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Freitag, 30. Juni 2017

[Aktion] Wanderbuch 2017: Tokyo - Die Kultrezepte

Anfang des Jahres ist unser bisher zweites Wanderbuch im Bento Daisuki Forum gestartet. [Hier ist der Bericht für 2016] Dafür haben wir vom Christian Verlag freundlicherweise ein Exemplar gesponsort bekommen. Tokyo - Die Kultrezepte ist ein spannendes Buch mit über 100 Rezepten! Deftig, süß, Bento, Eintopf, Salat... alles in einem Buch vereint. Da ist es kein Wunder, dass ich mich ordentlich ausgetobt habe! (^__^) Insgesamt habe ich 11 Rezepte geschafft - 6 davon innerhalb der Woche, in der ich das Wanderbuch hatte. <3 Ich habe das Buch zwar selbst daheim, doch die schöne Wanderbuch-Variante hätte ich sehr gern. (^3^)

Das habe ich gekocht!



Kyarotto rape – Japanischer Karottensalat: Etwas essiglastig, daher gibt es auf Bento Daisuki ein milderes Rezept.
Makkaroni Salada - Makkaroni Salat: Schnell, einfach und lecker. Ein Klassiker eben.


Niku Udon: Vielleicht ein bisschen zu süß, aber definitiv lecker!
Süßkartoffelkuchen: Schwierige Konsistenz! Geschmacklich aber gut. [Rezept hier]


Toridango Nabe: Eines meiner Favoritenrezepte - sehr lecker! Ich habe das Rezept etwas anders für Bento Daisuki übernommen.
Chinakohl Tsukemono: Das Rezept hat Potenzial und schmeckt gut. Ist allerdings zu sauer, man sollte also den Zitronensaft reduzieren.


Curry Udon: Ebenfalls sehr lecker und mal was anderes! Braucht aber länger als angegeben.
Japanische Kohlrouladen: Gut und saftig, aber etwas zu lasch gewürzt. Mehr Salz bitte. (^___~)


Milchpudding mit Ingwer-Zitronen Sauce: Der Pudding ist lecker, die Sauce wurde bei uns iwie bitter. Für meinen Geschmack könnte sie auch dicker sein. Ansonsten braucht er wesentlich länger zum fest werden als angegeben!
Tendon: Hier haben mir ein paar mehr Infos zur Garnele gewünscht. Geschmacklich okay, aber nicht wie ich es kenne. Die Sauce war auch zu intensiv.

So sieht's im Buch aus!

Hier habe ich noch ein paar Buchseiten für euch! (^___^) Unter anderem von meinen Rezepten, aber auch andere beliebte und schöne Seiten.





Mein Fazit

Meine ausführliche Meinung zum Buch an sich könnt ihr ja auf Bento Daisuki nachlesen. Ich bin eigentlich noch immer ein Fan - trotz kleiner Abstriche. So arbeitet die Autorin beispielsweise viel mit Shiitake und ersetzt dabei Kombu. Was aber wohl zum Teil auch an der deutschen Übersetzung liegt. Die Rezepte an sich sind gut gemischt und klingen lecker. Oftmals sind sie aber zu lasch oder gar zu stark gewürzt! Und richtig doof finde ich, dass furchtbar oft Schnittlauch als Zutat im Rezept steht. Anhand der Bilder und des Kontexts kann man jedoch klar erkennen, dass eigentlich Frühlingszwiebel gemeint ist! Trotz allem empfehle ich das Buch gerne weiter. (^___~)

Dienstag, 21. Mai 2013

[Rezept] Daigaku Imo 大学芋

Daigaku Imo kann man vielleicht als Pendant zu unseren kandierten Äpfeln sehen und ist ein traditioneller japanischer Snack. (^___~) Diese kandierte Süßkartoffel war besonders in Studentenvierteln zur Taishō‑ und Shōwa-Zeit beliebt und erfreut sich auch heute noch großer Beliebtheit. Daigaku (大学) steht dabei für Universität und imo (芋) für Kartoffel.
Insgesamt empfinde ich das Gericht als recht lecker, aber eben auch sehr süß. Es ist gut als Bento Beilage geeignet (siehe beispielsweise Bento 47).

Zuaten
  • 1 große Süßkartoffel
  • 1 EL Honig
  • Sesam
  • Frittieröl
Die Süßkartoffel gut abwaschen, mögliche schwarze Stellen wegschneiden. Noch mit Schale in mundgerechte Stücke schneiden. Frittieröl erhitzen und die Süßkartoffelstücke darin frittieren bis sie goldbraun werden oder gar sind (bei mir wurden sie einfach nicht braun *lach*). Auf einem Küchenpapier gut abtropfen lassen. Die noch heißen Stücke dann mit dem Honig vermischen und solange vorsichtig vermengen, bis alle glasiert sind. Mit Sesam bestreuen und warm oder kalt servieren. (^___^)

Sonntag, 15. April 2012

[Rezept] Mitarashi Dango

Mitarashi Dango ist eine beliebte Süßigkeit aus Japan, die aus relativ geschmacklosen "Knödeln" sowie einer süßen Soße besteht. Ich habe sie das erste mal bei der Bakery my heart (Düsseldorf) probiert und fand die Soße "too much". Jetzt habe ich sie selbst ausprobiert und konnte gar nicht genug Soße bekommen. *lach* Orientiert habe ich mich an Rezepten von Nekobento, Wagashi Maniac und Runnyrunny.


Ihr benötigt für die Dango
- 200g Reismehl
- 30g Klebreismehl
- 300ml Wasser
- Holzspieße
Ihr benötigt für die Soße
- 100ml Wasser
- 2 EL Sojasauce
- 50g Zucker
- 1TL Stärke

Zunächst machen wir die Dango! Dafür verschmischen wir das Mehl miteinander und geben nach und nach heißes (nicht sehr heißes) Wasser hinzu. Verrühren bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist. Diesen dann in einem Dampfgarer (oder mit einem Mushiki) etwa 30 Minuten garen lassen (vielleicht den Teig mit Alufolie abdecken, damit er nicht hart wird). Der Teig ist während der ganzen Zeit recht klebrig, aber das soll uns nicht weiter stören. *lach* Nach dem Garen den Teig mit der Hand verkneten (Vorsicht, er ist sehr heiß!) und zu einer Rolle formen. Mit einem angefeuchteten Messer in kleine Stücke teilen und diese dann zu Kugeln (= Dango) formen. Je drei bis fünf Dango auf angefeuchtete Holzspieße stecken und leicht in der Pfanne oder einem Feuer angrillen.
Jetzt machen wir die Soße! Wasser in einem kleinen Topf zum kochen bringen, einen Esslöffel abnehmen und mit der Stärke verrühren. Sojasauce und Zucker in den Topf geben und rühren bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann die Stärke hinzugeben und ständig weiterrühren, bis die Soße eingedickt ist. 
Nun die Soße über die Dango geben/ streichen und genießen! (^____^)

Da ich nur das normale Mehl aus den Asialäden habe (dieses grüne und blaue, also die Verpackung), haben meine Dango ein leichtes Reisaroma, was typisch dafür ist. Verwendet man hochwertiges Mehl (Shiratama-ko) ist dies nicht der Fall, es ist aber teuer und schwer zu bekommen. Trotzdem fand ich sie lecker, auch wenn sie nach einigen Stunden etwas härter wurden (Man soll sie ja auch sofort essen. *lach* Aber sie sind sehr sättigend!). Besonders die Soße ist toll. (^___~)