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Mittwoch, 30. März 2022

[DIY] Hasen Knister Beißring

Zur Geburt der kleinen J. von Freunden habe ich in diesem Jahr wieder eine Windeltorte gebastelt. (^___^) Neben kleinen gekauften Nützlichkeiten gab es da auch einiges Selbstgemachtes. Da ich seit Juli 2021 stricken gelernt habe, habe ich mich an eine Babymütze und Babyschühchen gewagt. Außerdem habe ich erneut ein kleines Halstuch sowie einen niedlichen Hasen Knister Beißring genäht. Letzteren möchte ich euch heute einmal genauer vorstellen! <3


Making of Hasen Knister Beißring

Beginnen wir mit dem kleinen Beißring! Neben den gewünschten Stoffen benötigt ihr vor allem noch einen Beißring sowie einen Bratenschlauch, damit es schön knistert. Bei dem Beißring würde ich auf jeden Fall auf eine gute Qualität achten und ihn ggf. noch einmal fein abschleifen.

Ihr benötigt:

  • Stoff eurer Wahl (bei mir: jeweils ca. 36x7cm)
  • Beißring (bei mir: 7cm Durchmesser)
  • Bratschlauch
  • Stecknadeln, Faden, bestenfalls Nähmaschine
  • Ein Muster wie dieses als Vorlage 


So geht's

Hierbei handelt es sich nur um ein kleines Nähprojekt. Ihr braucht also nicht allzu viel Zeit einplanen! Im ersten Schritt solltet ihr die beiden Stoffseiten sowie den Bratschlauch ausschneiden. Die Stoffe werden dann rechts auf rechts (die schönen Außenseiten schauen sich also an) aufeinander gelegt. Darüber kommt der Bratschlauch.


Weiter geht es mit den Stecknadeln. Nutzt diese um die Ränder ordentlich abzustecken. Beim Nähen verrutscht gerade der Bratschlauch gerne einmal. Um es einfacher zu haben, könnt ihr ihn daher auch etwas größer ausschneiden, nähen und ihn dann erst in Form schneiden. So oder so wird jetzt vorsichtig einmal um die Stoffstücke herumgenäht. Achtet unbedingt darauf eine kleine Wendeöffnung zu lassen - am besten beim dünnen Mittelstück. 

Durch die Wendeöffnung müsst ihr nun nämlich vorsichtig die Außenseite durchstülpen. Anschließend wird die Öffnung mit einem Leiterstich per Hand vernäht.


Zum Schluss müsst ihr die fertigen Hasenohren jetzt nur noch durch den Beißring schieben. Macht es wie auf dem Foto und zieht danach die Ohren noch einmal durch die untere Öffnung.

Fertig sind eure süßen Öhrchen! Und sie knistern ganz wunderbar. (^___~)

Sonntag, 22. Oktober 2017

[Japan 2017] Tag 8: Enoshima und Kamakura

Endlich geht es weiter mit den Berichten zu meiner Japanreise im März 2017. An Tag 7 war ich u.a. einen Maneki Neko Tempel besuchen und in Shinjuku sowie Harajuku. In meinem neuen Hotel habe ich nicht ganz so gut geschlafen. Aber ich bin aufgeregt, denn an Tag 8 geht es endlich nach Enoshima und Kamakura. Kamakura hatten wir ja 2012 bereits besucht. Allerdings war der Tag total verregnet... Daher wollte ich unbedingt noch einmal hin! Und siehe da, diesmal hatte ich sehr schönes Wetter. (^___^)

Enoshima (江の島) - Halbinsel bei Kamakura
Haltestelle Katase-Enoshima oder Enoshima

Früh um 8 Uhr morgens mache ich mich auf in Richtung Kamakura. Dafür gehe ich mir am Bahnhof Shinjuku erstmal ein Bento und später den vergünstigten Enoshima-Kamakura Freepass (1470 Yen) kaufen. Mit diesem Tagesticket fährt man zwar ein Stückchen länger, kann aber mit der kleinen Bimmelbahn die Aussicht genießen und hat ein paar Rabatte. Die Fahrt verläuft ruhig. Ich esse mein Bento und nicke dann ein wenig ein. Mein erstes Ziel ist Enoshima - eine kleine Insel bei Kamakura. Vom Bahnhof Enoshima ist es nur ein kleines Stück dahin. Und bereits da kann ich die schöne Aussicht genießen!




Enoshima ist einfach auf den ersten Blick schon unglaublich schön! Das Meer glitzert und der Himmel ist wunderbar blau. Mir gefallen auch die Atmosphäre und die vielen kleinen Details überall. So schlender ich erstmal die Einkaufsstraßen hinauf zur eigentlichen Insel und genieße das Wetter~ Dabei sieht man nicht nur Spezialitäten wie hauchdünne Senbei, sondern auch viel mit Bezug zur Drachen Legende der Insel. Ein großes rotes Tori markiert schließlich den eigentlichen Eingang zur Insel.



Der Rundgang durch die Insel ist gut beschrieben und zeigt mehrere Stationen. Zum Beispiel die verschiedenen Schreine, der Samuel Cocking Garten mit Seekerze, die Liebesglocke und die Iwaya Hühlen. Wer nicht alles laufen mag, kann sogar ein Ticket für Rolltreppen kaufen (360 Yen). Als Souvenir gibt es überall kostenlose Stempel, die teilweise auch Teil einer kleinen Challenge sind. Das sich (aufgrund der Legende) hier auch viel um Liebe dreht, ist ebenfalls nicht zu übersehen.




Man glaubt es nicht, aber die kleine 4km Insel hat es in sich! Es gibt einfach sooo viel schönes zu sehen. <3 Da vergeht die Zeit schnell und auch die Füße fangen an zu schmerzen. Nach dem Besuch im Garten und auf dem Aussichtsturm (500 Yen), gibt es daher die erste kleine Pause. Ich gönne mir den wohl beliebtesten Snack der Insel: Tako Senbei. Hierbei wird der Oktopus hauchdünn auf den Reiscracker gepresst!



Weiter geht es! Auf meiner kleinen Wanderung habe ich ein paar Stationen wie die Höhlen ausgelassen. Nachmittags habe ich nämlich noch ein anderes Programm. Das zeigt mir jedoch, dass man für Enoshima vielleicht durchaus auch einen ganzen Tag einplanen sollte. Ich schlender weiter durch die Wege. Hin zur kleinen Liebesglocke. Gemeinsam läuten soll hier Glück in der Liebe bringen. Schade, dass mein Freund nicht dabei ist... Langsam merke ich auch, warum man es auch "Katzen-Insel" nennt. Hier schwirren so allerlei Fellnasen herum. Danach gibt es wieder ein Päuschen und ich gönne mit ein Kakigouri Eis! Mein erstes in Japan und es war köstlich erfrischend. Da ich noch Zeit habe, ruhe ich mich ein wenig aus.



Nun wollte ich eigentlich den Rückweg antreten. Irgendwie hatte ich dafür in Erinnerung, dass man einmal um die Insel herumgehen kann. Tja, man muss aber ein Stück zurückgehen! Oh oh... Ich lande sogar fast noch bei den Höhlen und muss mich dann wirklich sputen. Leider komme ich trotz Eile dann auch noch zu spät zu meiner Verabredung. (>___<) Dabei habe ich mir auf dem Weg zum Bahnhof nicht einmal die zauberhaften kleinen Geschäfte angesehen.


Kamakura (鎌倉)
Daibutsu - Hase-dera - Bahn

Mit der grüne Enoshima Dentetsu (Enoden) geht es jetzt nach Kamakura, wo ich meine Übersetzerin Claudia wieder treffe! Sie überreicht mir noch mehr Geschenke von Toyoshima Kamaboko und begleitet mich dann zum großen Buddha. Der Weg vom Bahnhof ist nicht weit und die kleinen Straßen sind zauberhaft! Wir gönnen uns ein paar Dango - lecker. Dann verlässt mich Claudia erstmal wieder und überlässt mich dem Sightseeing.


Los geht es mir dem großen Buddha - Daibutsu. Hier kostet der Eintritt 200 Yen. Im Grunde gibt es allerdings gar nicht so viel zu sehen. Und es ist sehr voll! Daher bleibe ich auch nicht allzu lang. Zumal sich der Himmel auch schon etwas verdunkelt. Für den Weg nehme ich mir noch ein Süßkartoffel Softeis mit - sehr interessant.



Das letzte Ziel auf meiner Sightseeing Tour ist der Hase Tempel. Der ist nur ein kurzes Stück vom Buddha entfernt. Hier kostet der Eintritt 300 Yen. Durch meinen Freepass bekomme ich einen Umschlag geschenkt. Hier gibt es wieder sehr viel zu sehen mit vielen Details und versteckten Ecken! Ich lasse einfach mal ein paar Bilder für den schönen Tempel sprechen. Ihr seht zum Beispiel viele Kannon Statuen, einen Inari Schrein, die sieben Glücksgötter und vieles mehr. Insgesamt eine wunderschöne Anlage, auch an Gärten! Das Kannon Museum kostet übrigens noch extra.






Jetzt bin ich schon echt K.O. Wer aufgepasst hat, weiß, dass ich mich auch nur von Snacks ernährt habe. XD Ich schlendere schleife mich zum Bahnhof und treffe mich in Kamakura noch einmal mit Claudia. Nach kurzem Souvenir Einkäufen fahren wir gemeinsam mit der Bahn an den Strand und genießen eine heiße Schokolade. Der Sonnenuntergang mit Enoshima und dem Fuji-san dabei ist fantastisch! Wirklich absolut traumhaft. (^3^)



Danach fahren wir weiter nach Fujisawa, wo wir etwas essen. Claudia lädt mich wieder ein - sie ist wirklich lieb. <3 Es gibt Udon und eine kleine Portion Curry für mich. Sowie Kitsune Udon für Claudia. Da es schon spät ist, mache ich mich als nächstes auf den Heimweg. Erschöpft, aber glücklich geht's unter die Dusche und dann ins Bettchen.