast ausgestochen habe. ;)




Vielleicht kennen es einige von euch schon, aber was ich euch vorstellen möchte, ist der sogenannte Arme Ritter. :) Es ist ein sehr einfaches Gericht, das früher einmal als "arme Leute Essen" galt. Nun ist es aber eher eine nette Süßspeise, die besonders bei Kindern beliebt ist. Dabei wird Toast/ Brot in ein Gemisch aus Salz, Zucker, Ei und Milch eingeweicht und danach in der Pfanne angebraten. Anschließend kann man es mit Puderzucker oder Zimt bestreuen und so oder mit Apfelmus oder Kompott genießen. Einfach lecker! :D Und hier kommt das Rezept:

Für zwei Scheiben Toast/Brot benötigt ihr etwa:
- 1 Ei
- 10EL Milch
- Salz
- Zucker
- Öl zum braten
- nach Geschmack etwas Zimt
- nach Geschmack Apfelmus oder Kompott

Verquirlt zunächst Ei, Milch, eine Priese Salz und etwas Zucker miteinander zu einem dickflüssigen Teig. Bei den Mengenverhältnissen verlasst ihr euch am besten immer auch ein bisschen auf euer Gefühl.

Legt nun das Toast/ Brot in diese Mischung und lasst es gut einweichen. Am besten wendet ihr es auch einmal vorsichtig (Achtung es kann sehr weich sein!). Dafür eignet sich besonders das saugfähige Toastbrot oder hart gewordenens Brot, aber es klappt auch mit normalen, frischen Brot.

Ist die Flüssigkeit (fast) vollständig aufgesogen, könnt ihr es vorsichtig in eine heiße, geölte Pfanne geben. Hier bratet ihr das ganze so lange aus (auf niedriger Stufe, damit auch alles "durch" wird!) bis es goldbraun geworden ist. Wenden nicht vergessen! Die Brotstücke werden beim braten übrigens etwas an Volumen zunehmen.

Nun könnt ihr den Armen Ritter mit  Zucker (oder Puderzucker) und/ oder Zimt bestreuen und servieren. Ihr könnt ihn nun einfach so essen oder aber Apfelmus oder Kompott dazu reichen. :) Ich esse ihn am liebsten mit Apfelmus. <3

Normalerweise serviert man ihn übrigens noch heiß/ warm, aber ich werde mal testen, ob er auch morgen noch schmeckt. ;)
Nächster Tag: Auch einen Tag später schmeckte es noch ganz gut, es war lediglich etwas weicher.