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Mittwoch, 2. September 2015

[Geblubber] Food Lovers - Street Food Markt (Bochum)

Letztes Wochenende gab es in Bochum einen Street Food Markt, auf den ich mich schon sehr gefreut habe. Ich wollte schon immer mal einen solchen Markt besuchen und hatte dann auch noch das Glück, das er ganz in der Nähe stattfand. (^___~) Grundsätzlich hatte ich ihn mir mit kleinen Probierportionen zu kleinen Preisen vorgestellt. In der Realität haben die meisten Gerichte um die 6 € gekostet - was dank des guten Geschmacks und der Qualität meist aber auch völlig okay war.


Negativ fand ich leider, dass man 3 € Eintritt zahlen musste und einem die Getränke abgenommen wurden. Das war bei so einem heißem Wetter nicht okay und als "Ente" brauch ich zum Beispiel auch immer was zu trinken beim Essen.
Positiv war jedoch das Vorhandensein von Toiletten, musikalische Begleitung, sehr viele Sitzgelegenheiten sowie die schicken Food Trucks - auch wenn gefühlt 50% Burger beinhalteten. XD




Den Anfang machten ein Bacon Bomb Burger (6€) von Speisewagen für meinen Freund und ein Reis Burger mit Tempeh (5,30€) von Camilan (sehr freundlich!) für mich. Die beiden Highlights des Marktes für uns, da einfach wahnsinnig lecker und würzig!


Weiter ging es mit einem Pulled Pork Burger von Buns&Sons für meinen charmanten Freund und einer Quesadilla (2€) von Los Carnales für mich~ Und da es so heiß war, haben mich die zwei Sachen schon völlig fertig (=satt) gemacht. *drop*


Trotzdem musste natürlich auch noch ein Nachtisch mit! Ich entschied mich für einen leckeren Beeren Strudel (6€) von einem leider recht unfreundlichem Stand (Poushe Strudelhaus) und fantastisch-wolkigen Marshmallows (4€) von Miss Marshmallow in den Geschmacksrichtungen Salz-Karamell, Erdnussbutter, Erdbeere und Schoko-Rote Beete. Ein Eis aus frischen Früchten (2,20€) von Paletas-Brasil gab es noch dazu~


Am 20.09. findet ihr den nächsten Street Food Markt der Veranstalter übrigens in Oberhausen!

Samstag, 13. September 2014

[Review] BURGER - Homemade Fast Food (Buch)

Heute stelle ich euch mal wieder ein Buch vor, dass ich durch die Seite Blogg dein Buch testen darf. (^___^) Es handelt sich um das Kochbuch BURGER - Homemade Fast Food des Hölker Verlags. Schon vorab: Ja, der Name des Buches ist Programm. (^___~)

BURGER - Homemade Fast Food

Torsten Hülsmann, Antonio Buntenkötter (Rezepte)
Oliver Brachat (Fotograph)
Amélie Graef (Illustratorin)

1. Auflage (März 2014)
168 Seiten, farbig
Preis: 19,95 €

Hölker Verlag

Der erste Eindruck

Der erste Eindruck fällt sehr positiv aus. Das Buch hat ein schönes Format (23,6 x 19,8) und ist qualitativ hochwertig aufgemacht. So sind beispielsweise schon die einzelnen Seiten dicker und somit widerstandsfähiger als üblich. Es besitzt ein Hardcover und schöne Farben. Als Extra gibt es ein kleines Lesezeichen aus dunkelblauem Band. Schon allein das leckere Burger-Bild auf dem Cover macht Lust auf den Inhalt - doch auch auf der Rückseite findet man drei leckere Bilder, die schon ein wenig vermuten lassen, dass das Buch nicht nur Burgerrezepte enthält.

Der Aufbau

Anders als üblich, besteht das Inhaltsverzeichnis nicht nur aus untereinander geschriebenen Titeln mit Seitenzahlen. Es ist vielmehr eine doppelseitige Illustration eines Burgermenüs mit sieben Komponenten. Nach einem Vorwort gibt es insgesamt über 70 verschiedene Rezepte zu den Themen "Buns, Burger & Sandwiches, Saucen & Dips, Sides, Pickles, Drinks und Sweets". Nahezu jedes Rezept ist mit einem Foto versehen - jeweils eine Seite Foto, eine Seite Text. Eine Ausnahme bildet lediglich die Kategorie "Saucen & Dips", bei der es auch mal mehrere Rezepte pro Seite gibt. Allerdings werden die Bilder vor oder nach den Rezepten dann auf einer Doppelseite nachgereicht - mit ebenfalls mehreren Dipschalen auf einer Seite. Auch zusätzliche Fotos gibt es. Die Rezeptseite folgt meist dem Schema Titel, kleine Information, Mengenangabe und Zutaten sowie manchmal Zusatzinfos links, Kochschritte und manchmal Tipps rechts. Außerdem ist jede Kategorie mit einer Illustration versehen und auf der einen Hälfte der Doppelseite finden sich alle Rezepte der Kategorie in unterschiedlichen Schriftarten. Dieser Wechsel und die kleinen Illustrationen machen unter anderem den Charme des Buches aus. Am Ende gibt es zudem ein Stichwortregister sowie Informationen zu den Autoren.

Die Rezepte

Wie bereits erwähnt gibt es Rezepte zu sieben verschiedenen Kategorien. Vor der eigentlichen Kategorie gibt es eine Doppelseite mit vielen Informationen zum richtigen Patty (der "Fleischplatte"). Dann geht es sofort los mit sieben verschiedenen "Buns" (Brötchen). Vom Klassiker bis hin zu ungewöhnlichen und sogar veganen Varianten ist alles dabei. Die Kategorie "Burger & Sandwiches" bietet 23 tolle Rezepte, deren einzelne Komponenten jedoch meist erstmal hergestellt werden müssen - eben mit Rezepten aus anderen Kategorien des Buches. Deswegen steht oft eine Seitenzahl dabei. Auch hier gibt sowohl Klassiker als auch Exoten wie den Crispy Kimchi, dem Rheinisch Burger oder The Ottoman. Stets werden unterschiedliche Zutaten verwendet und auch der Patty ist nicht immer aus Rindfleisch, sondern mal aus Fisch, mal aus Tempeh, Pastrani, Garnelen, Gemüse, Hühnchen und anderem. Teils entstehen so wirklich interessante Kombinationen. An "Saucen & Dips" gibt es 15 Varianten mit Einflüssen aus verschiedenen Ländern. So beispielsweise Saffron Mayo, Russian Dressing, Indisches Daal oder Guacamole. Bunt und vielseitig. Klasse finde ich, dass in dem Buch ebenso auch "Sides" (Beilagen) behandelt werden. Es gibt 14 Fritten, Salate, Brotsticks, Zwiebelringe, Kimchi und mehr. Sehr angetan bin ich auch vom Kapitel "Pickles" und "Getränke" , auch wenn es leider nur fünf bzw. vier Versionen enthält. Die sind dafür aber sehr ansprechend. Den Abschluss bildet das Kapitel "Sweets" mit sechs Rezepten. Insgesamt ist der amerikanische Einfluss deutlich bei vielen Rezepten zu spüren. Dennoch gibt es, wie gesagt, auch Einflüsse aus anderen Ländern.

Fazit

Das Buch ist auf jeden Fall schon einmal wesentlich mehr als ich eigentlich erwartet habe. Erwartet habe ich eigentlich nur diverse Burgerrezepte, bekommen habe ich ein Buch mit vielen Komponenten aus denen sich nicht nur ein individueller Burger herstellen lässt, sondern gleich auch ein ganzes Menü. Sämtliche Rezepte sind wirklich sehr ansprechend und von tollen Fotos und Illustrationen begleitet - so hat man gleich Lust loszulegen. Ein kleiner Wermutstropfen ist allerdings die hohe Anzahl an benötigten Zutaten. Dadurch geht es zum einen gar nicht mal so "fast" (schnell), zum anderen macht sich das auch am (studentischen) Geldbeutel bemerkbar. Letztlich ist das Buch aber wirklich wunderbar aufgemacht, bietet zahlreiche leckere Rezepte und zeigt vor allem die Vielseitigkeit von Burgern. Was meint ihr, wäre das was für euch?

Montag, 19. November 2012

[Rezept] Fischburger mit Yuzu

Dieses Rezept stammt wieder aus Mario Kotaska's Buch "Street Food". Ich habe es aber wieder reichlich abgewandelt. *lach* Wie im Tipp geschrieben, habe ich einen anderen weißfleischigen Fisch verwendet, nämlich wieder den günstigen Pangasius. Allerdings finde ich ihn immer noch zu weich und werde ihn nicht noch einmal kaufen. Außerdem ist uns die Yuzu Sauce (Mayonnaise) partout nicht gelungen, deswegen haben wir skandalös geschummelt und fertige Mayonnaise mit Yuzu und Knoblauch sowie anderen Gewürzen vermengt. Kapern haben wir gleich ganz weggelassen. Geschmeckt hat es uns aber gut. <3


Rezept für vier Burger
- Zanderfilet ohne Haut (etwa 400g)
- 150g Panko
- 2 Eier
- Mehl
- Salz & Pfeffer
- Öl

- 1 kleiner Endiviensalat
- 4 Sesambrötchen

Für die Yuzu Sauce
- 1 Eigelb
- 1TL Yuzu Saft
- 1TL Yuzu Pulver
- 1/2TL Senf
- 1TL Sud von eingelegten Karpern
- einige Kapern
- 1/4 Knoblauchzehe
- 1 Prise Zucker
- 100ml Sonnenblumenöl
- etwas Olivenöl

Zunächst das Zander Fischfilet in vier gleich große Stücke schneiden, mit Salz und Pfeffer würzen und in Mehl, Ei und Panko (diese Reihenfolge) wenden. Zur Seite stellen oder jemand anderen die Yuzu-Sauce machen lassen. (^___~)

Für die Yuzu-Sauce Eigeld, Yuzu Saft und Pulver sowie Kapernsud, Kapern, Knoblauch und Zucker mit dem Mixstab vermischen und dann langsam das Sonnenblumenöl hinzugeben. Zum Schluss noch etwas Olivenöl und mit Zucker und Salz abschmecken. [Anm.: Ich finde es schon etwas anspruchsvoller Mayonnaise selbst herzustellen und uns ist es, wie gesagt, auch leider nicht gelungen... *buhuu*]

Die Fischfilets nun in einer Pfanne mit reichlich Öl knusprig goldbraun braten und während der anderen Arbeitsschritte im Backofen warm halten. Auch die Sesambrötchen können im Backofen angewärmt werden (nicht rösten!).

Den Endiviensalat waschen und einige Blätter (unserer war riesig!) in Streifen schneiden. Diese dann mit der Yuzu Sauce vermengen.

Zum Schluss nur noch die Brötchen aufschneiden (wir schneiden nicht ganz auf, damit es besser hält), oben und unten Salat + Sauce auftragen und in die Mitte ein Filetstück geben. Optional sind Gurken, Tomaten, Zwiebeln - was das Herz begehrt.


Yuzu ist ,ganz grob vereinfacht, eine Art asiatische Zitrone. Ersatzweise kann also durchaus auch Zitrone verwendet werden. (^___~)
So sieht übrigens das Original aus~