Vor kurzem feierte Jasielle mit ihrem Blog Bento und mehr den 7. Geburtstag. Zu diesem Anlass rief sie auf ihr ein Bento zu zaubern. (^___~) Also machte ich mich ran! Entstanden ist dieses kleine Katzen Onigiri Bento. <3 Ein Tutorial dazu gibt es auf Bento Daisuki.
Enthalten sein sollten möglichst die eigenen Lieblingsspeisen. Kein Problem! Meine liebsten Gerichte eignen sich praktischerweise nämlich sehr gut fürs Bento! (^___^) Es handelt sich dabei um Onigiri, Korokke, Tsukemono und Erdbeere. <3 Außerdem gab es noch ein paar Sticks Süßkartoffel, die ich ebenfalls sehr gern esse. (^3^) Bei dem grünen Salat handelt es sich um Mizuna.
Was sagt ihr zur kleinen Katze mit dem starren Blick? XD
Posts mit dem Label Tsukemono werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Tsukemono werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Sonntag, 20. August 2017
Freitag, 30. Juni 2017
[Aktion] Wanderbuch 2017: Tokyo - Die Kultrezepte
Anfang des Jahres ist unser bisher zweites Wanderbuch im Bento Daisuki Forum gestartet. [Hier ist der Bericht für 2016] Dafür haben wir vom Christian Verlag freundlicherweise ein Exemplar gesponsort bekommen. Tokyo - Die Kultrezepte ist ein spannendes Buch mit über 100 Rezepten! Deftig, süß, Bento, Eintopf, Salat... alles in einem Buch vereint. Da ist es kein Wunder, dass ich mich ordentlich ausgetobt habe! (^__^) Insgesamt habe ich 11 Rezepte geschafft - 6 davon innerhalb der Woche, in der ich das Wanderbuch hatte. <3 Ich habe das Buch zwar selbst daheim, doch die schöne Wanderbuch-Variante hätte ich sehr gern. (^3^)
Kyarotto rape – Japanischer Karottensalat: Etwas essiglastig, daher gibt es auf Bento Daisuki ein milderes Rezept.
Makkaroni Salada - Makkaroni Salat: Schnell, einfach und lecker. Ein Klassiker eben.
Niku Udon: Vielleicht ein bisschen zu süß, aber definitiv lecker!
Süßkartoffelkuchen: Schwierige Konsistenz! Geschmacklich aber gut. [Rezept hier]
Toridango Nabe: Eines meiner Favoritenrezepte - sehr lecker! Ich habe das Rezept etwas anders für Bento Daisuki übernommen.
Chinakohl Tsukemono: Das Rezept hat Potenzial und schmeckt gut. Ist allerdings zu sauer, man sollte also den Zitronensaft reduzieren.
Curry Udon: Ebenfalls sehr lecker und mal was anderes! Braucht aber länger als angegeben.
Japanische Kohlrouladen: Gut und saftig, aber etwas zu lasch gewürzt. Mehr Salz bitte. (^___~)
Milchpudding mit Ingwer-Zitronen Sauce: Der Pudding ist lecker, die Sauce wurde bei uns iwie bitter. Für meinen Geschmack könnte sie auch dicker sein. Ansonsten braucht er wesentlich länger zum fest werden als angegeben!
Tendon: Hier haben mir ein paar mehr Infos zur Garnele gewünscht. Geschmacklich okay, aber nicht wie ich es kenne. Die Sauce war auch zu intensiv.
Das habe ich gekocht!
Kyarotto rape – Japanischer Karottensalat: Etwas essiglastig, daher gibt es auf Bento Daisuki ein milderes Rezept.
Makkaroni Salada - Makkaroni Salat: Schnell, einfach und lecker. Ein Klassiker eben.
Niku Udon: Vielleicht ein bisschen zu süß, aber definitiv lecker!
Süßkartoffelkuchen: Schwierige Konsistenz! Geschmacklich aber gut. [Rezept hier]
Toridango Nabe: Eines meiner Favoritenrezepte - sehr lecker! Ich habe das Rezept etwas anders für Bento Daisuki übernommen.
Chinakohl Tsukemono: Das Rezept hat Potenzial und schmeckt gut. Ist allerdings zu sauer, man sollte also den Zitronensaft reduzieren.
Curry Udon: Ebenfalls sehr lecker und mal was anderes! Braucht aber länger als angegeben.
Japanische Kohlrouladen: Gut und saftig, aber etwas zu lasch gewürzt. Mehr Salz bitte. (^___~)
Milchpudding mit Ingwer-Zitronen Sauce: Der Pudding ist lecker, die Sauce wurde bei uns iwie bitter. Für meinen Geschmack könnte sie auch dicker sein. Ansonsten braucht er wesentlich länger zum fest werden als angegeben!
Tendon: Hier haben mir ein paar mehr Infos zur Garnele gewünscht. Geschmacklich okay, aber nicht wie ich es kenne. Die Sauce war auch zu intensiv.
So sieht's im Buch aus!
Hier habe ich noch ein paar Buchseiten für euch! (^___^) Unter anderem von meinen Rezepten, aber auch andere beliebte und schöne Seiten.Mein Fazit
Meine ausführliche Meinung zum Buch an sich könnt ihr ja auf Bento Daisuki nachlesen. Ich bin eigentlich noch immer ein Fan - trotz kleiner Abstriche. So arbeitet die Autorin beispielsweise viel mit Shiitake und ersetzt dabei Kombu. Was aber wohl zum Teil auch an der deutschen Übersetzung liegt. Die Rezepte an sich sind gut gemischt und klingen lecker. Oftmals sind sie aber zu lasch oder gar zu stark gewürzt! Und richtig doof finde ich, dass furchtbar oft Schnittlauch als Zutat im Rezept steht. Anhand der Bilder und des Kontexts kann man jedoch klar erkennen, dass eigentlich Frühlingszwiebel gemeint ist! Trotz allem empfehle ich das Buch gerne weiter. (^___~)
Labels:
Aktion,
Bento Daisuki,
Nabe,
Salat,
Süßspeise,
Tempura,
Tsukemono,
Udon,
Wanderbuch
Samstag, 31. Oktober 2015
[Bento] Bento#80 Happy Halloween
Irgendwie ist es schon eine Art Tradition geworden jedes Jahr ein Halloween Bento zu machen. (^___^) Deswegen musste, trotz Krankheit, auch in diesem Jahr eins her. (^___~) Ich weiß nicht warum, aber irgendwie liebe ich die Halloween Bento immer sehr.
Enthalten waren Mini Smarties im "Kessel", ein Geisterkeks, Kürbis-Kürbisse, Jack Skellington Onigiri und Nori-Käse Swirl sowie Fledermäuse, Tempura, Salami-Blume und Tsukemono - alles umrandet von Salat. *yum* Ich finde, da hat sich das aus dem Bett quälen gelohnt. *hehe*
Enthalten waren Mini Smarties im "Kessel", ein Geisterkeks, Kürbis-Kürbisse, Jack Skellington Onigiri und Nori-Käse Swirl sowie Fledermäuse, Tempura, Salami-Blume und Tsukemono - alles umrandet von Salat. *yum* Ich finde, da hat sich das aus dem Bett quälen gelohnt. *hehe*
Labels:
Bento,
Fledermaus,
Geist,
Halloween,
Kürbis,
Nightmare before Christmas,
Tempura,
Tsukemono
Mittwoch, 29. Oktober 2014
[Rezept] Eingelegter Chinakohl
Heute mal wieder ein Rezept aus meinem Tsukemono-Buch. (^___^) Der Chinakohl erhält einen sehr salzigen, intensiven Geschmack - wer das nicht so mag, sollte also den Sojasaucen-Gehalt reduzieren. Ansonsten hält er sich im Kühlschrank einige Tage.
Konbu mit einer Schere klein schneiden (Streifen), mit Katsuobushi vermischen und gleichmäßig zwischen die Blätter des Chinakohls schieben.
Den Kohl in einen Plastikbeutel geben und Essig, Sojasauce und Mirin hinzufügen. Sorgfältig die Luft aus dem Beutel pressen und für zwei Tage in den Kühlschrank legen. Den fertig eingelegten Kohl schneiden und mit etwas Marinade auf einem Tellerchen anrichten.
- 1/2 Chinakohl
- 10cm Konbu
- 7g Katsuobushi/Bonitoflocken
- 2 EL Reisessig
- 150ml Sojasauce
- 75ml Mirin
Konbu mit einer Schere klein schneiden (Streifen), mit Katsuobushi vermischen und gleichmäßig zwischen die Blätter des Chinakohls schieben.
Den Kohl in einen Plastikbeutel geben und Essig, Sojasauce und Mirin hinzufügen. Sorgfältig die Luft aus dem Beutel pressen und für zwei Tage in den Kühlschrank legen. Den fertig eingelegten Kohl schneiden und mit etwas Marinade auf einem Tellerchen anrichten.
Sonntag, 13. Juli 2014
[Rezept] Tsukemono 漬け物
Ich habe es endlich geschafft einige Tsukemono-Rezepte aus meinem japanischen Kochbuch (und online) zu übersetzen und nachzukochen. <3 Nyam und ich mag sie alle sehr! (^3^) Dies sind nur drei Beispiele von Rezepten, die ich in letzter Zeit getestet habe. \(^___^)/
Zutaten:
Zutaten:
Zutaten:
Tsukemono (漬け物) bezeichnet eingelegtes Gemüse, das vor allem zum Reis gereicht wird und ein unverzichtbares Element der japanischen Küche ist. Es findet sich bei nahezu jeder vollwertigen Mahlzeit und hat eine lange Tradition. Einlegen kann man fast alle Gemüsearten und das auf ganz unterschiedliche Weisen.
Kyūri no yukarizuke (きゅうりのゆかり漬け)
Zutaten:
- 4 Minigurken (ca. 400g)
- 10cm Konbu (Seetang)
- 1 EL Yukari (Reisgewürz aus Shiso, Salz & Zucker)
- ½ TL Salz
Daikon no umezu marine (大根の梅酢マリネ)
Zutaten:
- 400g Daikon (Rettich)
- ¼ Zwiebel
- 1 EL Roter Pflaumenessig (umezu)
- 1 EL Salatöl
- 1 TL Mirin
- 1 TL Salz
- ½ - 1 TL Sojasauce (hell)
- eine Priese Pfeffer
Mibuna to Mizuna no shiozuke (壬生菜と水菜の塩漬け)
Zutaten:
- 100g Mibuna
- 100g Mizuna
- ½ TL Salz (shio)
- Sojasauce
- Sesam
Samstag, 7. Dezember 2013
[Bentō] Bentō #61 Mini
Dieses kleine Bentō war gestern mein Abendessen und ging heute, etwas abgeändert (statt Tsukemono gab es Kekse), auf Reisen mit meinem Freund, der auch bzw. fast ausschließlich am Wochenende zur Uni muss. (^___^)' Der Jahreszeit angepasst, wurden allerlei kleine aktuelle Leckereien reingefüllt.
Neben dem Onigiri mit Thunfisch-Mayo-Füllung gab es Walnüsse, Smarties, Mandarinenscheiben, Karottenstücke in Sternform und Tsukemono. (^3^)
Neben dem Onigiri mit Thunfisch-Mayo-Füllung gab es Walnüsse, Smarties, Mandarinenscheiben, Karottenstücke in Sternform und Tsukemono. (^3^)
Freitag, 27. April 2012
[Bento] Bento #28 Hanami Style
Das heutige Bento Nummer 28 steht ein bisschen im Zeichen des Hanami, der japanischen Tradition des Kirschblüten schauen. Dabei werden Picknicke unter den Kirschbäumen gemacht, wo Bento und auch Hanami Dango (Dango bestehend aus den drei Farben rosa, weiß und grün) gegessen werden. Meine heutigen Reisbällchen sollen daran erinnern und haben den Namen Sanshoku Dango Onigiri (Drei Farben Kloß Reisbällchen). Inspiriert hat mich das Rezept auf Nekobento.
Das Bento besteht aus drei Onigiri, jeweils mit Sakura Denbu, Gomashio (Salz+Sesam), Aonori (quasi klein gehäckseltes Nori), kleinen Maiskölbchen, Karottenblumen, Gurke in Blattoptik, Shibazuke (eingelegte Gurken), Würstchen, Schachbrett-Apfel, Weintrauben und Erdbeeren. Als Umrandung dient Salat. (^___^)
Mir hat es insgesamt sehr gut geschmeckt, besonders auch das Onigiri mit Sakura Denbu. Das hätte ich anfangs nicht gedacht, da es schon sehr fischig gerochen hat. (^___~) Sesam und Aonori werden allerdings nicht meine Lieblingsgewürze. *hmm*
Das Sakura Denbu habe ich allerdings nicht selber gemacht. *hehe* Ich hatte mir aus Japan eine Art Fertigprodukt/ Furikake mitgebracht. (^___^) Sakura Denbu ist übrigens eine Art süßes Fischfurikake. Dabei wird Fisch fluffig gemacht und leicht eingefärbt. Es besteht außerdem aus Wasser, Salz, Zucker, Sake und Mirin.
Das Bento besteht aus drei Onigiri, jeweils mit Sakura Denbu, Gomashio (Salz+Sesam), Aonori (quasi klein gehäckseltes Nori), kleinen Maiskölbchen, Karottenblumen, Gurke in Blattoptik, Shibazuke (eingelegte Gurken), Würstchen, Schachbrett-Apfel, Weintrauben und Erdbeeren. Als Umrandung dient Salat. (^___^)
Mir hat es insgesamt sehr gut geschmeckt, besonders auch das Onigiri mit Sakura Denbu. Das hätte ich anfangs nicht gedacht, da es schon sehr fischig gerochen hat. (^___~) Sesam und Aonori werden allerdings nicht meine Lieblingsgewürze. *hmm*
Das Sakura Denbu habe ich allerdings nicht selber gemacht. *hehe* Ich hatte mir aus Japan eine Art Fertigprodukt/ Furikake mitgebracht. (^___^) Sakura Denbu ist übrigens eine Art süßes Fischfurikake. Dabei wird Fisch fluffig gemacht und leicht eingefärbt. Es besteht außerdem aus Wasser, Salz, Zucker, Sake und Mirin.
Labels:
Bento,
Hanami,
Sakura Denbu,
Schachbrett-Apfel,
Tsukemono
Dienstag, 17. April 2012
[Geblubber] Japanreise Tag 8: Wakayama & Osaka
WAKAYAMA
Heute konnten wir endlich mal wieder ein Weilchen ausschlafen, so bis 9 Uhr, halb zehn. :) Zum Frühstück gibt es dann leckeres Toast, das in Japan ungefähr doppelt so dick ist wie in Deutschland! o___o Sie werden auch nicht in einem Toaster, sondern eher in einer Art Mini-Backofen geröstet. Es erinnert uns eher an Kuchen, schmeckt aber sehr lecker. <3 Dazu gibt es Marmelade, Tee (/Kaffee) und die Muffins von gestern. Wir lernen auch einen weiteren Bewohner, Andrej, kennen. Gestärkt geht es dann in den leider sehr verregneten Tag. Dabei sind wir unheimlich froh diesmal mit Ludo und dem Auto unterwegs sein zu dürfen.
Unser erster Stop geht zunächst zur Wohnung von Ludo, Masaru und Taka, da Ludo noch etwas holen/ besprechen muss. Auf dem Foto sieht man das eher ramponierte Haus. Außerdem haben wir zum ersten Mal ein Graffiti in Japan gesehen (laut Ludo von einem Nachbarsjungen, der damals seine "rebellische Phase" hatte). Man beachtete auch das Auto bzw. das Lenkrad auf der rechten Seite, in Japan wird nämlich links gefahren.
Nun geht es zum Wakayama Castle, dem höchsten Punkt in Wakayama. Das Schloss wurde 1585 von Hideyoshi Toyotomi an seinen Bruder Hidenaga Toyotomi in Auftrag gegeben. Um dort hinzugelangen müssen wir einen steinigen und vor allem holprigen Weg erklimmen. Für mich sind die Stufen ganz schön hoch und es ist auch etwas anstrengend. *lach* Da es immer stärker regnet, ist nicht viel los. Oben angekommen übernimmt Ludo netterweise die Eintrittsgelder von je 400 Yen (Öffnungszeiten: 9:00 Uhr - 17:30 Uhr). Der weitere Weg führt durch ein Tor zu einem kleinen, schönen Garten. Im begehbaren Haupthaus kann man sich einen Film zur Geschichte ansehen und es gibt ein kleines Museum. Fotographieren ist innerhalb leider verboten, aber auf der obersten Etage kann man rausgehen (quasi ein Balkon rund ums Schloss) und das Panorama der Stadt genießen. :D Auf dem Weg zum Ausgang, der gerade restauriert wird, gibt es Bilder von allen bekannten Schlössern Japans. Der Rückweg ist wieder sehr holprig und rutschig (wir nehmen einen anderen Weg) und führt uns vorbei an einem kleinen, kostenlosen, aber etwas heruntergekommenen Tierpark. Wir sehen aber nur wenig Tiere. *lach* Die meisten sind wohl aufgrund des Wetters weggesperrt.
Gerne möchten wir auch den Strand sehen und so fahren wir trotz des schlechten Wetters noch zu einer kleinen Aussichtsplattform. Wenn man den Regen, den Wind, den Nebel und alles mal beiseite schiebt, kann man sich vorstellen wie wunderschön es dort ist. *hach* Das Wasser ist richtig schön türkisblau und es sollen auch viele kleine Fischlein herumschwimmen. :D Da es aber wirklich richtig ekelig ist, also das Wetter, verziehen wir uns bald wieder ins Auto damit uns die Schirme nicht kaputt gehen. Nass werden wir so langsam trotzdem.
Nun geht es zum Hauptbahnhof, denn wir wollen noch nach Ōsaka und wollen keinen Stau riskieren. Also heißt es wieder Bahnfahren, wir haben ja den Japan Rail Pass. ;) Vorher holen wir uns aber noch ein Bento aus dem Conbini (Lawson). Meines war riiiiiesig (*muahaha*) und hat nur 398 Yen gekostet. *mjam* Drin enthalten war Reis mit Umeboshi, Kinpira und Gemüse, salziger Lachs, Fleisch und nicht identifizierbares. *lach* Es war unheimlich lecker und sehr sättigend! Gegessen haben wir übrigens schnell in der Bahn.
ŌSAKA
In Ōsaka angekommen, steigen wir an einer strategisch günstigen Station aus, sodass wir nur durch einenkleinen großen Park gehen müssen. Wir gehen intelligenterweise über ein Spielfeld, das eher an ein Wattenmeer erinnert. XD Schon von weitem sehen wir das Ōsaka Castle inmitten von Bäumen. Es ist von einem großen Wassergraben umgeben und nur durch eine Brücke zu erreichen. Wir gehen an einem Garten mit Pflaumenblüten vorbei, der zwar wirklich wunderschön ist, durch das Wetter aber weniger attraktiv scheint. Am Schloss selbst gibt es wieder ein schön bepflanztes Areal von Souvenirläden und Restaurants. Der Eintritt kostet 500 Yen (eigentlich 600 Yen, aber eine Etage wird gerade restauriert), wir beeilen uns diesmal um selbst zahlen zu können. Die Öffnungszeiten sind von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr.
Auch hier gibt es wieder ein Museum im Schloss und auch einen Aufzug (innen sieht man also eher wenig vom ursprünglichen Schloss, was ich doch sehr schade finde). Ganze acht Etagen kann man besichtigen und es gibt auch wieder eine Aussichtsplattform (sowie einen Souvenirladen). Auf manchen Etagen darf man fotographieren, auf vielen jedoch nicht. Interessant sind die kleinen Videos, die die Geschichte von Hideyoshi Toyotomi erzählen. Es gibt mehrere Displays und auf nur einem erscheinen kleine 3D Figuren, die eine kleine Szene zeigen. In der untersten Etage gibt es dann wieder einen Souvenirläden. Insgesamt war ich von diesem Schloss etwas enttäuscht, da es doch sehr auf Touristen ausgelegt ist und auch sehr voll war. Wakayama hatte immerhin noch Atmosphäre. :/ Nun, von außen ist es jedoch sehr sehenswert. ;)
In Ōsaka (bzw. der vorherigen Bahnfahrt) nutze ich die Gunst der (Ludo-) Stunde und frage nach einer Buchhandlung, sodass unsere nächste Station uns vom Ōsaka Hauptbahnhof in eine riesige Buchhandlung führt. :D Ludo fragt für mich eine Verkäuferin und so gelange ich zu einem wundervollen Tsukemono Buch (ein Buch über das Einlegen, das in Deutschland so gut wie gar nicht zu bekommen ist) für 1680 Yen. Wir schauen uns auch noch ein Weilchen um und Stefan wird bei den englischen Krimis fündig. Süß ist die Praxis der Japaner ihre gekauften Bücher in neutrale Umschläge einzupacken, sodass man nicht erkennen kann, was sie lesen. Stefan bekommt auch so einen Umschlag, der wirklich kunstvoll ums Buch bzw. den Bucheinband geschlungen wird (nachher löst dieser sich und wir bekommen ihn kaum wieder so hin *lach*).
Es ist schon recht spät, aber wo wir schon mal in Ōsaka sind, wollen wir auch unbedingt noch Okonomiyaki essen gehen! *-,* Ludo wuselt sich wieder seinen Weg und fragt sich durch, sodass wir bald darauf in einem wundervollen Okonomiyaki Restaurant (das in einem Hochhaus mit teuren Kleidungsläden ist) landen. *höhö* Wir können uns kaum entscheiden, nehmen aber letztlich die billigste Variante (so um die 700 Yen mein ich) mit Schweinefleisch. Die Okonomiyaki werden uns fertig auf die Platte gelegt und wir können selber Bonitoflocken und Aonori drauf machen. Auch Sauce gibt es noch. Es schmeckt unheimlich lecker und ist schneller weg als wir gucken können. *seufz* Auf dem Rückweg staunen wir über die Preise der Geschäfte in dem Hochhaus, Jackets für über 1000 Euro und mehr. *schluck* Insgesamt hätte ich gern noch mehr von Ōsaka gesehen, aber das war zeitlich leider nicht möglich, wir kamen auch so schon sehr spät nach Hause.
WAKAYAMA
Daheim in Wakayama wartet Andrey dann auch wieder mit einem Abendessen auf uns. *waaah* Wir haben keine Chance und müssen essen - diesmal eine Art Bratreis, wo kleine getrocknete Fischlein mit drin sind (und ich habs gegessen, obwohl ich nicht wusste was genau es ist q____q). Dazu gibt es eine Suppe und allerlei Gemüse sowie einige Orangen aus der Gegend. An diesem Abend gehen wir auch duschen. :) Habt ihr schon mal im sitzen geduscht? *lach* Neben der sehr tiefen Wanne, gibt es nämlich nur einen Hocker, auf dem man sich abduschen kann. Wieder ein Abenteuer mehr. ;) Nach einer kleinen Runde Munchkin geht es dann ab ins Bett. Ich habe einen zweiten Futon/ Decke bekommen, sodass ich nicht so sehr friere wie in der Nacht davor und wir schlafen alle erschöpft ein. Karol schnarcht wieder, worüber sich alle beschweren. XD
Heute konnten wir endlich mal wieder ein Weilchen ausschlafen, so bis 9 Uhr, halb zehn. :) Zum Frühstück gibt es dann leckeres Toast, das in Japan ungefähr doppelt so dick ist wie in Deutschland! o___o Sie werden auch nicht in einem Toaster, sondern eher in einer Art Mini-Backofen geröstet. Es erinnert uns eher an Kuchen, schmeckt aber sehr lecker. <3 Dazu gibt es Marmelade, Tee (/Kaffee) und die Muffins von gestern. Wir lernen auch einen weiteren Bewohner, Andrej, kennen. Gestärkt geht es dann in den leider sehr verregneten Tag. Dabei sind wir unheimlich froh diesmal mit Ludo und dem Auto unterwegs sein zu dürfen.
Unser erster Stop geht zunächst zur Wohnung von Ludo, Masaru und Taka, da Ludo noch etwas holen/ besprechen muss. Auf dem Foto sieht man das eher ramponierte Haus. Außerdem haben wir zum ersten Mal ein Graffiti in Japan gesehen (laut Ludo von einem Nachbarsjungen, der damals seine "rebellische Phase" hatte). Man beachtete auch das Auto bzw. das Lenkrad auf der rechten Seite, in Japan wird nämlich links gefahren.
Nun geht es zum Wakayama Castle, dem höchsten Punkt in Wakayama. Das Schloss wurde 1585 von Hideyoshi Toyotomi an seinen Bruder Hidenaga Toyotomi in Auftrag gegeben. Um dort hinzugelangen müssen wir einen steinigen und vor allem holprigen Weg erklimmen. Für mich sind die Stufen ganz schön hoch und es ist auch etwas anstrengend. *lach* Da es immer stärker regnet, ist nicht viel los. Oben angekommen übernimmt Ludo netterweise die Eintrittsgelder von je 400 Yen (Öffnungszeiten: 9:00 Uhr - 17:30 Uhr). Der weitere Weg führt durch ein Tor zu einem kleinen, schönen Garten. Im begehbaren Haupthaus kann man sich einen Film zur Geschichte ansehen und es gibt ein kleines Museum. Fotographieren ist innerhalb leider verboten, aber auf der obersten Etage kann man rausgehen (quasi ein Balkon rund ums Schloss) und das Panorama der Stadt genießen. :D Auf dem Weg zum Ausgang, der gerade restauriert wird, gibt es Bilder von allen bekannten Schlössern Japans. Der Rückweg ist wieder sehr holprig und rutschig (wir nehmen einen anderen Weg) und führt uns vorbei an einem kleinen, kostenlosen, aber etwas heruntergekommenen Tierpark. Wir sehen aber nur wenig Tiere. *lach* Die meisten sind wohl aufgrund des Wetters weggesperrt.
Gerne möchten wir auch den Strand sehen und so fahren wir trotz des schlechten Wetters noch zu einer kleinen Aussichtsplattform. Wenn man den Regen, den Wind, den Nebel und alles mal beiseite schiebt, kann man sich vorstellen wie wunderschön es dort ist. *hach* Das Wasser ist richtig schön türkisblau und es sollen auch viele kleine Fischlein herumschwimmen. :D Da es aber wirklich richtig ekelig ist, also das Wetter, verziehen wir uns bald wieder ins Auto damit uns die Schirme nicht kaputt gehen. Nass werden wir so langsam trotzdem.
Nun geht es zum Hauptbahnhof, denn wir wollen noch nach Ōsaka und wollen keinen Stau riskieren. Also heißt es wieder Bahnfahren, wir haben ja den Japan Rail Pass. ;) Vorher holen wir uns aber noch ein Bento aus dem Conbini (Lawson). Meines war riiiiiesig (*muahaha*) und hat nur 398 Yen gekostet. *mjam* Drin enthalten war Reis mit Umeboshi, Kinpira und Gemüse, salziger Lachs, Fleisch und nicht identifizierbares. *lach* Es war unheimlich lecker und sehr sättigend! Gegessen haben wir übrigens schnell in der Bahn.
ŌSAKA
In Ōsaka angekommen, steigen wir an einer strategisch günstigen Station aus, sodass wir nur durch einen
Auch hier gibt es wieder ein Museum im Schloss und auch einen Aufzug (innen sieht man also eher wenig vom ursprünglichen Schloss, was ich doch sehr schade finde). Ganze acht Etagen kann man besichtigen und es gibt auch wieder eine Aussichtsplattform (sowie einen Souvenirladen). Auf manchen Etagen darf man fotographieren, auf vielen jedoch nicht. Interessant sind die kleinen Videos, die die Geschichte von Hideyoshi Toyotomi erzählen. Es gibt mehrere Displays und auf nur einem erscheinen kleine 3D Figuren, die eine kleine Szene zeigen. In der untersten Etage gibt es dann wieder einen Souvenirläden. Insgesamt war ich von diesem Schloss etwas enttäuscht, da es doch sehr auf Touristen ausgelegt ist und auch sehr voll war. Wakayama hatte immerhin noch Atmosphäre. :/ Nun, von außen ist es jedoch sehr sehenswert. ;)
In Ōsaka (bzw. der vorherigen Bahnfahrt) nutze ich die Gunst der (Ludo-) Stunde und frage nach einer Buchhandlung, sodass unsere nächste Station uns vom Ōsaka Hauptbahnhof in eine riesige Buchhandlung führt. :D Ludo fragt für mich eine Verkäuferin und so gelange ich zu einem wundervollen Tsukemono Buch (ein Buch über das Einlegen, das in Deutschland so gut wie gar nicht zu bekommen ist) für 1680 Yen. Wir schauen uns auch noch ein Weilchen um und Stefan wird bei den englischen Krimis fündig. Süß ist die Praxis der Japaner ihre gekauften Bücher in neutrale Umschläge einzupacken, sodass man nicht erkennen kann, was sie lesen. Stefan bekommt auch so einen Umschlag, der wirklich kunstvoll ums Buch bzw. den Bucheinband geschlungen wird (nachher löst dieser sich und wir bekommen ihn kaum wieder so hin *lach*).
Es ist schon recht spät, aber wo wir schon mal in Ōsaka sind, wollen wir auch unbedingt noch Okonomiyaki essen gehen! *-,* Ludo wuselt sich wieder seinen Weg und fragt sich durch, sodass wir bald darauf in einem wundervollen Okonomiyaki Restaurant (das in einem Hochhaus mit teuren Kleidungsläden ist) landen. *höhö* Wir können uns kaum entscheiden, nehmen aber letztlich die billigste Variante (so um die 700 Yen mein ich) mit Schweinefleisch. Die Okonomiyaki werden uns fertig auf die Platte gelegt und wir können selber Bonitoflocken und Aonori drauf machen. Auch Sauce gibt es noch. Es schmeckt unheimlich lecker und ist schneller weg als wir gucken können. *seufz* Auf dem Rückweg staunen wir über die Preise der Geschäfte in dem Hochhaus, Jackets für über 1000 Euro und mehr. *schluck* Insgesamt hätte ich gern noch mehr von Ōsaka gesehen, aber das war zeitlich leider nicht möglich, wir kamen auch so schon sehr spät nach Hause.
WAKAYAMA
Daheim in Wakayama wartet Andrey dann auch wieder mit einem Abendessen auf uns. *waaah* Wir haben keine Chance und müssen essen - diesmal eine Art Bratreis, wo kleine getrocknete Fischlein mit drin sind (und ich habs gegessen, obwohl ich nicht wusste was genau es ist q____q). Dazu gibt es eine Suppe und allerlei Gemüse sowie einige Orangen aus der Gegend. An diesem Abend gehen wir auch duschen. :) Habt ihr schon mal im sitzen geduscht? *lach* Neben der sehr tiefen Wanne, gibt es nämlich nur einen Hocker, auf dem man sich abduschen kann. Wieder ein Abenteuer mehr. ;) Nach einer kleinen Runde Munchkin geht es dann ab ins Bett. Ich habe einen zweiten Futon/ Decke bekommen, sodass ich nicht so sehr friere wie in der Nacht davor und wir schlafen alle erschöpft ein. Karol schnarcht wieder, worüber sich alle beschweren. XD
Labels:
Bento,
Japan,
Japanreise,
Okonomiyaki,
Osaka,
Osaka Castle,
Schloss,
Strand,
Tsukemono,
Wakayama,
Wakayama Castle
Abonnieren
Posts (Atom)

























































