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Montag, 10. August 2015

[Review] Süße Minis häkeln (Buch)

Das neuste Buch, das ich durch die Plattform Blogg dein Buch in Zusammenarbeit mit dem BLV Buchverlag & Co. KG testen durfte, erinnerte mich an meine Kindheit. <3 Ich habe mich sehr gefreut dank "Süße Minis häkeln" mal wieder meine alten Häkelnadeln rauskramen zu können. (^___^)

Süße Minis häkeln - Applikationen & Accessoires zum Verlieben

Jessica Bewernick | Katrin Bloeck

1. Auflage (April 2015)
96 Seiten, farbig

Preis: 14,99 €

Bestellung beim Verlag

ISBN: 978-3-8354-1360-3
Coole DIY Anleitungen zum Häkeln

40 Häkel-Minis: Das sind kleine, originelle, schnelle Häkelprojekte für dich, deine Liebsten und dein Zuhause - ob Applikationen wie Fuchs, Blume oder Herz oder Deko-Minis und Accessoires wie Mini-Täschchen, Stiefelstulpen, Babyturban oder Häkel-ABC. Mit kleiner Häkelschule und einfach verständlichen Schritt-für-Schritt-Anleitungen.

Aufmachung

Die Aufmachung des Buches ist titelgetreu sehr niedlich gehalten. Überall finden sich Pünktchen, süße Hintergründe, quirlige Schriftarten und bunte Farben. Das Format ist quadratisch und die Seiten haben eine angenehme Dicke. Gleich zu Beginn gibt es ein kleines, aber übersichtliches Inhaltsverzeichnis mit den Kategorien Häkelschule, Für dich, Für deine Liebsten und Für dein Zuhause, in denen die 40 Häkelprojekte untergebracht wurden. Diese Kategorien finden sich als Label auf jeder Seite des Buches.


Projekte

Nach dem Vorwort und der mit sechs Seiten doch recht knapp gehaltenen Häkelschule, folgen die recht subjektiv unterteilten Kategorien Für dich, Für deine Liebsten und Für dein Zuhause. Interessanterweise umfassen diese jeweils 10, 10 und 11 Projekte, was nach Adam Riese also 33 Projekte macht und verwundert, da eigentlich 40 angegeben waren. Die Projekte an sich wirken ansprechend, sind aber meist nur mit einem Bild und recht knapp gehaltenen Text bestückt. Zusäzlich zu Material und Anleitung gibt es manchmal auch einen Tipp. Am Ende des Buches gibt es ein paar Adressen sowie eine Danksagung, Informationen zu den Autorinnen sowie natürlich das Impressum.


Fazit

Ich habe mich für dieses Buch angemeldet, weil es mich äußerlich angesprochen hat und ich mal wieder meine (scheinbar nicht vorhandenen *lach*) Häkelkünste ausprobieren wollte. Allerdings sind meine Häkelfähigkeiten schon etwas eingerostet, also habe ich auf die Häkelschule gehofft. Diese war jedoch definitiv nicht umfangreich genug. Die Anleitungen sind sehr knapp gehalten und auch die Bilder helfen nicht sonderlich, da es einfach zu wenige sind. Diese Tatsache findet sich auch in den Projekten wieder. Hier wird zudem noch mit Abkürzungen und Symbolen gearbeitet, sodass man als Anfänger oder Wieder-Einsteiger immer wieder nachschlagen muss. Ich habe mich beispielsweise an der Häkelblume versucht, da sie mir vergleichsweise einfach vorkam. Ohne zusätzliche Hilfe aus dem Internet war das aber nicht zu schaffen (mal davon abgesehen, dass mir die Wolle ausging *hust*). (>__<) Dementsprechend kann ich das Buch Anfängern definitiv nicht empfehlen. Wer jedoch auf der Suche nach niedlichen Inspirationen ist, der ist mit dem Buch sicherlich gut beraten.


Mittwoch, 22. April 2015

[Review] Night Phantoms 2 - Daria (Buch)

Da ich ja immer neugierig bin, wie es weitergeht/endet und sich auf Blogg dein Buch außerdem kaum willige Rezensenten fanden, habe ich mich entschieden das eBook Night Phantoms 2 - Daria auch zu lesen. Meine Rezension zum ersten Teil findet ihr hier.

Night Phantoms 2 - Daria
Simone Olmesdahl

books2read Verlag, zu kaufen hier (2,99€)
165 Seiten, 482KB, ISBN: 9783733782382
Daria hat ihr Herz an Kyron verloren. Doch er ist ein Nachtphantom, und damit für sie verboten! Fest entschlossen, ihr Leben als Beschwörerin für ihn aufzugeben, kehrt sie mit Kyron ein letztes Mal zu ihrem alten Zirkel nach Louisiana zurück. Dort erleben sie eine böse Überraschung. Teuflische Aufseher kontrollieren die Stadt und rekrutieren die besten Nachtphantome für eine teuflische Tötungseinheit der Army. Kyron wird gefangen genommen, und wenn er sich nicht qualifiziert, muss er sterben! Verzweifelt versucht Daria, Kyron zu retten – und zögert, als sie erfährt: Seine Ex wartet bereits im Rekrutierungslager auf ihn …
Nun, im Grunde sagt uns der Klappentext schon alles über den zweiten Band der Night Phantoms. Auch im zweiten und letzten Teil der Reihe geht es wieder Schlag auf Schlag zu, die Ereignisse überschlagen sich und am Ende kommt alles sowieso wieder alles anders, als gedacht. Dieses Mal wird die Geschichte aus Darias Sicht erzählt, die nach ihrem Verrat schrecklich in Kyron verliebt ist, jedoch immer wieder von Selbstzweifeln geplagt wird. Wird alles gut werden? Liebt er mich auch wirklich? Auf jeden Fall ist ihrer Meinung nach Kyrons erotische Seite das Beste an ihm, also geht es auch in diesem Teil wieder relativ schnell zur Sache. Nach einem noch recht langsamen Start, der vor allem durch Darias Gedanken und der gemeinsamen Flucht geprägt wird, geht es dann auch schon wieder los mit zahlreichen Intrigen. Die vermeintlich „Guten“ sind empört über das Verhalten der Aufseher und hecken einen Plan aus, um diese aufzuhalten - und ziehen Daria und Kyron mit hinein. Dabei taucht auch Kyrons Ex-Freundin wieder auf und stimmt Daria eifersüchtig, obwohl sie kaum etwas zu sagen hat. Ebenso tauchen alte Bekannte und „neue“ Personen auf, von denen man (aufgrund der Kürze) allerdings reichlich wenig erfährt. Letztlich wird der Teil mit einem unerwarteten Ende abgeschlossen und spätestens im Epilog (aus Kyrons Sicht) mit einem Happy End gekrönt.

Mich konnte leider auch der letzte Teil der Fantasy Reihe nicht wirklich überzeugen. Obwohl er mir anfangs in Bezug auf den Schreibstil der Autorin besser gefallen hat als der erste Teil, haben Darias ständige Selbstzweifel und das vor allem absolut blöde Ende doch so einiges kaputt gemacht. Es tut mir wirklich Leid, aber erst sind alle schrecklich empört über das Verhalten der Aufseher und man möchte die Gewalt beenden und dann – Achtung Spoiler – sprengt man einfach alle in die Luft und lebt glücklich weiter? Dazu erfährt man auch sehr wenig über die ganzen Charaktere und bekommt höchstens vage Andeutungen über Beziehungen und deren Leben. Nicht zuletzt soll das Buch auch dem Fantasy Genre angehören, entfaltet da jedoch kaum Potential in Bezug auf die Fähigkeiten der Phantome... Mir kam es so vor, als wolle die Autorin noch möglichst viel in die Geschichte hinein quetschen. Erst das erneute Auftauchen der Ex-Freundin, dann leben Kyrons Eltern plötzlich noch und das Militär musste auch noch eine Rolle spielen. Die Grundgeschichte finde ich immer noch gut, aber am Ende wurde dann doch einfach zu viel gewollt

PS: Das Cover finde ich wieder furchtbar! Nicht nur, dass es wieder so ein Klischee-Cover ist, man klatscht auch das Symbol der Beschwörer einfach immer nur irgendwo drauf... *seufz* Bitte besser machen liebe Graphikabteilung!

Sonntag, 1. März 2015

[Review] Das schönste Glück ist selbst gemacht (Buch)

Heute stelle ich euch wieder ein Buch vor, das ich durch die Plattform Blogg dein Buch in Zusammenarbeit mit dem Coppenrath Verlag testen durfte. Wie immer habe ich mich sehr gefreut unter den ausgewählten Testern zu sein, da ich das Thema DIY wirklich immer wieder toll finde. <3 Vielen lieben Dank also für diese wunderbare Testmöglichkeit. (^3^)

Das schönste Glück ist selbst gemacht
- 25 Ideen für individuelle Geschenke -

Nadine Jessler (Autorin)

1. Auflage (Januar 2015)
64 Seiten, farbig

Preis: 9,95 €

Bestellung beim Coppenrath Verlag
ISBN-13: 978-3649620426

Geschenke mit ♥ selbst gemacht: trendig und superleicht! 

Dieses Buch verrät, wie man für seine Freunde und Familie liebevoll ausgefallene Mitbringsel anfertigt – mit wenig Material und ohne großen zeitlichen Aufwand.

Die 25 Kreativideen sind nicht nur witzig, originell und zauberhaft, sondern lassen sich alle individualisieren: So bekommen die Liebsten besondere Geschenke, die einfach glücklich machen.

"Denn es muss von Herzen gehen, was auf Herzen wirken soll." Johann Wolfgang von Goethe

Aufmachung 
Dieses kleine DIY Buch ist wirklich sehr liebevoll gestaltet. Es verfügt über eine Klappenbroschur mit versteckter Spiralbindung (das bedeutet, dass man die Spiralen von außen nicht sieht, da sie von Pappdeckeln umgeben sind), einem niedlichen Bändchenverschluss sowie einem extra Platz für eine Widmung im Inneren. Das gesamte Design wirkt frisch, modern und sehr bunt. Am Ende gibt es außerdem zwei Seiten mit bunten Vorlagen, die kopiert oder ausgeschnitten werden können (auf der Rückseite befindet sich lediglich eine gemusterte Seite).


Projekte
Insgesamt verfügt das Buch über 25 kleine Projekte zum Selbermachen, die manchmal recht schnell und einfach sind, manchmal jedoch auch speziellere Materialien wie Schmuckdraht oder Fenstermalstifte benötigen. Grundsätzlich sind viele der kreativen Ideen jedoch kindgerecht. Die Anleitung dieser ist stets mit Endergebnis und Zwischenschritten bebildert und wird mit einigen kurzen, prägnanten Sätzen geschildert. Materialien sind fett gedruckt, sodass man leicht einen Überblick erhält. Zusätzlich werden die Anleitungen durch kleine Illustrationen und haufenweise bunter Zitate begleitet.



Fazit
Mir gefällt das kleine Büchlein insgesamt sehr gut und ich würde die meisten Anleitungen auch gerne einmal nachmachen. Viele der Projekte lassen sich gut nachmachen und sind als kleinere (Glücksnüsse, süße Botschafter, Glück in der Box etc.) oder größere Geschenke (bemaltes Geschirr, Einmachglas mit Foto, Koserviertes Glück etc.) geeignet. Leider finde ich das Buch etwas dünn, was vor allem auffällt, wenn man sich den Buchrücken betrachtet. Dieser ist nämlich insgesamt dicker als die Seiten, wodurch es etwas eingefallen wirkt. Auch finde ich, dass es mit den Zitaten manchmal doch etwas übertrieben wird - ein oder zwei sind ja noch ganz niedlich, aber gleich fünf oder sechs sind wirklich zu viel. Da kann man die Seiten doch wesentlich interessanter gestalten. Grundsätzlich mag ich die bunte, frische, kindliche Aufmachung aber sehr. Wer Ideen für kleine, nicht so aufwendige Projekte sucht, ist mit dem Buch sicher gut bedient - groß etwas Neues darf man jedoch nicht erwarten. Ich werde es wahrscheinlich hauptsächlich für kleine Geschenkdekorationen und kleine Aufmerksamkeiten für Zwischendurch nutzen.

Sonntag, 14. Dezember 2014

[Review] Cosplay- Im Bann der Fantasie

Dank Blogg dein Buch und dem Werkbank030 Verlag durfte ich in diesem Monat das Buch "Cosplay - Im Bann der Fantasie" einmal auf Herz und Nieren durchtesten. Ich habe mich über diese Möglichkeit sehr gefreut - schließlich cosplaye ich selbst (oder habe gecosplayed) und habe ebenso viel Spaß daran mir Cosplayer anzusehen. Zudem gibt es in Deutschland kaum Veröffentlichungen zu dem Thema und der Titel ist vor allem als Bildband eine schöne Bereicherung.

Cosplay - Im Bann der Fantasie
Werkbank030 (Verlag)
Seitenzahl: 320 Seiten
Größe: 21,1 x 2,5 x 21,2cm

ISBN-10: 3942860724
ISBN-13: 978-3942860727

Preis: 39,99 €
Der Verkleidungstrend aus Japan hat längst die ganze Welt im Sturm erobert. Cosplayer verkörpern ihre Lieblingsfiguren aus Anime, Manga, Game oder Film – im wahrsten Sinne des Wortes. Sie widmen sich ihrem Hobby mit Haut und Haar. Kostüme, Make-up, Styling und Requisiten werden in aufwändiger Handarbeit selbst hergestellt, Mimik und Gestik ihrer Helden bis ins Detail einstudiert und nachgestellt. Cosplayer holen ihren Comic-Helden, die Märchenprinzessin und ihre Fantasy-Idole aus den Manga, von der Leinwand, aus dem Computerspiel hinein in das echte Leben. “This is Cosplay!“ präsentiert die besten Cosplayer weltweit. Der Bildband zeigt ihre kuriosesten Kostüme, ihre aufwändigsten Projekte und vor allem auch die Menschen hinter der Maske. Das Buch begleitet in Interviews und mit Hintergrundinformationen den gesamten Prozess der Verwandlung, den oft weiten Weg von der Werkstatt bis auf die Bühne zum großen Cosplay-Showdown – hautnah.
Die Aufmachung des Buches ist hochwertig mit einem weichen, flexiblen Umschlag (broschiert), der bei 320 Seiten allerdings schon einmal in Mitleidenschaft gezogen werden kann. Gerade bei so dicken Bildbänden finde ich stabilere Cover doch angebracht, damit der Buchrücken nicht eingeknickt werden kann und das Cover sowie die Seiten nicht einreißen können. Dennoch glänzt das Buch – im wahrsten Sinne des Wortes – und die Seiten sind dicker als üblich sowie beschichtet.


Inhaltlich begeistert „Cosplay – Im Bann der Fantasie“ vor allem durch die zahlreichen Bilder mit unterschiedlichen Cosplayern aus verschiedenen Ländern, Kostümen und Posen, die meistens eine sehr gute Qualität haben. Zwar wurden unterschiedliche Quellen und Fotographen verwendet, doch die Farben leuchten stets und die Bilder sind meist scharf, was ein wahrer Augenschmaus ist. Zu den Fotos gesellen sich zudem immer mindestens ein paar Sätze des Cosplayers. Neben einer Quellenangabe, dem Namen und meist einem kleinen (Mini) Foto im „normalen Outfit und ungeschminkt“, erzählt der jeweilige Cosplayer stets, was Cosplay für ihn bedeutet. Das finde ich sehr persönlich und schön gemacht. Manchmal gibt es außerdem auch „Making of“ Bilder und nähere Informationen vom Kostüm und der Kostümierung an sich – mit das spannendste oder nicht? An weiteren Informationen gibt es natürlich auch allgemeine Informationen zum Cosplay und der Entstehung des Buches sowie Expertenmeinungen von beispielsweise Karen Heinrich, die eine Doktorarbeit zu diesem Thema verfasste, oder Bernd Skodzig, ein international bekannter Kostümbildner. Dies gibt dem Buch noch einmal eine neue Perspektive und Tiefe. Ein wenig komisch finde ich jedoch die „Inhaltsangabe“ mit Titel wie „Die Stille erhört den Klang“ oder „Das Herz raste durch den Tunnel ins Licht“. Tut mir leid, aber das ist wirklich einfach nichtssagend und zu viel des Guten. Zumindest die doppelseitigen Bilder dazu sind jedoch gut gemacht. Am Ende gibt es außerdem ein kleines Glossar.


Letztlich empfinde ich das Buch als wirklich gut gemacht. Es macht Spaß darin zu blättern und sich die unterschiedlichen Bilder von ebenso unterschiedlichen Kostümen und vor allen den Menschen dahinter anzuschauen. Die Meinungen der Cosplayer sind interessant und die Making of Geschichten ein Zusatz-Schmankerl. Davon hätte ich mir letztlich noch ein wenig mehr gewünscht. Dennoch kann „Cosplay – Im Bann der Fantasie“ voll und ganz als interessanter Bildband überzeugen. Und das nicht nur für Cosplay-Fans, sondern auch als Inspiration für andere (Künstler) oder einfach für Leute, die das Schöne lieben.


Montag, 20. Oktober 2014

[Review] Night Phantoms 1 - Kyron (Buch)

Heute stelle ich euch das erste eBook vor, das ich für Blogg dein Buch testen durfte. Es handelt sich dabei um ein Buch aus dem Genre Fantasy - meinem Liebling also. Dennoch fiel mir die Review dieses Mal jedoch irgendwie schwer... Wer keinen eBook Reader hat, kann sich die Dateien übrigens via Programmen wie Calibre in eine .pdf Datei umwandeln lassen.

Night Phantoms 1 - Kyron
Simone Olmesdahl

books2read Verlag, zu kaufen hier (2,99€)
222 Seiten, 637KB, ISBN 978-3-733-78220-7 
Schluss mit der Freundin – Schluss mit dem College. Kyron will nur nach Badfield zurück. Hier geschah der tödliche Unfall seiner Eltern. Hier will er erfahren, was damals wirklich passierte – und findet seine Zukunft: Daria, die von Anfang an heftig mit ihm flirtet, lässt all seine aufregenden Wünsche wahr werden. Als er jedoch Geheimnisse ans Licht bringt, die seine Realität für immer erschüttern, muss er sich fragen, wie weit er Daria überhaupt trauen kann. Denn als Sohn eines Nachtphantoms und einer Beschwörerin – einer bis aufs Blut geächteten Verbindung – steht er unter dem tödlichen Bann der alten Zirkel. Kyron bleibt nur eine Chance: Er muss mit Darias Hilfe fliehen – und ihr gleichzeitig widerstehen.

Night Phantoms ist ein Titel, der düstere und fantasievolle Assoziationen impliziert. Dies soll wohl auch das Coverbild aussagen, wobei ich persönlich jedoch die unsäglichen Personenbilder, die eigenartig in Szene gesetzt werden, nicht mehr sehen kann. Was ist das nur für ein schrecklicher Trend im Fantasy Genre? Das Buch vereint inhaltlich in der Tat die Genre Fantasy, Love und Comedy in sich, wobei vor allem der Fantasy-Part überzeugend umgesetzt wurde. Tatsächlich beginnt der Plot des Buches allerdings mit einer eher alltäglichen Geschichte. Der Student Kyron (emotional, fluchend, wütend) flieht nach einer gescheiterten Liebesbeziehung, in der er von seiner Freundin mehrmals betrogen wurde, in die Kleinstadt Badfield, um seine Wurzeln zu erforschen. Dort begegnet er der jungen Daria, die ihn mit ihrer frechen Art sogleich in ihren Bann zieht und zu der er eine Art Beziehung aufbaut, die vor witzigen, aber übertriebenen Flirts nur so strotzt. Obwohl er noch immer an seine Ex-Freundin denkt, obwohl Daria eigentlich einen (wesentlich älteren) Freund hat und obwohl er doch eigentlich niemanden betrügen will, schläft er mehrmals mit ihr, was auch detailliert beschrieben wird. Immerhin ist sie die einzige Person, der er (anfangs) traut, da seine Familie ihn doch zu verachten scheint. Dennoch ist die Beziehung der beiden nicht der einzige Gegensatz der Geschichte, die aus Sicht von Kyron recht detailliert in einer saloppen Sprache (Jugendsprache/Umgangssprache) erzählt wird. Denn nachdem Kyron schließlich nach einigen Hindernissen endlich von seinem wahren Erbe erfahren hat, überschlagen sich plötzlich die Ereignisse und Kyron muss gleich mehrmals fliehen. Zahlreiche kontroverse Charaktere beginnen sich in der Geschichte zu tummeln. 
"Vielleicht würde das Phantom in mir dann auch auf ewig seine Fresse halten."
Meiner Meinung nach handelt es sich bei Night Phantoms 1, dem Auftakt einer Serie, mal wieder um das typische Klischee-Thema zweier verfeindeter Gruppen, die sich bekriegen, obwohl nicht sicher ist, ob der Grund der Fehde überhaupt gerechtfertigt ist. Dazu gesellen sich recht blasse, widersprüchliche Charaktere und eine Geschichte, die ständig Hin und Her schwankt und das zuvor geglaubte immer wieder in Frage stellt. Man weiß beispielsweise bis zum Schluss nicht, wer genau nun Freund oder Feind ist. Das erhöht zwar einerseits die Spannung, ist andererseits aber doch sehr ermüdend, wenn es tatsächlich bei jedem einzelnen Charakter der Fall ist. Die Szenerie mit den Nachtphantomen und Beschwörern ist jedoch gut gewählt und wird letztlich realistisch mit einem überzeugendem Hintergrund dargestellt. Ebenso macht das Ende neugierig und Lust auf mehr. Insgesamt schwanke ich jedoch noch immer, ob ich die Reihe wirklich aus Interesse oder lediglich aufgrund von Neugierde weiterlesen würde. Ein Muss ist sie, leider, definitiv nicht.

Samstag, 13. September 2014

[Review] BURGER - Homemade Fast Food (Buch)

Heute stelle ich euch mal wieder ein Buch vor, dass ich durch die Seite Blogg dein Buch testen darf. (^___^) Es handelt sich um das Kochbuch BURGER - Homemade Fast Food des Hölker Verlags. Schon vorab: Ja, der Name des Buches ist Programm. (^___~)

BURGER - Homemade Fast Food

Torsten Hülsmann, Antonio Buntenkötter (Rezepte)
Oliver Brachat (Fotograph)
Amélie Graef (Illustratorin)

1. Auflage (März 2014)
168 Seiten, farbig
Preis: 19,95 €

Hölker Verlag

Der erste Eindruck

Der erste Eindruck fällt sehr positiv aus. Das Buch hat ein schönes Format (23,6 x 19,8) und ist qualitativ hochwertig aufgemacht. So sind beispielsweise schon die einzelnen Seiten dicker und somit widerstandsfähiger als üblich. Es besitzt ein Hardcover und schöne Farben. Als Extra gibt es ein kleines Lesezeichen aus dunkelblauem Band. Schon allein das leckere Burger-Bild auf dem Cover macht Lust auf den Inhalt - doch auch auf der Rückseite findet man drei leckere Bilder, die schon ein wenig vermuten lassen, dass das Buch nicht nur Burgerrezepte enthält.

Der Aufbau

Anders als üblich, besteht das Inhaltsverzeichnis nicht nur aus untereinander geschriebenen Titeln mit Seitenzahlen. Es ist vielmehr eine doppelseitige Illustration eines Burgermenüs mit sieben Komponenten. Nach einem Vorwort gibt es insgesamt über 70 verschiedene Rezepte zu den Themen "Buns, Burger & Sandwiches, Saucen & Dips, Sides, Pickles, Drinks und Sweets". Nahezu jedes Rezept ist mit einem Foto versehen - jeweils eine Seite Foto, eine Seite Text. Eine Ausnahme bildet lediglich die Kategorie "Saucen & Dips", bei der es auch mal mehrere Rezepte pro Seite gibt. Allerdings werden die Bilder vor oder nach den Rezepten dann auf einer Doppelseite nachgereicht - mit ebenfalls mehreren Dipschalen auf einer Seite. Auch zusätzliche Fotos gibt es. Die Rezeptseite folgt meist dem Schema Titel, kleine Information, Mengenangabe und Zutaten sowie manchmal Zusatzinfos links, Kochschritte und manchmal Tipps rechts. Außerdem ist jede Kategorie mit einer Illustration versehen und auf der einen Hälfte der Doppelseite finden sich alle Rezepte der Kategorie in unterschiedlichen Schriftarten. Dieser Wechsel und die kleinen Illustrationen machen unter anderem den Charme des Buches aus. Am Ende gibt es zudem ein Stichwortregister sowie Informationen zu den Autoren.

Die Rezepte

Wie bereits erwähnt gibt es Rezepte zu sieben verschiedenen Kategorien. Vor der eigentlichen Kategorie gibt es eine Doppelseite mit vielen Informationen zum richtigen Patty (der "Fleischplatte"). Dann geht es sofort los mit sieben verschiedenen "Buns" (Brötchen). Vom Klassiker bis hin zu ungewöhnlichen und sogar veganen Varianten ist alles dabei. Die Kategorie "Burger & Sandwiches" bietet 23 tolle Rezepte, deren einzelne Komponenten jedoch meist erstmal hergestellt werden müssen - eben mit Rezepten aus anderen Kategorien des Buches. Deswegen steht oft eine Seitenzahl dabei. Auch hier gibt sowohl Klassiker als auch Exoten wie den Crispy Kimchi, dem Rheinisch Burger oder The Ottoman. Stets werden unterschiedliche Zutaten verwendet und auch der Patty ist nicht immer aus Rindfleisch, sondern mal aus Fisch, mal aus Tempeh, Pastrani, Garnelen, Gemüse, Hühnchen und anderem. Teils entstehen so wirklich interessante Kombinationen. An "Saucen & Dips" gibt es 15 Varianten mit Einflüssen aus verschiedenen Ländern. So beispielsweise Saffron Mayo, Russian Dressing, Indisches Daal oder Guacamole. Bunt und vielseitig. Klasse finde ich, dass in dem Buch ebenso auch "Sides" (Beilagen) behandelt werden. Es gibt 14 Fritten, Salate, Brotsticks, Zwiebelringe, Kimchi und mehr. Sehr angetan bin ich auch vom Kapitel "Pickles" und "Getränke" , auch wenn es leider nur fünf bzw. vier Versionen enthält. Die sind dafür aber sehr ansprechend. Den Abschluss bildet das Kapitel "Sweets" mit sechs Rezepten. Insgesamt ist der amerikanische Einfluss deutlich bei vielen Rezepten zu spüren. Dennoch gibt es, wie gesagt, auch Einflüsse aus anderen Ländern.

Fazit

Das Buch ist auf jeden Fall schon einmal wesentlich mehr als ich eigentlich erwartet habe. Erwartet habe ich eigentlich nur diverse Burgerrezepte, bekommen habe ich ein Buch mit vielen Komponenten aus denen sich nicht nur ein individueller Burger herstellen lässt, sondern gleich auch ein ganzes Menü. Sämtliche Rezepte sind wirklich sehr ansprechend und von tollen Fotos und Illustrationen begleitet - so hat man gleich Lust loszulegen. Ein kleiner Wermutstropfen ist allerdings die hohe Anzahl an benötigten Zutaten. Dadurch geht es zum einen gar nicht mal so "fast" (schnell), zum anderen macht sich das auch am (studentischen) Geldbeutel bemerkbar. Letztlich ist das Buch aber wirklich wunderbar aufgemacht, bietet zahlreiche leckere Rezepte und zeigt vor allem die Vielseitigkeit von Burgern. Was meint ihr, wäre das was für euch?

Sonntag, 27. Juli 2014

[Review] Das Reich der Tränen (Buch)

Durch die Online-Plattform Blogg dein Buch habe ich diesen Monat wieder die Möglichkeit erhalten ein wunderbares Buch zu lesen und darüber berichten zu können. Es handelt sich dabei um "Das Reich der Tränen" der Autorin Janine Wilk aus dem Thienemann Verlag. Und ich darf vorab schon sagen: Ich kann es jedem empfehlen (kauft es euch direkt hier <3) und jedem in die Hand drücken, den ich kenne. (^___^)

Das Reich der Tränen 
Janine Wilk (Autorin), Karin Lindermann (Illustratorin)
Thienemann Verlag, zu kaufen hier

1. Auflage (14.02.2014)
224 Seiten, 147 x 210mm Hardcover
mit schwarz/weißen Illustrationen
ISBN 978-3-522-18389-5
ab 11 Jahren
Immer wenn Mia Tränen in die Augen steigen, verlässt sie die Realität und findet sich im Reich der Tränen wieder – einer Welt mit blühenden Landschaften und Mias treuesten Freunden. Doch die Herrscherin dieses Reichs, Königin Zenoide, trachtet ihr nach dem Leben. Während Mia versucht, ihren Freund Goldiur aus dem Kerker der Königin zu befreien, findet sie heraus, dass das Reich der Tränen sehr eng mit ihrem wahren Leben verwoben ist – und sie sich in der Realität längst in den Fängen der bösen Königin befindet.

Zugegeben, zu Beginn des Lesens hielt ich „Das Reich der Tränen“ nur für eine Mischung aus verschiedenen anderen Werken. Und tatsächlich besitzt es zahlreiche Einflüsse und Elemente von Werken wie „Schneewittchen“, „Der Zauberer von Oz“, „Die unendliche Geschichte“ und vielem mehr. Dies zeigt sich auch vor jedem neuen Kapitel. Denn einem jeden werden einleitende Textauszüge aus anderen Büchern (wie z.B. „Der kleine Prinz“ oder „Momo“) vorangestellt. Die Erlebnisse der Protagonistin Mia im Reich der Tränen - im Gegensatz zur Rahmenhandlung in der wirklichen Welt –werden, ähnlich der „Unendlichen Geschichte“ stets in einem Grauton dargestellt. Doch je mehr der insgesamt 224 Seiten ich las, desto mehr fieberte ich mit der kleinen Mia – einem intelligenten Mädchen mit viel Fantasie, dem es trotz einer gewalttätigen Mutter gelingt das Gute in der Welt zu sehen und für sich zu bewahren - mit. Während des Lesens war ich fröhlich, traurig, wütend, hoffnungsvoll, ergriffen und letztlich dem „Reich der Tränen“ völlig ergeben. Mia zeigt uns, wie sie neben ihrem schwierigen Leben auch Freude empfinden kann und lehrt dabei wichtige Lektionen: Freude, Achtsamkeit, Liebe… und mehr. Und am Ende des Buches kommt man wohl nicht umhin Meister Animus – eine der vielen wunderbaren Figuren – zuzustimmen: „Mit jedem Buch, jeder noch so kleinen Geschichte, die du liest, vergrößert du dieses Reich […]“. Durch diesen Fundus zahlreicher Werke hat auch die Autorin Janine Wilk ihr eigenes Buch geschaffen.


Das Reich der Tränen“ ist für mich kein Kinderbuch, sondern vielmehr ein „modernes Märchen“ für Erwachsene, das zum Nachdenken anregt. Wilk zeigt nachvollziehbar die Problematik eines Mädchens inmitten einer von häuslicher Gewalt geprägten Familie, das ihre Fantasie nutzt, um aus der Traurigkeit heraus in ihre ganz eigene Welt zu flüchten. Denken wir doch nur mal an uns selbst – wie wir heute vielleicht noch sind, als Kinder jedoch aber gewiss waren: Malt/e sich nicht jeder seine eigene Welt? Mia flüchtet sich ins „Reich der Tränen“, in dem sie ihre Erfahrungen verarbeiteten kann und zur Heldin ihrer eigenen Geschichte, in der es viele Parallelen zu ihrem wahren Leben gibt, wird. Dies gibt ihr die nötige Kraft, um auch im wahren Leben stark zu bleiben. Obwohl das Buch zeitweise sehr traurig ist und man am liebsten hineinspringen würde, um die ein oder andere Figur einmal kräftig durchzuschütteln, wird man am Ende doch durch einen schönen Epilog mit Happy End, der Mut macht, versöhnt.


Janine Wilk, verheiratet und Mutter von zwei Kindern, kam die Idee zu diesem Buch nach einem Gespräch mit einer Freundin, die ihr von ihrer schlimmen Kindheit erzählt hatte. Das und die anschließenden Recherchen haben sie so ergriffen, dass sie mit „Das Reich der Tränen“ nicht nur unterhalten, sondern vor allem auch zum Nachdenken anregen und helfen möchte. So finden sich am Ende des Buches zahlreiche Nummern zum Thema häusliche Gewalt und mehr. Fantasie bedeutet für Wilk unter anderem Hoffnung und Flucht aus der Realität. Weitere Werke der Autorin sind unter anderem „Lilith Parker“ (mehrere Bände), „Der Märchenprinz 2.0“ und „Die Schattenträumerin“. Das Reich der Tränen“ erschien am 14. Februar 2014 im Thienemann Verlag und umfasst bei einem Preis von 12,99 € etwa 224 Seiten. Es handelt sich um eine schön gestaltete Hardcover-Version. Die wunderbaren Illustrationen stammen von Karin Lindermann.

Freitag, 11. April 2014

[Review] Landfrauenküche (Buch)

Vor kurzem habe ich mich bei "Blogg dein Buch" angemeldet und nun durfte ich bereits das erste Buch testen. Es handelt sich dabei um das Kochbuch "Landfrauenküche" der Verbraucherzentrale NRW. Zugegeben, der Titel klingt nicht sooo spannend, doch der Inhalt kann sich wirklich sehen lassen! Aber von vorn~ (^___^)

Landfrauenküche 
- Die besten Rezepte für jede Jahreszeit -

Claudia Boss-Teichmann, Marita von Koeverden-Göbel,
Monika Mott und Christian Hacker (Fotos)

1. Auflage 2014 (08.04.14)
176 Seiten, vierfarbig
Preis: 19,90 €
Zu kaufen bei der Verbraucherzentrale
Kurz und knackig - die wichtigsten Features:
  • 100 Rezepte – mit Frische und Geschmack durch jede Jahreszeit
  • Umfangreicher Infoteil zu Lebensmitteln der Saison, Einkauf und Lagerung
  • Viele persönliche Tipps, anschauliche Fotos und Variationsvorschläge
  • Saisonkalender zu heimischem Obst und Gemüse

Der erste Eindruck

Der erste Eindruck fällt wirklich sehr positiv aus. Das Cover ist ansprechend gestaltet, das Format handlich und schick. Praktisch ist das Lesezeichen (ein grünes Band) und umweltfreundlich die auf 100% Recyclingpapier gedruckten Seiten. Das gesamte Buch ist sehr übersichtlich gestaltet und weckt Neugier. Alles ist mit viel Liebe zum Detail gestaltet worden. Man kann somit also schon zu Beginn ein großes Lob für das erste große Kochbuch der Verbraucherzentrale aussprechen.

Der Aufbau

Das Buch beginnt mit einer kleinen Einführung und einer Begrüßung durch die Autorinnen Monika Mott und Marita van Koeverden-Göbel. Weiter geht es dann schnell mit einem sehr übersichtlichen Inhaltsverzeichnis, unterteilt in einen Serviceteil und Jahreszeiten. Das Buch ist klar geordnet, zuerst folgen Informationen und Vorstellungen dreier Landhöfe, dann die Rezepte nach Jahreszeiten. Ein kleines grünes Symbol zeigt die vegetarischen Rezepte an (insgesamt 40 an der Zahl), wodurch man nicht lange suchen muss. Im Anhang folgt letztlich noch ein Rezepte- und Zutatenregister sowie Informationen zu den Autoren und das Impressum.


Die Informationen

Der Informationsteil umfasst etwa 30 Seiten und bezieht sich ganz auf das Thema des Buches: Regionale und saisonale Küche. Vorgestellt werden drei Landhöfe, die sich auf frisches Obst und Gemüse, ökologischen Anbau und Engagement für alte Nutztierrassen spezialisiert haben. Eine nette Vorstellung mit interessanten Informationen und einem kleinen Stups doch mal beim örtlichen Bauern oder dem Wochenmarkt vorbeizuschauen. Weiterhin werden Informationen zum regionalen und saisonalen Einkauf gegeben und die Vorteile von diesen aufgezeigt. Es werden das Warenangebot und die Einkaufsorte angesprochen und ebenso die möglichen Siegel und Herkunftszeichen erläutert, was ich sehr informativ finde, da man heutzutage schon mal schnell den Überblick verlieren kann. Ein kleines Schmankerl ist auch der Saisonkalender für Obst und Gemüse, auch wenn ich persönlich die Unterteilung in sehr geringer bis hoher Klimabelastung etwas übertrieben finde. Dafür finde ich die Tipps zur Vorratshaltung, dem Einkauf und der Lagerung wiederum richtig klasse. Lagerdauer, das richtige Einfrieren, was gehört in den Kühlschrank, schlechte Nachbarn und viele weitere Tipps machen den Serviceteil sehr nützlich und lesenswert. Besonders schön finde ich außerdem die kleine Zusammenfassung in Stichpunkten am Ende eines jeden Kapitels. Auch die Aufmachung mit vielen kleinen, bunten Illustrationen ist ansprechend und macht Spaß zu lesen.

Die Rezepte

Wie bereits erwähnt, sind die Rezepte unterteilt nach den vier Jahreszeiten. Somit gibt es Rezepte für Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Eine tolle Unterteilung mit der einem das saisonale Kochen erleichtert wird. Die Rezepte klingen allesamt ansprechend, grundsätzlich werden alle Bereiche abgedeckt: Suppen und Salate als Vorspeisen, Hauptgerichte mit Fisch, Fleisch, Geflügel und Wild sowie süße Nachspeisen. Dabei gibt es genügend Auswahl, sodass jeder Gaumen auf seine Kosten kommen kann. Toll finde ich außerdem, dass es am Ende einer jeden Jahreszeit einen ganzen Menüvorschlag gibt. Für den Frühling wäre das zum Beispiel ein Ostermenü mit Königssuppe, Krabbensalat, Kalbsgeschnetzeltes und Rhabarber-Erdbeercreme. *yum* Vielleicht nicht unbedingt neue oder ungewöhnliche Rezepte, aber doch alles leckere Vertreter der deutschen Küche, die sich sehen und schmecken lassen können. Der Aufbau der Rezepte ist stets gleich: Rechts Zutaten und mögliche Variationen, links in Spalten und nummeriert die einzelnen Arbeitsschritte. Schön finde ich, dass auch Nährwertangaben wie Kalorien etc. gegeben werden (jeweils für vier Personen), und das es auch hier viele kleine Illustrationen mit Tipps gibt. Etwas schade hingegen ist, dass nicht jedes Gericht bebildert wurde und somit nur manche Rezepte mit Bild daher kommen. Wenn es jedoch ein Bild gibt, ist dieses sehr ansprechend und macht direkt Lust aufs Nachkochen. Interessant fand ich übrigens auch, dass alle Gerichte nach dem Shooting verspeist wurden und die Fotos somit nicht durch chemische Mittel erschummelt wurden - Klasse!

Fazit

Ich muss gestehen, dass ich wohl direkt ins Schema des Buches und dem aktuellen Trend passe. Je mehr ich mich mit Kochen und Zutaten beschäftige, desto mehr möchte ich auch saisonal und regional einkaufen und versuchen einige Dinge selbst anzubauen. Und, Saisonalität ist auch ein großer Aspekt der japanischen Küche! Dementsprechend finde ich den Informationsteil sehr interessant und habe wieder viel gelernt. Es ist außerdem schön alles kurz und knackig in der Hand zu haben, anstatt nur im Kopf~ (^___~) Die Rezepte finde ich ebenfalls ansprechend und so werde ich in den kommenden Jahreszeiten bestimmt öfter mal das Buch aufschlagen und Rezepte auswählen. Einige Rezepte stelle ich euch demnächst schon vor. (^3^) Ich würde das Buch vor allem Anfängern empfehlen. Alles in allem ist Landfrauenküche meiner Meinung nach ein sehr schön aufgemachtes, interessantes Buch, das viele leckere und spannende Anregungen bietet.


Übrigens! Laut Verlag werden die Autorinnen das Buch Landfrauenküche am 12.04.2014, ab 11.00 Uhr, im Stern-Verlag, Düsseldorf, Friedrichstr. 24-26, vorstellen und bei einem Show-Kochen Kostproben ihres Könnens ausgeben.