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Montag, 18. Dezember 2017

[Review] Hatsuden

Heute möchte ich euch mal wieder ein schönes Spiel aus Japan vorstellen! Hatsuden (ハツデン) bedeutet "Stromerzeugung" und genau darum geht es in diesem 2-Spieler Kartenspiel von itten eigentlich auch. (^___^) Das Spiel haben wir von der Messe "SPIEL" in Essen mitgebracht. Überzeugt hat uns dabei auf den ersten Blick das minimalistische Design und Konzept.


HATSUDEN
ハツデン


itten Verlag, 15€

Naotaka Shimamoto / Yoshiaki Tomioka

Alter: 10+
Spieler: 2
Minuten: 30 Min.

Maße: ca. 9,5 x 9,5cm
Gewicht: ca. 150g
Sprache: Deutsch/Englisch/Französisch
Erschienen: 2017

In dem puristischen Kartenspiel Hatsuden müsst ihr eure zwei Städte mit erneuerbarer Energie aus Solar, Geothermie, Wind, Wasser und Biomasse versorgen. Dabei achtet ihr darauf stets höher zu produzieren als euer Gegner. Doch Vorsicht! Nur die optimale Gewinnspanne bringt euch Stadt-Punkte. Für Strategen stehen Spezialtechnologiekarten zur Verfügung.



So geht's - Das Spiel kurz und knapp erklärt

Der Aufbau des Spiels ist simpel. Jeder Spieler erhält fünf Handkarten, die stets nachgezogen und abwechselnd gespielt werden. Diese nutzt er um seinen Spielbereich zu füllen. Dabei achtet er auf zwei Dinge. Zum einen gibt es Punkte, wenn man seine Stadt mit einer Gesamt-Energie von 10 versorgt. Es zählen die waagerechten Reihen. Anstelle einer Zahl kann man auch die Rückseite legen, die als Stromleitung (0) zählt. Hauptsache die Reihe ist vollendet! Zum anderen gibt es Punkte, wenn man die größte Menge der fünf möglichen Energien erzeugt. Hierbei zählt die senkrechte Reihe und man konkuriert mit dem Gegner. Abgerundet wird das Strategie-Spiel durch Spezialtechnologien. Diese erhält man, wenn man eine 4 legt. Sie ermöglichen bsp. doppelte Punkte. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.


So ist's - Das gefällt und das nicht


Positiv aufgefallen ist

  • Design: Simpel, sauber, schick
  • Dauer: Kurze Spieldauer, gut für Zwischendurch
  • Konzept: Besticht durch Einfachheit
  • Aufmachung: Passt in jede Hosentasche, gute Qualität

Negativ aufgefallen ist
  • Sprache: Nicht einheitlich, Spezial-Karten bsp. noch englisch
  • Varianten: Kaum möglich
  • Konzept: Nicht sehr komplex
  • Inhalt: Mehr Technologien wären schön

Hatsuden ist ein kleines, schnelles Legespiel für zwei Personen. Dennoch muss man auf jeden Fall überlegen, um seinem Gegenüber zuvor zu kommen und seine Stadt bestmöglich mit Energie zu versorgen. Wir empfehlen Hatsuden jedem Kartenspiel-Fan, der für Minimalismus zu haben ist.

Samstag, 28. Oktober 2017

[Review] Kodama - Die Baumgeister

Heute stelle ich euch mal ein kleines Spiel mit Japan-Bezug vor! Kodama - Die Baumgeister ist ein schönes, kleines Spiel rund um die kleinen Geister, die laut japanischer Mythologie in Bäumen leben. Kodama werden auch als die Seele eines Baumes bezeichnet und erscheinen entweder als blasse Lichtkugeln oder kleine Wesen. Ihr kennt sie vielleicht schon aus dem Anime Prinzessin Mononoke. [Mehr zu den Kodama]


Kodama - Die Baumgeister


Kosmos Verlag - 12,94 €

Autor: Daniel Solis

Alter: 8+
Spieler: 2-5
Minuten: 30 Min.

Maße: 13 x 4,3 x 17,7 cm
Gewicht: 249g
Sprache: Deutsch
In dem Gesellschaftsspiel von Kosmos schlüpft ihr nun in die Rolle der kleinen Waldgeister. Eure Aufgabe ist es euren Baum innerhalb dreier Jahreszeiten mit je 4+1 Runden wachsen zu lassen! Punkte gibt es dabei, indem ihr auf die Symbole (z.B. Glühwürmchen oder Blüten) der Karten achtet. Zum Ende jeder Runde zieht außerdem noch ein kleiner Kodama in eurem Baum ein. Achtet ihr dabei auf seine Wünsche, gibt es auch dafür extra Punkte.

Das ist in der Packung enthalten

So geht's - Das Spiel kurz und knapp erklärt


Zu Beginn erhält jeder Spieler per Zufall eine Stammkarte mit einem der sechs Symbole Glühwürmchen, Blüten, Wurm, Wolke, Stern und Pilz. Außerdem gibt es für jeden Spieler vier Kodama Karten. Die Jahreszeitenkarten werden aufgereiht. Pro Jahreszeit zieht ihr eine Karte mit einer Sonderregel. Die verbleibenen vier Karten könnt ihr als Rundenzähler verwenden. Zum Schluss werden die Astkarten in die Mitte gelegt. Vier werden aufgedeckt, mit den anderen wird stets nachgelegt. Wer am meisten Grün anhat, ist Startspieler.

Spieleaufbau: Im Original natürlich etwas weiter auseinander gezogen. Für Kodama braucht man Platz!

Die erste der drei Jahreszeiten Frühling, Sommer und Herbst beginnt. Achtet auf die Sonderregel und wählt dann weise abwechselnd immer eine Astkarte und legt sie an euren Baum an. Dabei solltet ihr darauf achten die Symbole fortzuführen - das gibt Punkte. Außerdem ist es sinnvoll immer eure Kodama Karten im Hinterkopf zu behalten - ihre Aufgaben geben viele Punkte. Ihr spielt pro Jahreszeit vier Runden und jeweils am Ende eine Kodama Karte. Dabei müsst ihr jede Runde eure Punkte zählen und aufschreiben. Am Ende gewinnt der mit den meisten Punkten!


So ist's - Das gefällt und das nicht


Positiv aufgefallen ist

  • Spieleranzahl: Das Spiel macht zu Zweit oder mit mehreren Spaß
  • Dauer: Es dauert nicht zu lang und ist schön für Zwischendurch
  • Abwechslung: Euer Baum wird jedes Mal anders
  • Design: Wunderschön gemacht, innovativ und sehr süß
Negativ aufgefallen ist
  • dt. Version: Enthält u.a. leider nur eine Punkte-Tabelle zum kopieren
  • Material: Die Stamm-Karten sind sehr dünn
  • Frage: Wo ist die vierte Jahreszeit?
  • Design: Kleine Farb-Unterschiede auf dem Cover und zwischen Stamm- und Astkarten
Alles in allem kann ich das Spiel auf jeden Fall jedem empfehlen! (^3^) Das puzzlen macht Spaß und bei den Kodama Karten und Sonderregeln muss man auch ein bisschen überlegen um gut punkten zu können. Und natürlich überzeugen mich auch Thema und Design. *kawaii*

Mittwoch, 5. Januar 2011

2011

Yuchu mein erster Eintrag in diesem Jahr! :D Im letzten Jahr habe ich übrigens seit dem 10.10.10 (lol wenn das mal keine -unabsichtlich gemachte- Schnapszahl ist XD) 52 Einträge verfasst. :)

Wie war euer Silvester, seid ihr gut reingerutscht? ;)


Ich war ja, wie gesagt, mit meinem Freund bei meiner Freundin. Wir haben mit drei Pärchen gefeiert und als erstes mal lecker Raclette gegessen! *mjam* Da meine Freundin und ihr Freund nämlich vorher noch zu tun hatten, waren wir erst gegen 20 Uhr da, haben noch bissel was klein geschnippelt und dann gegessen. <3 Natürlich war viel zu viel da! *lach* Danach haben wir uns gemütlich zusammengesetzt und etwas gespielt. Die meiste Zeit war es eigentlich "Karriere Poker".  Dabei handelt es sich um ein Kartenspiel, bei dem man quasi Zahlen-Pärchen sammeln und diese dann versuchen muss möglichst schnell loszuwerden. Die Karriereleiter geht dabei von Boss bis Tellerwäscher (und wieder runter). ;)  Kling jetzt iwie doof, macht aber Spaß! :D
Amazon.de sagt:
Karriere Poker, bereits ein Klassiker.
Das Spielprinzip hat seinen Ursprung in China.
Welcher Lehrling träumt nicht davon, in die Chefetage aufzusteigen. Vier bis acht Spieler kämpfen um die beste Positionen in der Firma. Durch Ausspielen von Karten wird die Rangfolge bestimmt. Die Positionen in der Firma können sich jedoch im Laufe des Spiels drastisch verändern. Wer als Letzter noch Karten auf der Hand hat, wird schnell vom Chef zum Tellerwäscher.


Nebenbei haben wir dann natürlich noch ein bissel getrunken und da ich das schon lange nicht mehr gemacht habe, war ich nachher auch etwas angetrunken (betrunken nun wirklich nicht!). ;) Es war lustig und wir hatten eine große Auswahl: Rotwein, Sekt (natürlich), Aperol Spritz (etwas bitter, aber lecker), Met (mjami Honigwein, aber hochprozentig), Milch43 und Wodka-Wackelpudding. ;)
Aperol Spritz wird übrigens mit etwa 2 Schluckgläsern Aperol, 2 Schluckgläsern Prosecco und etwas Wasser gemischt. Ich mach da gern etwas mehr Prosecco rein. :) Dann kommen Eiswürfel und eine Zitronenscheibe dazu. Bei Milch43 nimmt man in einem großen Glas etwa 2-3cm Likör 43 und füllt diesen dann mit normaler Milch auf. Es schmeckt total nach Vanillemilch und ist echt lecker, nur all zu viel kann man davon nicht trinken. Wodka-Wackelpudding ist immer ganz witzig, man macht dabei eigentlich normalen Wackelpudding und füllt diesen in Schluckgläser. Anstatt 500ml Wasser nimmt man aber etwa halb/halb Wasser bzw. Wodka! "Gegessen" wird er dann am besten mit einem Zahnstocher oder Piekser, man kann aber auch seine Zungenfertigkeit beweisen und ihn so herausholen - das ist sehr lustig anzusehen. *lach* Lecker und ein toller kleiner Partygag. ;)


Ansonsten hatten wir aber auch so viel Spaß... Besonders als dann das Feuerwerk losging und das obligatorische Pärchen-Knutschen und Freunde Knuddeln vorbei war, kamen die tollsten Foto-Ideen. *lach* Ich hatte z.B. 10cm Highheels an und meine Freundin kam auf die Idee ein "Sprungfoto" zu machen. ._. Dementsprechend verkrampft sprang ich dann auch. XD Und es gab Wunderkerzen! *hach* Keiner von uns wollte so recht Raketen hoch schießen. Es ist einfach zu teuer und angucken ist eh schöner! Ach und Bleigießen mussten wir natürlich (weil ja quasi "Tradition") auch machen, nur das man wirklich niemals etwas darauf erkennt! :D


So und nun wünsche ich euch allen nochmal ein FROHES NEUES JAHR 2011! Alles Gute im Jahr des Hasen! ;)