Montag, 27. März 2017

[Making of] Hübsche Farbblasen

Als meine liebe Freundin letztes Jahr geheiratet hat, wurden u.a. kleine Postkarten verteilt, um das Paar das ganze Jahr hindurch zu überraschen. Eine süße Idee! Wir bekamen die Karnevalszeit und ich wollte unbedingt etwas buntes mit Konfetti machen. So bin ich letztlich auf die einfachen Farbblasen gestoßen!


Ihr braucht:

  • Wasserfarbe bzw. Acrylfarbe
  • Spülmittel
  • Wasser
  • Strohhalm
  • Papier / Karten etc.
Mischt eine gute Portion Farbe mit etwas Spülmittel und Wasser. Mit dem Strohhalm gut verrühren und anschließend vorsichtig Blasen reinpusten. Die Blasen sollten euren Behälter (z.B. ein Glas) übertreten. Nun einfach schnell das Papier auf die Blasen halten und so zum Platzen bringen. Tadaaa fertig ist euer Blasenbild! Das Ganze könnt ihr nun mit anderen Farben wiederholen. Falls die Blasen zu feucht sind bzw. zu schaumig auf der Karte, könnt ihr sie auch vorsichtig ein wenig abtupfen.


Montag, 20. März 2017

[Review] Chiba Classic

Dank der Produkttesterplattform Blogg dein Produkt war es mir mal wieder möglich an einer neuen Testaktion teilzunehmen. (^___^) Mein Chiba Classic Paket beinhaltete ein paar Handschuhe sowie ein Motivations-Grippad Set - alles für den Sport!


Die Marke Chiba (Online Shop) zeichnet sich durch eine hohe Qualität und Handfertigkeit aus. So wurde sie vor über 160 Jahren bereits zum Handschuhlieferanten der kaiserlichen Familie in Österreich gewählt. Heute beliefert das Familienunternehmen mich mit Fitnesshandschuhen – eine gute Motivation für die eigenen Vorsätze. 

Mein Set enthält Handschuhe in der Größe M/8 und Grippads in der Größe S/M. Beide Bestandteile sind schwarz mit roten Elementen bzw. Camouflage Look bei den Grippads. Diese Farben durfte man sich selbst auswählen - zur Auswahl stehen noch weitere!

Die Chiba Classic Handschuhe (32,90 € UVP) bestehen aus Clarinoleder, Spantex und Frottee. So sorgen sie für eine gute Belüftung, Polsterung und Passform. Außerdem sind sie waschbar, was wirklich sehr praktisch ist! Der Daumen enthält nämlich zum Beispiel einen Frotteeanteil mit dem man sich den Schweiß abwischen kann. Die Verarbeitung an sich empfinde ich grundsätzlich als hochwertig, elastisch und einfach passend. Das Tragegefühl ist angenehm und man fühlt sich gut geschützt. Zudem bieten die Chiba Gloves Schutz vor Blasen und vom Abrutschen von Geräten! Zum An- und Ausziehen gibt es eine kleine Hilfe und einen Klettverschluss. Die kleinen roten Bändchen zwischen den Fingern finde ich etwas unnötig, aber so gibt es immerhin noch ein paar Farbflecken bei den ansonsten schwarzen Handschuhen. Oder sollen sie gar eine zusätzliche Ausziehhilfe sein? Alles in allem kann man die Chiba Classics vielseitig einsetzen!

Das Chiba Motivation Gippad Set (12,90 € UVP) besteht aus Neopren und Antislip Rubber. So soll es für einen guten Grip und eine große Griffläche sorgen. Außerdem verhindert das atmungsaktive Material einen Hitzestau. Wer mag schon gerne rutschige Hände beim Training? Auch die Grippads sind waschbar, die Verarbeitung finde ich jedoch nicht ganz so hochwertig. Gerade die Nähte sind oftmals unsauber und reichen teils bis ins Logo. Das sieht nicht nur unschön aus, sondern lässt eben auch an der Qualität zweifeln. Schade ist auch, dass es her nur zwei Größen gibt: S/M und L/XL. Immerhin gibt es hier ein wenig mehr Farbe - wenn auch leider im Camouflage Look, was nicht ganz mein Ding ist. Mir persönlich gefällt der Sitz nicht wirklich und ich finde sie leider auch ein wenig nutzlos. *hust* Immerhin gibt es einen tollen Sport-Spruch: Today it hurts, tomorrow it works.

Alles in allem fand ich die Aktion wieder sehr spannend! Die Chiba Classics gefallen mir gut – auch wenn sie bei meinen Händen vielleicht nicht perfekt sitzen. (^___~) Die Chiba Motivation Grippads finde ich bisher allerdings nicht ganz so dolle. Was denkt ihr?

 

Samstag, 25. Februar 2017

[Info] Gastgeschenke für Japan

Gastgeschenke sind in Japan sehr wichtig und gehören einfach dazu. Ob nur für die Familie, Freunde oder Geschäftspartner - man sollte sich vorher schon ein paar Gedanken machen. Denn zumindest meine Mama hat auch mir beigebracht, dass kleine Geschenke als Dankeschön immer gut ankommen. (^____~) Genau so sehen es auch die Japaner. Als Zeichen der Dankbarkeit, der Aufmerksamkeit und des Repekts. Und weil ich auch meinen japanischen Brieffreunden stets immer etwas schicke, dachte ich mir, ich sollte endlich mal einen Artikel zu diesem Thema schreiben.

Da ich über ein Dutzend Gastgeschenke mitnehmen werde (sicher ist sicher!), habe ich mich diesmal für ein kleines "Best of" entschieden. Die Bonbons kommen natürlich noch in ein Organzabeutelchen.
Achtung! Eigentlich mögen Japaner eher teilbare Geschenke. Dies ist quasi eine 1 Personen Tüte.

Allgemeine Informationen

Ganz allgemein sollten die Geschenke nicht zu billig, aber auch nicht zu teuer sein. Man möchte ja niemanden in Verlegenheit bringen! Wichtig ist aber vor allem der Gedanke hinter dem Geschenk sowie auch die Verpackung. Da legen Japaner nämlich besonderen Wert drauf. Also gebt euch Mühe oder lasst es irgendwo fein einpacken. Knicke oder Risse werden nicht gern gesehen. Und bitte nicht in Schwarz oder Weiß verpacken, denn diese Farben sind der Trauer vorbehalten. Auch die Zahlen 4 und 9 sollen Unglück bringen. 5 und 7 hingegen sind Glückszahlen - sowie auch Paare. Übergeben wird das Geschenk mit beiden Händen. So sollte man es auch annehmen. Wenn man ein Geschenk bekommt, sollte man sich außerdem revanchieren. Am besten im etwa gleichen Wert! Angeguckt wird es in Anwesenheit des Schenkers aber meist nicht. Das erspart unangenehmes Herumgedruckse, ob es denn nun gefällt oder leider nicht. (^___~) Daran solltest also auch du dich halten. Besonders beliebt sind allgemein Geschenke aus der Heimat oder von Reisen. In erster Linie geht es da um kleine Leckereien! Japaner haben nicht viel Platz für Staubfänger.
Übrigens spielen Japaner den Wert eines Geschenkes stets herunter. Daher sagen sie bei der Übergabe:

つまらないものですが。 [tsumaranai mono desu ga] - Es ist (nur) eine Kleinigkeit...

Bedankt wird sich so. Dabei kann man auch nur arigatō (kurz für "Danke") oder arigatō mit einem der beiden anderen Wörter sagen. Es gilt jedoch je mehr Wörter, desto höflicher.

どうもありがとうございます [dōmo arigatō gozaimasu] - Vielen Dank!
Meine Verpackung ist selbstgemacht. Ich hoffe, das gefällt auch. Mühe habe ich mir immerhin gegeben. (^___^) Hoffentlich übersteht sie nun den Flug!

Was schenke ich denn nun?

Im folgenden liste ich euch ein paar Dinge auf, die bei meinen Brieffreundinnen schon gut ankamen bzw. gewünscht wurden. Einiges davon sind auch Sachen von denen ich bisher nur gehört habe, dass sie gut ankommen sollen.

Geschenke aus dem Lebensmittel-Bereich

  • Haribo oder Katjes - außergewöhnliche Sorten, keine Gummibären und kein Laktritz!
  • Produkte mit Waffeln (Hanuta, Knoppers, Manner, Happy Hippo, Amicelli...)
  • Kekse und Gebäck (z.B. von Leibniz, Bahlsen, Prinzen...)
  • Bonbons (Ricola Kräuter, Werthers, Nimm2...)
  • Schokolade (Kinder, Milka, Merci, Lindt, Yogurette...)
  • Salzbrezel (z.B. funny-frisch, Lorenz...)
  • Baumkuchen (gibt es zwar auch in Japan, aber ist der deutsche nicht besser hmmm?)
  • Tee (v.a. Früchtetee - regional oder z.B. von Teekanne)
  • Knorr Produkte (Salatdressing, Suppen, Gemüsebrühe, Knödel...)
  • Dr. Oetker (Pudding, Creme, Tassenküchlein...)
  • Schwarzbrot / Pumpernickel sowie auch Zwieback oder Knäckebrot
  • Pasta wie Spätzle 
  • Senf (z.B. Löwensenf)
  • kleine Fertiggerichte (z.B. Pfanni Kartoffel Snack, Tassensuppen...)
  • Alkohol: Bier, (Weiß-) Wein, kleine Likörchen (z.B. Underberg) 
zu Weihnachten: Lebkuchen, Spekulatius, Stollen, Neujahrshörnchen, gebrannte Mandeln, Glühweinbonbons, Weihnachtstee...

Allgemein sind limitierte Editionen zum Beispiel sehr angesagt! Das ist ja auch bei uns so. Schokolade sollte nicht im Sommer verschickt werden - da schmilzt sie schnell. Ihr könnt ja zum Beispiel auch mal versuchen ein ganzes deutsches 3 Gänge Menü zu verschicken. (^___~) Mit Fertigprodukten natürlich. So sehr Japaner übrigens deutsche Wurst mögen - die Einfuhr von Fleisch ist verboten!

Sonstige Geschenke

  • Kneipp Badesalz oder Badeöle
  • Lush Badekugeln
  • Nivea Produkte (v.a. kleine Metalldosen)
  • Weleda Produkte (z.B. Handcreme) 
  • Frosch Produkte (z.B. Küchenschwamm)
  • Tempo Taschentücher (gerne mit besonderem Motiv)
  • Stofftaschen (z.B. mit regionalen Motiven)
  • Produkte aus der Heimat: Karten, Bücher, Magnete...
  • Schreibwaren: Staedler, Faber-Castell, Pelikan...
  • WMF Produkte für die Küche
  • Weck Gläser (z.B. gefüllt mit Bonbons)
  • Porzellan (z.B. Meißner, Rosenthal, Villeroy & Boch)
  • Steiff Produkte (Anhänger, Stofftiere...)
  • Produkte von "Die Sendung mit der Maus" und "Der kleine Maulwurf)
zu Weihnachten: Christbaumschmuck, Schneekugeln, Räuchermännchen

Bei all diesen Sachen sollte man unbedingt beachten, dass Japaner in ihren Wohnungen nicht viel Platz haben! Daher empfehle ich möglichst nützliche Produkte für den Alltag zu verschenken. (^___~) Bei Hochzeiten verschenkt man übrigens Geld - in einem schönen Umschlag natürlich.

Die größere Variante in der Geschenktüte mit Seidenpapier

Was habt ihr denn so verschenkt oder könntet euch gut als Geschenk vorstellen? Und gefallen euch meine Auswahl und Verpackung?

Dienstag, 14. Februar 2017

[Geblubber] Who Wants to Come to Japan

Oder: Eine Einladung vom japanischen Fernsehen!

Meine kleine Geschichte beginnt Anfang Dezember mit einem sehr überraschenden Anruf! Normalerweise nehme ich ungern Telefonate von unbekannten Nummern an (dafür bekomme ich leider zu viele Spamanrufe). Doch in diesem Fall nahm mein Freund ab. Dran war eine sehr überraschte Japanerin, die wohl mit einem Mädchen gerechnet hatte. *lach* Da sie gut deutsch konnte, wurde das Telefon schnell an mich weitergeleitet. Und was soll ich sagen? Dran war tatsächlich eine Kooperationsfirma von TV Tokyo! (O___O) Nach dem ersten Schock, konnte ich dann auch richtig zuhören. Das japanische Fernsehen suchte im Rahmen der Sendung "Sekai! Nippon ni ikitai hito Oendan" jemanden, der gerne Oden isst.


Sekai! Nippon ni ikitai hito Oendan [世界ニッポン行きたい人応援団] ist eine Sendung, die es japanbegeisterten Menschen aus aller Welt ermöglicht nach Japan zu reisen. Dazu müssen sie allerdings eine spezielle Vorliebe an der japanischen Kultur haben. Und eine kleine große Vorauswahl durchstehen. Die Chance anschließend auch wirklich genommen zu werden, steht wohl bei 1:50 bzw. 1:60. Wer mag, kann sich mal auf der entsprechenden Facebook Seite umschauen. Dort findet ihr Infos zu den bisherigen Teilnehmern und wie ihr euch selbst bewerben könnt!
Auf mich gekommen ist Teruko, meine liebe Ansprechpartnerin, durch mein Rezept auf Bento Daisuki. (^3^) Im Telefongespräch fragte sie mich, ob ich gerne Oden esse. Klar, sagte ich! Wer mich kennt, weiß, dass ich schon immer ein kleiner Suppenkasper bin. Und gerade die japanischen Eintöpfe (nabe), zu denen auch Oden zählt, haben es mir sehr angetan. <3 Weiter ging es mit Fragen zu mir und meiner Japan Affinität. Und natürlich erzählte Teruko mir noch so einiges über die wirklich spannend klingende Fernsehsendung.


Weiter ging es anschließend hauptsächlich per Mail. Ich musste ein paar Fragen beantworten und ein wirklich peinliches Vorstellungsvideo machen - jahaa ich wurde noch nie gefilmt... und bin eigentlich sehr kamerascheu... Und ich hab scheinbar meinen Geburtstag vergessen, wie mein Freund mir nachher freundlich mitteilte. *lach* Die erste Hürde habe ich aber wohl geschafft, denn bald darauf kam ein erneuter Anruf. Die Redaktion möchte mich gerne kochen sehen! *schluck* Ooookay... also noch eine Premiere! Lustig allerdings, dass ich fürs Einkaufen in Düsseldorf und Probekochen nur zwei Tage Zeit hatte. (q___q) Das war etwas streßig, denn ich hatte noch andere Termine. Irgendwie hat es aber doch geklappt und ich hab mein erstes Homevideo gedreht. *lach* Ein großes Dankeschön geht dabei an meinen Freund, der nicht nur gefilmt, sondern hinterher auch geschnitten hat. (^____~) Allein die Erfahrung war schon etwas Besonderes für mich, doch es sollte noch weiter gehen. (^3^)


Überraschenderweise ging es sehr schnell weiter. Puh, die nächste Hürde war geschafft! Nun wollte das Team zu mir nach Hause kommen und ich sollte noch einmal kochen. Kein Problem, ich bin ja jetzt schon fast Profi. *lach* Nein - ich war wahnsinnig aufgeregt... Und musste sehr lachen! Denn auch mein Freund sollte mit aufs Video. Das hasst er wohl noch mehr als ich... Also erstmal ganz lieb sein und ihn überreden! Tja und er muss mich wohl lieben, denn er war einverstanden. (^____~) Nun gings also an den großen Hausputz und sonstige Vorbereitungen.

TV Dreh mit Mari, Tetsuo und Annette

Der große Tag kam schneller als gedacht und war kurz vor Weihnachten! Ein Team mit drei wunderbar-super-freundlichen Menschlein kam bei mir Zuhause an. Sie waren echt soooo wahnsinnig nett, dass sie mir schnell jegliche Angst genommen haben und ich recht fix locker wurde. Erstmal haben sie sich überall umgeschaut (und den Kühlschrank durchwühlt XD), dann ging es weiter mit einem kleinen Interview. Da fragte die Redakteurin doch tatsächlich, warum wir noch nicht verheiratet seien? Tja mein Freund, warum? *unschuldig guck* Die Frage kommt nach 8 Jahren Beziehung gerade häufiger. *lach* Es wurde rege gefilmt und ich hab auch nur ganz wenig rumgedruckst vor Aufregung. Der Lacher des Tages war aber wohl die Reaktion auf meine Katzen! Whooaaaa Buta Neko und Fato-chan hieß es da. XD Die Art war jedoch so lieb, dass ich ihnen nicht böse sein konnte. (^___~)
Wie bist du Japan Fan geworden?
Was fasziniert dich an diesem Land?
Was magst du am liebsten?
Gibt es etwas, dass du nicht isst?
Was magst du an der japanischen Küche?
Was magst du an Oden?
Was würdest du in Japan gerne sehen?
uvm.
Richtig los ging es mit der Fahrt nach Düsseldorf, wo wir im Shochiku kurz noch ein paar Zutaten besorgen mussten. Danke für die Drehgenehmigung und die leckeren Mochi liebes Shochiku Team! Zack ging es danach wieder zurück und ran an die Arbeit. Alles in allem braucht man für Oden doch recht lange, wenn man alles selber macht. Das hat selbst die Redaktion erstaunt. Aber sie wollten nun einmal auch filmen, wie ich Dashi und Ganmodoki mache. Letztlich lief es aber ganz gut. Vor Aufgregung habe ich nur wenige Fehler gemacht. *hüstel* Zum Beispiel wollte ich eigentlich die doppelte Menge an Dashi machen. Mein Gehirn hat aber nicht ganz verarbeitet, dass der Topf nur die einfache Menge fassen kann. Also habe ich die doppelte Menge an Katsuobushi verwendet. XD Dadurch wurde der Geschmack sehr intensiv - aber lecker. (^___~)


Oden schmeckt am besten, wenn man es lange kocht und über Nacht schön durchziehen lässt. Daher kam das Kamerateam mit der Übersetzerin am nächsten Tag noch einmal wieder. Lange wurde dann an dem fertigen Gericht rumgewerkelt. Das Team hat sich wahnsinnig viel Mühe gegeben alles richtig in Szene zu setzen! So lieb - vielen Dank! <3 Zum Schluss wurden mein Freund und ich noch beim Essen gefilmt. Das war auch ein wenig unangenehm und wir waren ziemlich still. Dabei ist Oden doch gerade so toll, weil man zusammen sitzt, das Essen genießt und schön dabei quatschen kann! Das gelang leider erst, als das Team dazu kam. (^___^) Die Redakteurin mit großem "Ah, Oh, Oishii" wurde noch gefilmt, dann wurde gemeinsam gegessen. Ein schöner Abschluss~


Wenn da nicht noch das "Takeshis Castle" mäßige Rumgehüpfe wäre! *lach* Zum Schluss sollte ich nämlich einmal auf die Kamera zurennen. Ganz laut "Ich möchte unbedingt nach Japan. Ich möchte mehr über Oden lernen. Ich möchte wissen, wie man die Zutaten richtig zubereitet. Nippon ni ikitai!" in die Kamera rufen. Und den Arm in die Höhe recken! Ich habe fast so sehr gelacht wie mein Freund... (^___~) Natürlich hat er es aufgenommen und seitdem wird es JEDEM gezeigt. *lach*


Nachdem ich noch ein paar Fotos von mir rausgesucht hatte (u.a. Kindheit, Cosplay, beim Japanisch-Essen), hieß es erstmal warten. Doch ich hatte Glück und schon Anfang Januar gab es einen erneuten Anruf. Sie wollen noch einmal vorbeikommen etwas filmen! Wie, wo, was? Ich bekam keine Antwort... Also ging das Bangen los! Haben sie was vergessen? Wollen sie vorsorglich ein paar Reaktionen filmen? Oder hatte ich tatsächlich mal Glück? Ich war unsicher. Erlöst wurde ich Mitte Januar - diesmal kamen nur Annette, die liebe Übersetzerin, und ein (deutscher) Kameramann. "Hallo Sarah, bitte komm doch gleich mal an die Tür und tu ganz überrascht von unserem Besuch." Hm überrascht tun... Na gut, einen Versuch ist es wert. "Wir sind von TV Tokyo und haben etwas für dich, dreh es doch mal um."


OMG. Mir fehlten die Worte... Ist es das, was ich denke, dass es das ist? Ja? OMG. Ich fliege nach Japan? Wirklich? Awwww... (*____*) Ich glaube, ihr könnt euch meine Begeisterung vorstellen... Ich musste erstmal alle anhüpfen und umarmen und ach ich konnt mich kaum noch einkriegen... Dann sollte ich aber doch noch ein paar Fragen beantworten und schwups waren sie wieder weg! WOW! Das war dann wohl eindeutig der bisher aufregendste Moment in meinem ganzen Leben! Ich fliege nach Japan. Eingeladen von TV Tokyo. Und ich werde für eine Fernsehsendung gefilmt. Der Wahnsinn! =(^____^)=