Posts mit dem Label Ramen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ramen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 8. April 2017

[Japan 2017] Tag 1: Kamada Oden (Shimbashi)

Der erste richtige Tag in Japan beginnt in Shimbashi, einem Stadtteil in Minato (Tōkyō). Dort geht es zuerst in das Restaurant Kamada Oden, wo ich zum ersten Mal von einem japanischen Koch lernen darf! (^__^) Hier geht es teilweise sehr ins Detail bei der Zubereitung und den Zutaten. Viele Fotos kann ich leider nicht machen, daher macht die Übersetzerin netterweise welche mit ihrer Kamera. Abends treffe ich außerdem bereits auf die Familie, die ich am nächsten Tag begleiten darf. Das wird in der TV Show später andersrum dargestellt. (^__~)

Kamada Oden - かま田おでん
〒105-0004 Tokyo, Minato, Shimbashi 2-11-5 - Japan

Die Nacht im APA Hotel in Shibuya war eigentlich ganz gut. Bis auf kleine Unterbrechungen kann ich durchschlafen. Um etwa 7 Uhr werde ich wach, was mir aber ganz gut passt. Da es heute erst um 10:50 Uhr losgeht, möchte ich nämlich noch ein wenig die Gegend erkunden! Mir ist immer noch schlecht und so langsam befürchte ich, dass es nicht nur an der Aufregung liegt... Aber ich gehe erstmal frühstücken! Das Buffet ist nicht billig (ich glaube, es waren 2000 Yen?), bietet aber ein großes Angebot an westlichen und japanischen Produkten. Das sehe ich leider ein wenig zu spät und so esse ich quasi zweimal. Zunächst verschiedene süße Brote, ein süßes Gebäck, Obst und Quark. Dann sehe ich die japanische Auswahl und bediene mich noch an etwas Reis, Miso Suppe, Tamagoyaki, Fisch und zahlreichen Beilagen. Weil ich noch glaube, dass ich morgen auch frühstücken kann, mache ich leider zu wenig Fotos.



Gestärkt geht es dann auf Erkundungstour! Das Hotel ist wirklich sehr zentral gelegen und so bin ich sofort mitten in Shibuya. Traditionell gehe ich also erstmal über die große Kreuzung Hachikō besuchen. (^3^) Die Statue des wohl treusten Hundes der Welt ist stets ein beliebtes Ausflugsziel. Zumindest sagt man das! Und wie immer werden dort fleißig Fotos gemacht. Tatsächlich waren sich die Leute aus meinem Team dessen aber gar nicht bewusst und haben sich gewundert, dass die Statue als so beliebt/bekannt angesehen wird. Direkt an der Shibuya Station überprüfe ich auch die Suica Bankarte, die ich mal gefunden habe. Anschließend gehe ich ein wenig durch kleine Seitenstraßen und entdecke unter anderem einen kleinen Supermarkt. Auch im Conbini sehe ich mich ein wenig um. Leider ist die Zeit aber auf einmal schnell vorbei und ich muss zurück zum Hotel und mich fertig machen.




Mit dem Auto geht es dann los nach Shimbashi! Vorher müssen wir immer noch ein paar Leutchen vom Team einsammeln. Und puh im Auto ists wieder sehr heiß. XD' Die Autofahrt ist also wieder unangenehm, die Übelkeit schlägt knallhart zu. Aber ich versuche stark zu bleiben. Als wir ankommen bin ich aber froh über die frische Luft. Wir bringen die Mikros an und gehen dann ein Stück zum Restaurant. Währenddessen werde ich schon die ganze Zeit gefilmt. *hüstel* Das Kamada Oden liegt in einer Seitenstraße, an einer Ecke. Es macht einen schicken Eindruck und ich schleiche mich vorsichtig durch die Tür. Dort treffe ich direkt auf den Chefkoch! Dieser hat im bekannten Otako gelernt und wird bereits im Michelin Restaurantführer empfohlen. Wow und von ihm darf ich lernen! Wir stellen uns vor, ich muss eine Kochjacke überziehen und dann geht es auch schon richtig los.


Das Restaurant gibt es bereits seit 9 Jahren. Besonderen Wert wird auf die Dashi Brühe gelegt. Sie ist massgebend für den Geschmack! Jede Zutat bekommt eine auf sie zugeschnittene Würze. Dafür verwendet der Chefkoch drei Sorten Katsuobushi: Hongarebushi, Maguro und Arabushi. Arabushi ist die wohl üblichste Sorte. Sie unterscheiden sich im Reifegrad und der Intensität. So werden sie auch bei unterschiedlichen Temperaturen unterschiedlich lang gekocht. Das wird genau abgemessen. Anschließend werden die Brühen mit Salz und Usukuchi Shōyu (heller Sojasauce) sowie einer Messerspitze Zucker abgeschmeckt. Für das Dashi wird außerdem vorher Kombu in Wasser eingelegt. Das macht er 12 Stunden lang - die Norm sind wohl 7 Stunden! Ich mache mir fleißig Notizen, aber es ist scheinbar nicht so einfach alles zu übersetzen und viel Zeit habe ich leider auch nicht.



Weiter geht es mit den verschiedenen Zutaten! Auch hier wird viel Wert aufs Detail gelegt. Das Hanpen wird zum Beispiel auch wieder acht Stunden in der Brühe eingelegt. Wir schneiden als nächstes den riesigen Daikon! Er ist wirklich viel dicker als in Deutschland und wird fein säuberlich geschält. Ich mache das immer mit dem Sparschäler... Aber es ist wohl wichtig etwas mehr Rand (ca. 5mm) abzuschneiden. Das gelingt mir mit dem scharfen Messer natürlich nicht ganz so gut wie dem Chef. (^__~) Ich muss mehr und runder schneiden. Die Kanten werden hier nicht abgerundet (mentori). Der Daikon wird schließlich im gewürzten Arabushi Dashi gekocht - in einem bestimmten zeitlichen Abstand und das mehrmals! Ihr seht also, hier kocht man mit viel Liebe zum Detail.


Daikon ist mit dem Ei die beliebteste Zutat im Kamada Oden. Das entspricht auch dem japanischen Durchschnitt. Als Besonderheit gibt es hier das Ei halbroh bzw. innen noch weich. Das ist beim Oden eigentlich nicht üblich! Dafür werden die Eier zunächst 6 Minuten bei 100°C gekocht und anschließend mit Eiswasser abgeschreckt. Sie werden dann in einer Mischung aus Mirin, Sojasauce und Arabushi Dashi 24 Stunden eingelegt. Vor dem Servieren werden die noch einmal gekocht und letztlich mit einer extra Brühe serviert. Ich soll die sehr weichen Eier pellen. Das ist gar nicht so einfach und geht auch nicht ganz ohne ein paar Dellen. *puh* Aber hey, auch sein Assistent schafft es nicht immer perfekt. XD Das ist dem Koch so unangenehm, dass er das leicht ramponierte Ei schnell in einem Küchentuch verschwinden lässt. (^__~)


Nach der Arbeit kommt das Vergnügen und so darf ich dann auch endlich Probieren! (^3^) Da kann mir noch so schlecht sein, es sieht köstlich aus und ich freue mich schon. Der Chefkoch bereitet alle Zutaten stets sorgfältig vor, sodass sie vor dem Servieren nur noch leicht erwärmt werden. So bleibt der Eigengeschmack der Zutaten besser erhalten. Typisches Oden wird dementgegen eher lange eingekocht. Daher freue ich mich auf die Unterschiede! Ich darf Hanpen, Daikon und Ei probieren. WOW! Die Arbeit hat sich gelohnt. Alles schmeckt wahnsinnig fein und sehr köstlich. Es ist vielleicht nicht so würzig, aber man schmeckt wirklich den ganz eigenen Geschmack der Zutaten heraus. Besonders das Ei ist wahnsinnig lecker! Sehr gut abgeschmeckt und richtig cremig. Es ist toll so ein gutes Oden probieren zu dürfen. <3 Meinen größten Respekt vor all der Mühe und Liebe im Kamada Oden! Vielen lieben Dank, dass ich hier sein durfte.


Das Team macht noch ein paar Aufnahmen und so gibt es für mich eine Pause. Was ich gelernt habe? Timing ist sehr wichtig und weniger ist manchmal mehr. (^__~) Außerdem sollte man nicht mit dem Mikro auf Toilette gehen. *hüstel* Das hat mir keiner gesagt. XD Zum Abschluss überreiche ich noch ein kleines Mitbringsel aus Deutschland und schon geht's weiter.



Gegen Abend fahren wir mit dem Auto noch ein ganzes Stück nach Tabata. Oh oh, das bekommt meinem Magen leider gar nicht und ich muss mich fast übergeben... Zum Glück kommen wir rechtzeitig an und ich kann ein wenig frische Luft schnappen. Die Männer sind wieder unterwegs zum Filmen, also gibts erneut eine kleine Pause. Das tut gut! Danach gehen wir zu einem weiteren Oden Stand auf der Tabata Ginza. Das Tsukuchu Oden gibt es schon seit der Meiji Zeit (1868-1912). Ich bewundere die vielen leckeren Zutaten (insgesamt über 50!) im großen Oden Kasten und im Schaukasten. Der Familienbetrieb stellt einen Großteil der Nerimono / satsuma-age selbst her. Beliebt sind vor allem die kleinen Bällchen mit Tintenfisch und Käse-Maki. Ich darf netterweise wieder probieren und besonders letztere sind wahnsinnig lecker! *yum* Ich freue mich darauf morgen mehr zu erfahren und vor allem selber welche herzustellen!


Gemeinsam essen wir noch im bekannten Umetei verschiedene Sorten Ramen. Das liegt nur ein kurzes Stück (Fußweg) entfernt. Weil mir immer noch sehr übel ist und ich gerade schon gegessen habe, bekomme ich allerdings kaum etwas auf... Sehr schade, denn besonders das Creme Ramen sieht sehr gut aus! Um ca. 20:30 Uhr bin ich wieder im Hotel. Todmüde und kotzübel lege ich mich schnell ins Bett. Ich hoffe, mir geht es morgen besser!

Donnerstag, 18. Juni 2015

[Review] Umaimon (Düsseldorf)

Vor einiger Zeit konnte ich mit meinem Freund endlich mal das Ramen Restaurant Umaimon in Düsseldorf testen! (^___^) Dies liegt zwar einige Stationen von der Immermannstraße entfernt, ist aber gut erreichbar (Haltestelle Prinzenallee).

Umaimon - Kitchen of Japan [HP]
Hansaallee 244
40547 Düsseldorf
Mo-Fr 11:30 – 14:30 & 18:00 – 22:30 Uhr
Sa+So 12:00 – 22:00 Uhr

 


Die Speisekarte bietet neben kleinen Vorspeisen und Nachtisch (Eis) vor allem diverse Ramen Variationen. Es gibt jedoch auch diverse Reisgerichte und Curry sowie warme Speisen. Hauptgerichte ab 11,80 € werden auch als "Teishoku Style" angeboten, d.h. mit Reis und Suppe. Zum Mittag kann man außerdem die Kombination "Ramen+" wählen, bei der man neben der Nudelsuppe auch noch eine Beilage (warme Speise) bekommt.


Weil das Umaimon vor allem für seine Ramen bekannt ist, musste natürlich auch solches probiert werden. Die Auswahl zwischen sieben Varianten fiel nicht leicht, letztlich habe ich mich aber für die angepriesene "Noukou Tori Soba" entschieden - einem Ramen mit 3fach konzentriertem Geschmack. Diese wurde mit Nori, Pak Choi, Kohl, Hühnerhackfleisch und einem (abgetauchten) Soya-Ei serviert und war in der Tat absolut lecker! Auch die Portion war wirklich reichlich, sodass ich es leider nicht ganz aufbekommen habe. (q___q)

Samstag, 9. Mai 2015

[Review] Takumi 2 (Düsseldorf)

Gleich nach dem Naniwa noodles&soups, nur ein paar Häuser weiter, befindet sich das Takumi 2 - Tonkotsu & Gyoza. Dieses hat sich auf die speziellen Tonkotsu Nudeln spezialisiert und bietet dementsprechend vor allem leckere Nudelsuppen an. Tonkotsu Nudeln sind dünner als die üblichen Ramen Nudeln und werden meist in einer feinen Schweine-Brühe serviert.


Takumi 2 - Tonkotsu Ramen & Gyoza [HP]
Ost Str.51 
40210 Düsseldorf
Mo-So 12:00 - 22:00 Uhr

Die Speisekarte bietet vor allem verschiedene Nudelsuppen mit unterschiedlichen Nudeln und Toppings, sehr geniale aber kleine Reisburger sowie Gyoza, Curry und kleine (warme) Speisen sowie Nachtisch an.

Tonkotsu Ramen mit Gyoza (auf Wunsch ohne Chashu) - 10,80 €
Natürlich gibt es auch hier wieder günstige Mittagsmenüs mit kostenlosem Gerstentee sowie auch spezielle Lunch Sets. Richtig toll ist auch die Gyoza Happy Hour von 15-18 Uhr, in der es Gyoza zum halben Preis gibt! (^___^)

Tempura Reisburger mit Kimchi und Gyoza (im Hintergrund) - 4,80 € + 4,40 € (Happy Hour für 12 Gyoza)

Donnerstag, 24. Oktober 2013

[Tagg] Lieblingsramen

Noch im September hatte mich sunochan mit ihrem Stöckchen "my favourite “ramen”" getaggt und nun möchte ich dem gerne nachkommen. (^___^) Normalerweise esse ich so gut wie keine Instant Ramen mehr, seit ich vor 5-6 Jahren eine Überdosis YumYum Ramen erlitten habe. *lach* Deswegen war es etwas schwierig und ich koche es lieber selbst (z.B. Miso Ramen oder Shio Ramen), aber gefunden habe ich trotzdem etwas.

Rāmen (ラーメン) sind eine eigene Art japanischer Nudeln, die ursprünglich aus China stammen, jedoch im 19. Jahrhundert "japanisiert" wurden. 1967 eröffnete mit Sapporo Ramen die erste Kette für Nudelsuppen-Schnellrestaurants in Japan - innerhalb eines Jahres entstanden 100 Filialen. Heutzutage ist vor allem das gleichnamige Suppengericht Ramen beliebt. Die Grundzutaten sind Weizenmehl, Salz und Wasser. Instant Ramennudeln (インスタントラーメン –) sind nur eine von vier Ramenarten. Abhängig von der Suppenbasis werden verschiedene Arten unterschieden, die je nach region popolär sind: Miso (fermentierte Sojabohnen), Shoyu (Sojasauce), Shio (Salz) sowie Tonkotsu (Schwein) Ramen.
Als "Lieblinge" habe ich die Sorten YumYum, Demae Ramen und Goma Shoyu Bou Ramen gewählt. YumYum, weil ich sie damals wirklich geliebt habe (es gibt sie ja auch wirklich nahezu überall zu kaufen) - bis ich dann fast täglich eine Packung gegessen und mich somit überessen habe. Heute isst sie allerdings nur noch mein Freund gern. Demae Ramen von Nissin ist eine größere Portion (500ml), sehr würzig-salzig und mit angenehmer Schärfe. Hier geht ein Dankeschön ans liebe Kätzchen, die mir die Packung "Huhn" zum testen mitgegeben hat. Goma Shoyu Bou Ramen der Marke Marutai habe ich durch Zufall in Düsseldorf entdeckt und mal mitgenommen. Ich mag sie besonders gerne aufgrund ihres würzigen Geschmacks, der mich irgendwie an Fleisch erinnert, obwohl aber kein Fleisch drin ist. *lach* Auch die Sesamkörner darin finde ich sehr lecker. Es ist die einzige der drei Sorten bei der die Nudeln nicht gekräuselt, sondern länglich sind. Außerdem enthält es zwei Portionen.

Goma Shoyu Bou Rāmen mit frischer Frühlingszwiebel
Weil dies ein Tagg mit Bezug zur (japanischen) Küche ist, möchte ich ihn gern an drei Personen aus dem Bentō Daisuki Forum weitergeben:
Was sind eure Lieblingsramen?

Mittwoch, 5. Juni 2013

[Geblubber] Japanreise Tag 11: Tsukiji Fischmarkt, Shibuya, Ginza und Odaiba

Huch ja hm, hier kommt endlich Tag 11 meiner Japanreise vom März 2012. *lach* Sorry mich haben immer die ganzen Bilder abgeschreckt, die es hochzuladen gilt und dann hab ich es auch noch verschwitzt. *ups* Der Bericht entstand aber original aus der Zeit bzw. dem 11. März.

TSUKIJI FISCHMARKT
Oh mein Gott – heute hieß es 5 Uhr aufstehen um auf den Fischmarkt zu gehen! q______q Mann war ich schlecht drauf… Ich war nicht nur müde, auch ging irgendwie alles schief morgens. *seufz* Pünktlich los kamen wir natürlich auch wieder nicht und Stefan hat dann auch noch festgestellt, dass seine Kamera fehlt. Wir suchten überall, aber letztlich vermuteten wir, dass er sie in dem Restaurant gestern in Shibuya vergessen hatte. Also kam Shibuya für nachmittags mit auf den Plan.
Am Fischmarkt angekommen, wurden wir von süßen Hinweisschildern begrüßt. Überhaupt ist Japan ein riesiger Schilderwald und vieles wird versucht so niedlich wie möglich darzustellen. *kawaii* Der Fischmarkt war dann aber, wie erwartet, rein gar nichts für mich… Ich mein, ich bin zwar keine Vegetarierin und esse auch gerne Fisch, aber deswegen muss ich mir wirklich noch lange nicht ansehen wie Fische in winzigen Becken mit dem Kopf gegen die Wände knallen um raus zu kommen, wie sie geschlachtet und filetiert und versägt und was weiß ich nicht noch werden und wie überall Blut und Gedärme liegen und bäh! Ich finde so was muss nun wirklich nicht als Tourist begafft werden… ;( Deswegen bin ich auch nach kurzer Zeit raus und habe auf die Jungs gewartet. Fotos mochte ich ebenfalls keine machen… Nach maximal einer halben Stunde war der „Spaß“ dann vorbei und wir fuhren wieder zum Hotel um uns noch einmal hinzulegen (es war einfach noch zu früh für irgendwas).



SHIBUYA
Nach der Pause ging es also erstmal mit der Tokyo Metro Ginza Line zurück nach Shibuya. Dort fand ich zielsicher den Weg zurück zum Restaurant (*auf die Schulter klopf*) und nach einigem Hin und Her kam tatsächlich jemand mit Stefans Kamera an! Sie wurde sorgsam verwahrt mit einem Zettel, wo folgende Hinweise draufstanden: 4 Ausländer, 13 Uhr, Kamera. Stefan musste ein Foto von uns als Beweis zeigen, unterschreiben und bekam sie dann wieder. Wenn das mal nicht vorbildlich ist. ;)
Als nächstes ging es etwas Geld umtauschen (Stefan & Philipp die Spezis hatten nur wenig mit) und dann auf Restaurantsuche fürs Mittagessen. :) Wir gingen ins Sukiya Gyudon essen. Es gab verschiedene Variationen und Größen und ich entschied mich für eine kleine Portion mit Salat als Topping und Eingelegtes und Miso Suppe als Nebenspeise. Das ganze kostete nur 400 Yen, allerdings war mir das Fleisch zu durchwachsen (ich wäre fast an einem Speckfaden erstickt). Ansonsten war es aber lecker und die Jungs waren eh zufrieden (Fleisch!). *lach*
[Anmerkung: In Japan gilt quasi je fettiger das Fleisch desto qualitativer.]



GINZA
Die Ginza war, wie erwartet, ein kurzes Vergnügen. Wir wussten ja, dass es zwar eine berühmte, aber auch sehr teure Einkaufsstraße ist. Nach einem Besuch im Showroom des Sony Centers, das auch von der Ubahn Station erreichbar ist, ging es nach draußen und zur Ginza Yonchome-Kreuzung, wo wir die symbolträchtigen Gebäude Wako-Uhrenturm und Warenhaus Mitsukoshi sahen. In letzteres gingen wir auch hinein und ließen uns von den interessanten Preisen berieseln. ;P Ich suche immer noch ein Geburtstagsgeschenk, finde aber natürlich keins… Auf dem Rückweg kommen wir (bzw. zwei von uns) nicht umweg uns frische Mochis von einem Laden zu holen. Ich zahle für ein Ichigo Daifuku und ein Tsubuan (?) Mochi 483 Yen. Der Geschmack war es aber wert! *yummy* Außerdem haben wir noch einen Obstladen deluxe gesehen, wie man an den Preisen sieht. Oo
[Anmerkung: In Japan sind solche teuren Obstkörbe angesehene Geschenke für bsp. die Geburt eines Kindes, Geburtstage etc.!]





ASAKUSA
Nach der Ginza fahren wir noch kurz nach Asakusa zum Tempel. Stefan wollte noch mal nach Amuletten schauen und ich nach Ema Tafeln (ich entscheide mich dann aber doch dagegen, da man sie ja eigentlich nicht mitnehmen soll). Überrascht stellen wir fest, dass neben dem Tempel in einer Seitengasse nun einige kleine Stände stehen. Karol und Stefan versuchen sich dort für je 500 Yen am Bogenschießen, scheitern aber kläglich. :P Ist wohl doch nicht so einfach Robin Hood zu spielen. *lach* Etwas weiter sehen wir Männer in Frauensachen (?) und Schminke, scheinbar vom Theater? Sehr schick auf jeden Fall. ;)
Vor dem Rox (Einkaufszentrum) essen alle außer Karol noch einmal einen Crepe. Mein Erdbeercrepe für 410 Yen schmeckt aber nicht so gut wie in Harajuku und ist auch etwas spärlich belegt. Na ja, trotzdem lecker. ^^ Danach gehen Karol und ich noch einmal alleine ins Rox, für Feli eine CD besorgen und noch mal in den Daiso (100 Yen Laden).




ODAIBA
Nach der zweiten Pause des Tages und ner Dusche geht es gegen Abend nach Odaiba, einer künstlich angelegten Insel in der Tokyoter Bucht. Geduscht habe ich übrigens, da ich seit gestern Abend am ganzen Körper extremen, juckenden Ausschlag habe… Es ist die Pest, ich krieg überall so Pusteln und es ist einfach unangenehm. T___T Wir vermuten es kommt vom Wasser, das in Japan sehr chlorhaltig ist…
Für Odaiba nehmen wir die Yurikamome Linie von Shimbashi aus. Dabei handelt es sich um eine Bahn, die maschinell, ohne Bahnführer, fährt. Wir haben die ganze Fahrt überall einen wunderschönen Ausblick auf die Skyline von Tokyo mit allen Hochhäusern, Lichtern und den Tokyo Tower! ^______^ Nach einiger Zeit sehen wir auch die eindrucksvolle Rainbow Bridge mit kleinen leuchtenen Schiffchen unter ihr. Auch das beleuchtete Riesenrad von Palette Town sehen wir – schicki schicki. Leider ist es seeehr kalt, was Karol aber nicht vom fotografieren abhält *lach*, aber der Ausblick vom Odaiba Meerespark ist es trotzdem wert! Vom Strand aus sehen wir klar die Tokyo Skyline samt Tokyo Tower und in voller Pracht die leuchtende Rainbow Bridge! *___________* Wirklich der bisher beste Ausblick und mehr als nur empfehlenswert. <3
Nach leckerem Ramen, geht es dann ab nach Haus (mit kurzem Conbini Abstecher). :) Dort angekommen widme ich mich etwas dem bloggen und beschäftige mich damit meinen Ausschlag böse anzuschauen.



Auch das tolle Panorama hat Karol gemacht. <3