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Mittwoch, 30. Dezember 2015

[Bento] Bento#81 Pinguin

Nachdem die Gewinner des Bento Daisuki Bentowettbewerbs nun fest stehen, kann ich euch endlich mein kleines Bento zeigen. (^____^) Ich wollte nichts Großes machen, bin mit dem Ergebnis aber sehr zufrieden. (^3^) Auch der Hintergrund (eine asiatische Zeitung) gefällt mir diesmal sehr gut. Besonders lustig war auch, dass ich am Abend zuvor bereits angefangen habe die Schneeflocke zu schnitzen und meinen Freund dermaßen damit angesteckt habe, dass wir nachher eine Unmenge an Schneeflocken hatten. *lach* Er hat sich außerdem ein wenig bei der Bearbeitung des Bildes ausgetobt ("gib mal her!"). XD


Das Bento enthält im Uhrzeigersinn eine Schneeflocke aus Daikon, Buta no shougayaki (Schweinefleisch mit Ingwer), Kyuuri no sunomono (Gurkensalat), Shimeji Pilze, Pinguin (Reis mit Umeboshi-Füllung, Nori, Käse, Möhre), Cocktailtomatenblume, Erbsenspieß und Orangenschnitz. Ich habe vieles bereits am Vortag vorbereitet und letztlich (gemächlich) für das Bento insgesamt (mit kochen, einlegen, schnitzen etc.) wohl etwa 1 1/2 bis 2 Stunden gebraucht. Das Rezept für das Schweinefleisch folgt demnächt.

Obwohl ich dieses Mal nichts Großes machen wollte, habe ich außerdem sehr auf die japanischen Washoku Regeln geachtet. Damit ergab sich bei mir folgendes (Beispiele):

5 Farben
  • Schwarz: Nori
  • Weiß: Reis
  • Rot: Tomate
  • Gelb: Orange
  • Grün: Erbsen
5 Geschmacksrichtungen
  • Süß: Orange
  • Sauer: Kyuuri
  • Neutral: Reis
  • Scharf: Rettich
  • Salzig: Umeboshi
5 Zubereitungen
  • Roh: Rettich
  • Gekocht: Reis
  • Gebraten: Buta
  • Gedämpft: Shimeji
  • Blanchiert: Tomate
Das letzte Washoku Prinzip ist "Go-kan" (nach den fünf Sinnesorganen: Aussehen, Geschmack, Geruch, Geräusch, Textur). Hier finde ich es aber schwer Beispiele zu finden. (^___~)

Ich möchte euch diesmal außerdem meine wunderschöne Skizze zeigen. XD Eine solche fertige ich meist für Charaben (Character Bento) an. Hierbei versuche ich immer die Originalgröße der Bento Box abzumalen. Wie man jedoch sieht, halte ich mich nicht zu 100% an meine Skizze - was ich auch ganz gut so finde.

Montag, 31. März 2014

[Bentō] Bentō#66 - Niku Dango

Mein heutiges Bentō Nummer 66 in der Usagi Bentō Box war wieder sehr lecker und ich habe mal wieder ein "neues" Gericht ausprobiert: Niku Dango no amazuan - Fleischklösse in süßsaurer Sauce. (^___^) Außerdem habe ich eine neue Sorte umeboshi, die allerdings wesentlich salziger ist als die vorherige: Natsukashi Umbeoshi.


Enthalten waren zwei kleine Onigiri mit Umeboshi, Eiersalat, Niku Dango, Kyūri no sunomono, Tomate, Karottenblumen, Edamame und Physalis (sowie Takuan).


Das Rezept für die Niku Dango stelle ich die nächsten Tage online~ (^___~) Morgen wird sich erstmal um das Oster-Event auf Erdbeerkirsch gekümmert! (^3^)

Mittwoch, 17. Juli 2013

[Rezept] Kyūri no sunomono

Passend zum sommerlichen Wetter stelle ich euch heute einen japanischen Gurkensalat vor: Kyūri no sunomono. "Sunomono" (酢の物) bezeichnet im Japanischen ein mit Essig angemachtes Gericht, "kyūri" (胡瓜) ist das japanische Wort für Gurke. Der Salat ist sehr erfrischend und wird gerne als Beilage zu Sashimi gereicht. Auch im Bento macht er eine gute Figur. (^___^)


Zutaten für eine halbe Gurke
  • 1/2 Gurke
  • 3 EL Reisessig
  • 1 EL Dashi-Brühe
  • 1 EL Zucker
  • 1/2 EL Sojasauce
  • Salz 
Schneidet die Gurkenhälfte in möglichst dünne, gleichmäßíge Scheiben. Dafür könnt ihr auch einen Küchenhobel verwenden. Legt die Scheiben dann in 200ml Wasser mit einem Teelöffel Salz ein und lasst sie für mindestens zehn Minuten im Kühlschrank ruhen. Dann das Wasser abgießen und die Gurken gründlich, aber vorsichtig, ausdrücken bzw. abtupfen. Die Essigmischung [Essig, Dashi, Zucker, Sojasauce] hinzugeben und ziehen lassen. Zum Schluss den größten Teil der Flüssigkeit abgießen und den Salat in kleinen Schalen gehäuft anrichten. Gegebenenfalls mit etwas Sesam bestreuen.

Optional kann man dem Salat Wakame zufügen (1/2 EL getrocknete Wakame in Wasser einlegen und dann zerkleinert unter den Salat mischen) und etwas frischen Ingwer (in Streifen) über den Salat geben.


Übrigens: Zu Dekorationszwecken empfiehlt es sich die Schale der Gurke mit einem Sparschäler so zu bearbeiten, dass ein Muster entsteht - also nur jede zweite Bahn abschälen. Bei sehr wässrigen Gurken sollte zudem das weiche Innere mit den Kernen entfernt werden.

Sonntag, 21. Oktober 2012

[Rezept] Fisch in Kartoffelkruste mit Gurkensalat

Das folgende Rezept stammt aus Mario Kotaska's neuem Kochbuch "Street Food", das ich glücklicherweise auf dem tollen Blog live life deeply now gewonnen habe. <3 Es enthält einige wirklich sehr schöne Rezepte, viele auch mit asiatischem Einfluss, und ist toll aufgemacht.


Im Originalrezept wird Zander verwendet, da mir dieser jedoch zu teuer war, habe ich einfach mal Pangasiusfilet verwendet. *hust* Ich denke aber, auch wenn es gut gepasst hat, der Zander ist etwas besser in der Konsistenz. Außerdem habe ich normalen Essig verwendet und die Zwiebel und die Muskatnuss weggelassen. (^___~)  Alles in allem hat es aber sehr gut und stimmig geschmeckt. <3 Die Kartoffelkruste war knusprig, der Fisch saftig und der Gurkensalat erfrischend.


Zutaten für den Gurkensalat
- 1 Salatgurke
- Salz, Zucker
- 1 rote Zwiebel
- 1/2 Bund Dill
- 1/2 TL Senf
- 1EL Champagneressig
- Olivenöl

Zutaten für den Fisch in Kartoffelkruste
- 1 Zanderfilet ohne Haut (ca. 600g)
- 1 große Kartoffel (mehlig kochend)
- Muskatnuss, Pfeffer
- einige Thymian- und Rosmarinzweige
- Olivenöl
- Butter

Zunächst bereiten wir den Gurkensalat zu. Dafür entfernen wir die Schale der Gurke und schneiden dann mit einem Sparschäler lange Streifen von der Gurke bis das Kerngehäuse erscheint. Letzteres verwenden wir nicht. Die Gurkenstreifen mit etwas Salz und Zucker vermengen und ziehen lassen (das entzieht den Gurkenstreifen das Wasser). Nach einiger Zeit Wasser abgießen und Gurkenstreifen vorsichtig ausdrücken.
Zwiebel und Dill klein schneiden und mit dem Senf und Essig zu den Gurkenstreifen geben. Alles miteinander vermengen, mit Olivenöl verfeinern und abschmecken.

Für die Kartoffelkruste eine große Kartoffel schälen und mit einer Küchenreibe fein reiben. Mit Salz und Muskatnuss (ich habe stattdessen Pfeffer verwendet) abschmecken.

Das Zander- Fischfilet in gleichmäßige Stücke schneiden und mit Salz und Pfeffer würzen. Dann die Kartoffelmaße über die Stücke geben und alles vorsichtig mit der Kartoffelseite nach unten in einer Pfanne anbraten. Spart an dieser Stelle nicht mit dem Olivenöl, da es ansonsten anbrennen kann. Bratet die Stücke bis die Kartoffelkruste goldbraun geworden ist und wendet dann vorsichtig den Fisch. Thymian- und Rosmarinzweige sowie Butter (als Geschmacksträger) hinzugeben und fertig braten. Zum Schluss auf dem Gurkensalat anrichten und genießen.


Tipp: Übrig gebliebene Kartoffel lässt sich noch super zu Röstis verarbeiten.