Mittwoch, 5. Juni 2013

[Geblubber] Japanreise Tag 11: Tsukiji Fischmarkt, Shibuya, Ginza und Odaiba

Huch ja hm, hier kommt endlich Tag 11 meiner Japanreise vom März 2012. *lach* Sorry mich haben immer die ganzen Bilder abgeschreckt, die es hochzuladen gilt und dann hab ich es auch noch verschwitzt. *ups* Der Bericht entstand aber original aus der Zeit bzw. dem 11. März.

TSUKIJI FISCHMARKT
Oh mein Gott – heute hieß es 5 Uhr aufstehen um auf den Fischmarkt zu gehen! q______q Mann war ich schlecht drauf… Ich war nicht nur müde, auch ging irgendwie alles schief morgens. *seufz* Pünktlich los kamen wir natürlich auch wieder nicht und Stefan hat dann auch noch festgestellt, dass seine Kamera fehlt. Wir suchten überall, aber letztlich vermuteten wir, dass er sie in dem Restaurant gestern in Shibuya vergessen hatte. Also kam Shibuya für nachmittags mit auf den Plan.
Am Fischmarkt angekommen, wurden wir von süßen Hinweisschildern begrüßt. Überhaupt ist Japan ein riesiger Schilderwald und vieles wird versucht so niedlich wie möglich darzustellen. *kawaii* Der Fischmarkt war dann aber, wie erwartet, rein gar nichts für mich… Ich mein, ich bin zwar keine Vegetarierin und esse auch gerne Fisch, aber deswegen muss ich mir wirklich noch lange nicht ansehen wie Fische in winzigen Becken mit dem Kopf gegen die Wände knallen um raus zu kommen, wie sie geschlachtet und filetiert und versägt und was weiß ich nicht noch werden und wie überall Blut und Gedärme liegen und bäh! Ich finde so was muss nun wirklich nicht als Tourist begafft werden… ;( Deswegen bin ich auch nach kurzer Zeit raus und habe auf die Jungs gewartet. Fotos mochte ich ebenfalls keine machen… Nach maximal einer halben Stunde war der „Spaß“ dann vorbei und wir fuhren wieder zum Hotel um uns noch einmal hinzulegen (es war einfach noch zu früh für irgendwas).



SHIBUYA
Nach der Pause ging es also erstmal mit der Tokyo Metro Ginza Line zurück nach Shibuya. Dort fand ich zielsicher den Weg zurück zum Restaurant (*auf die Schulter klopf*) und nach einigem Hin und Her kam tatsächlich jemand mit Stefans Kamera an! Sie wurde sorgsam verwahrt mit einem Zettel, wo folgende Hinweise draufstanden: 4 Ausländer, 13 Uhr, Kamera. Stefan musste ein Foto von uns als Beweis zeigen, unterschreiben und bekam sie dann wieder. Wenn das mal nicht vorbildlich ist. ;)
Als nächstes ging es etwas Geld umtauschen (Stefan & Philipp die Spezis hatten nur wenig mit) und dann auf Restaurantsuche fürs Mittagessen. :) Wir gingen ins Sukiya Gyudon essen. Es gab verschiedene Variationen und Größen und ich entschied mich für eine kleine Portion mit Salat als Topping und Eingelegtes und Miso Suppe als Nebenspeise. Das ganze kostete nur 400 Yen, allerdings war mir das Fleisch zu durchwachsen (ich wäre fast an einem Speckfaden erstickt). Ansonsten war es aber lecker und die Jungs waren eh zufrieden (Fleisch!). *lach*
[Anmerkung: In Japan gilt quasi je fettiger das Fleisch desto qualitativer.]



GINZA
Die Ginza war, wie erwartet, ein kurzes Vergnügen. Wir wussten ja, dass es zwar eine berühmte, aber auch sehr teure Einkaufsstraße ist. Nach einem Besuch im Showroom des Sony Centers, das auch von der Ubahn Station erreichbar ist, ging es nach draußen und zur Ginza Yonchome-Kreuzung, wo wir die symbolträchtigen Gebäude Wako-Uhrenturm und Warenhaus Mitsukoshi sahen. In letzteres gingen wir auch hinein und ließen uns von den interessanten Preisen berieseln. ;P Ich suche immer noch ein Geburtstagsgeschenk, finde aber natürlich keins… Auf dem Rückweg kommen wir (bzw. zwei von uns) nicht umweg uns frische Mochis von einem Laden zu holen. Ich zahle für ein Ichigo Daifuku und ein Tsubuan (?) Mochi 483 Yen. Der Geschmack war es aber wert! *yummy* Außerdem haben wir noch einen Obstladen deluxe gesehen, wie man an den Preisen sieht. Oo
[Anmerkung: In Japan sind solche teuren Obstkörbe angesehene Geschenke für bsp. die Geburt eines Kindes, Geburtstage etc.!]





ASAKUSA
Nach der Ginza fahren wir noch kurz nach Asakusa zum Tempel. Stefan wollte noch mal nach Amuletten schauen und ich nach Ema Tafeln (ich entscheide mich dann aber doch dagegen, da man sie ja eigentlich nicht mitnehmen soll). Überrascht stellen wir fest, dass neben dem Tempel in einer Seitengasse nun einige kleine Stände stehen. Karol und Stefan versuchen sich dort für je 500 Yen am Bogenschießen, scheitern aber kläglich. :P Ist wohl doch nicht so einfach Robin Hood zu spielen. *lach* Etwas weiter sehen wir Männer in Frauensachen (?) und Schminke, scheinbar vom Theater? Sehr schick auf jeden Fall. ;)
Vor dem Rox (Einkaufszentrum) essen alle außer Karol noch einmal einen Crepe. Mein Erdbeercrepe für 410 Yen schmeckt aber nicht so gut wie in Harajuku und ist auch etwas spärlich belegt. Na ja, trotzdem lecker. ^^ Danach gehen Karol und ich noch einmal alleine ins Rox, für Feli eine CD besorgen und noch mal in den Daiso (100 Yen Laden).




ODAIBA
Nach der zweiten Pause des Tages und ner Dusche geht es gegen Abend nach Odaiba, einer künstlich angelegten Insel in der Tokyoter Bucht. Geduscht habe ich übrigens, da ich seit gestern Abend am ganzen Körper extremen, juckenden Ausschlag habe… Es ist die Pest, ich krieg überall so Pusteln und es ist einfach unangenehm. T___T Wir vermuten es kommt vom Wasser, das in Japan sehr chlorhaltig ist…
Für Odaiba nehmen wir die Yurikamome Linie von Shimbashi aus. Dabei handelt es sich um eine Bahn, die maschinell, ohne Bahnführer, fährt. Wir haben die ganze Fahrt überall einen wunderschönen Ausblick auf die Skyline von Tokyo mit allen Hochhäusern, Lichtern und den Tokyo Tower! ^______^ Nach einiger Zeit sehen wir auch die eindrucksvolle Rainbow Bridge mit kleinen leuchtenen Schiffchen unter ihr. Auch das beleuchtete Riesenrad von Palette Town sehen wir – schicki schicki. Leider ist es seeehr kalt, was Karol aber nicht vom fotografieren abhält *lach*, aber der Ausblick vom Odaiba Meerespark ist es trotzdem wert! Vom Strand aus sehen wir klar die Tokyo Skyline samt Tokyo Tower und in voller Pracht die leuchtende Rainbow Bridge! *___________* Wirklich der bisher beste Ausblick und mehr als nur empfehlenswert. <3
Nach leckerem Ramen, geht es dann ab nach Haus (mit kurzem Conbini Abstecher). :) Dort angekommen widme ich mich etwas dem bloggen und beschäftige mich damit meinen Ausschlag böse anzuschauen.



Auch das tolle Panorama hat Karol gemacht. <3

1 Kommentar:

Chrissi Treasurechest hat gesagt…

Lol, der "Katzen-Eingang" bei den letzten Bilder ist ja genial! xD

Tsukiji: Es scheint zu stimmt, dass man dort seeehr früh hin muss. xD Für mich wäre das aber auch nichts. Wie war es mit dem Geruch? Stelle mir das seeehr fischig vor. oO

In Ginza hab ich dieses Jahr echt dieselben Gebäude fotografiert wie du damals. *lach* Gerade das GAP-Gebäude sah schon echt beeindruckend aus.
Gyudon hab ich noch nie gegessen. Der Preis war jedenfalls super! So im Verhältnis zu vielen anderen Dingen in Japan, ist essen gehen gar nicht so teuer.

Hattest du solche Probleme mit dem japanischen Wasser? Ausschlag o.ä. hab ich nicht gemerkt, aber ich fand, dass es die Haare sooo spröde macht... :(

Die Rainbow Bridge ist sooo toll! 2010 war ich tagsüber dort, 2013 hab ich sie nachts zumindest vom Tokyo Tower aus gesehen. Nachts ist sie schon wirklich beeindruckend. (Ich liebe beleuchtete Städte allgemein sehr).

Ein Glück mit der Kamera! :)) Typisch die netten Japaner, dass sie sie so sorgfältig aufbewahren und beschriften. Sehr sympathisch. :D

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