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Freitag, 20. Oktober 2017

[Review] Suppenpower - Über 50 leckere Rezepte zum Abnehmen und Entgiften

Wer mich kennt, der weiß, was für ein Suppenkasper ich bin. (^3^) Suppe schmeckt mir nicht nur immer extrem gut, sie hilft mir auch beim Entspannen. Außerdem kann man sie zu jeder Gelegenheit machen. (^___~) Daher war Suppenpower definitiv ein Buch, das ich mir mal genauer anschauen musste!


Suppenpower
Über 50 leckere Rezepte zum Abnehmen und Entgiften

Gebunden, 24,99 €

Hardcover, 272 Seiten
Erschienen: Oktober 2017

Gewicht: 966g
Maße: 19,7 x 2,5 x 24,6cm

ISBN: 978-3-7423-0069-0

mvgverlag | Leseprobe
Suppen sind abwechslungsreich und lecker, perfekt für kalte Herbst- und Wintertage und außerdem gesund und leicht bekömmlich. Die über 50 Rezepte in diesem Buch enthalten nur gesunde Zutaten, und es ist für jeden Geschmack etwas dabei: warme oder kalte Suppen, süße Frühstücksbowls oder pikante Brühen, einige davon auch vegan oder glutenfrei. Die Ernährungsexpertin Rachel Beller zeigt Ihnen, wie Sie Ihrem Körper alle Nährstoffe zuführen, die er braucht, und durch den hohen Gehalt an Ballaststoffen bleiben Sie lange satt. So können Sie ohne Hungern und ohne Verzicht auf Geschmackserlebnisse Ihren Körper entgiften und abnehmen, das Immunsystem stärken und den Stoffwechsel ankurbeln. Dabei hilft der 3-Stufen-Plan: eine 3-tägige Detoxkur, gefolgt von einem 3-wöchigen Abnehmprogramm, ergänzt durch eine Erhaltungsphase. So gelingt es Ihnen ganz leicht, Suppen langfristig in den Speiseplan zu integrieren und Ihre Ernährungsgewohnheiten dauerhaft umzustellen.

Erster Eindruck

Suppenpower ist auf den ersten Blick ein eindrucksvolles Buch. Das Hardcover Kochbuch besticht dabei nicht nur durch zahlreiche Rezepte mit hochwertigen Bildern. Es ist auch vor allem die Vielzahl an Informationen, die auffällt. Zum Beispiel die harsche Kritik an anderen Konzepten wie der Saft Diät. Und natürlich die eigenen Ernährungskonzepte! Da kommen die Fotos zu den Rezepten leider manchmal etwas zu kurz und fallen weg. Die Rezepte sind stets übersichtlich mit Informationen, Zutaten, Anleitung, Tipps & Varianten sowie Nährwertangaben. Zwischendurch werden dann auch ganz gerne mal Ernährungstipps und kleine Anleitungen eingestreut.


Inhalt

Das Kochbuch lässt sich inhaltlich in zwei Bereiche unterteilen. Da wären zum einen die 50 Rezepte, die allesamt wirklich appetitlich aussehen. Hier bekommt man ganz genau aufgelistet, was wie viele Kalorien hat und daher empfehlenswert ist. Der Begriff "Suppe" wird hier aber weit gedehnt. Denn dazu gehört hier scheinbar alles, was flüssig ist. Zum Beispiel auch Smoothies.  Zum Schluss geht man sogar ganz weg von den Suppen hin zu Tellergerichten.
Auf der anderen Seite steht das Ernährungskonzept von Rachel Beller. Dieses beruht natürlich auf der Suppenpower sowie einer Dreierregel. Es werden aber auch zwei Ernährungspläne vorgestellt. Die 3-Tage Detox-Kur sowie die 24-Tage Verwandlung. Letztlich soll man so seine Ernährung langfristig umstellen.
Beide Bereiche gehen im Buch Hand in Hand. So werden zwischendurch immer mal wieder kleine extra Tipps und Anleitungen wie gesunde Snacks oder einer Checkliste gegen Schummelversuche eingebaut. Oder es wird auf ein Rezept o.ä. verwiesen. Den Abschluss bildet eine Fragerunde mit Beller.

Fazit 

Die Autorin Rachel Beller versucht mit Suppenpower ein neues Ernährungskonzept zu etablieren. Saftdiäten sind jetzt out, hier kommen die Suppen! Denn eigentlich sind Säfte, ebenso wie Smoothie Bowls, Fertigsuppen, Instant-Nudeln und sogar Restaurant Suppen gar nicht gesund. Sie enthalten viel zu viel Zucker und zu wenig Ballaststoffe. Trotzdem sollen ihre Suppen kein Trend werden, sondern ein Lebensstil. Meiner Meinung nach ein wenig hoch gegriffen, denn neu erfunden hat sie das Ganze nicht. Sie verwendet lediglich kalorienarmere Zutaten und versucht dies als neues Konzept zu verkaufen. Hm. Da sie auch Smoothies und Tellergerichte verwendet, empfinde ich außerdem als nicht sehr konsequent. Obwohl man natürlich auch nicht wochenlang nur Suppe essen möchte. (^___~) Nichts desto trotz sind die Rezepte aber sehr ansprechend und die "Idee" auf weniger Zucker und mehr Ballaststoffe zu achten ist gut! Auch ihre Tipps und Ernährungspläne finde ich hilfreich. Und als Suppenkasper bin ich eh schon ein Fan. (^___^)

Donnerstag, 26. Januar 2017

[Review] Instant Shiruko mit Waffel

Vor einer ganzen Weile habe ich von meiner japanischen Brieffreundin mal eine Packung Instant Shiruko geschenkt bekommen. Shiruko (汁粉), auch O-Shiruko, ist eine Art süße Suppe aus roter Bohnenpaste! Besonders beliebt ist sie in den Wintermonaten, vor allem zu Neujahr. Als Einlage wird meistens Mochi verwendet. Es gibt aber auch Varianten mit Waffel - so wie hier! Ich muss mich allerdings für die schlechte Bildqualität entschuldigen. *seufz*


Mir gefällt diese Instant Variante wirklich gut! Sie ist nicht nur schnell und einfach zu machen, witzigerweise wurde das Pulver für die Suppe auch in der Waffel versteckt - praktisch.


Zur Herstellung muss man dann lediglich noch die Waffel ein wenig zerbröseln. Zusammen mit dem Pulver in eine Schale geben und mit heißem Wasser übergießen.


Shiruko wird heiß gegessen! Rührt also nur noch gut durch und genießt dann eure warme Suppe. Es ist wirklich sehr lecker süß und mit den recht geschmacksneutralen Waffeln definitiv interessant (wenn auch vielleicht etwas "schleimig").


Übrigens habe ich schon einmal eine andere Instant Version Shiruko mit Mochi geschenkt bekommen und probiert! Den Bericht findet ihr hier: O-Shiruko (Instant).

Donnerstag, 4. Februar 2016

[Rezept] Hōrensō iri cream stew

Heute stelle ich euch ein neues Rezept vor, dass ich gestern ausprobiert habe und auch heute noch genieße: Hōrensō iri cream stew. (^___^) Ich habe diesen Eintopf zum ersten Mal gemacht und war richtig begeistert. Ebenso hat es auch meinem Freund geschmeckt - also unbedingt nachmachen, wo es doch so kalt ist immer noch! (^___~) Übrigens benötigt man für dieses Rezept kaum bzw. gar keine japanische Zutaten, sodass jeder es leicht nachmachen kann. <3


Hōrensō iri cream stew (ほうれんそう入りクリームシチュー) bezeichnet einen cremigen Eintopf mit Spinat (hōrensō) und anderen Einlagen. Cream Stew ist besonders zur kalten Jahrszeit sehr beliebt in Japan und wird sowohl Zuhause als auch in Restaurants serviert. Das Gericht zählt zur sogenannten Yōshoku (洋食) Küche, die von westlichen Gerichten adaptiert und dem japanischen Geschmack angepasst wurde.

Zutaten für einen großen Topf á 4-6 Portionen
  • 300g Schweinefleisch
  • 150-200g Spinat
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Kartoffeln
  • 2 Möhren
  • ½ Block Shimeji Pilze
  • 1 kleine Dose Mais
  • 1-2 Suppenwürfel
  • Salz und Pfeffer
  • 500ml Milch
  • 2 EL Butter
  • 4 EL Mehl
Zwiebeln, Kartoffeln und Möhren schälen und in 3cm große Würfel schneiden. Kartoffeln in Wasser legen. Von den Shimeji Pilzen den Strung abschneiden und die Pilze waschen. Spinat waschen und in kleine Stücke schneiden oder - wenn möglich - häkseln. Mais abtropfen lassen.

Schweinefleisch ebenfalls in etwa 3cm große Würfel schneiden, mit Salz und Pfeffer würzen und mit ein wenig Öl in einer Pfanne goldbraun braten.

Gebratenes Schweinefleisch mit Kartoffeln, Möhren und Pilzen in einen großen Kochtopf geben. Mit Wasser bedecken, einen Suppenwürfel hinzugeben und aufkochen lassen.

Während das Wasser kocht, Zwiebeln in der zuvor verwendeten Pfanne glasig braten und anschließend zu den anderen Zutaten in den Topf geben. Alles kochen lassen bis das Gemüse gar ist (ca. 15 Minuten). Gegen Ende auch den Spinat und den Mais hinzufügen.

Bevor das Gemüse ganz gar ist, etwa nach 10 Minuten, das Cream Stew ansetzen. Dafür Butter in einem Topf zerlassen. Milch hinzugeben und unter ständigem Rühren das Mehl beigeben. Auf kleiner Flamme und weiterem Rühren (!) einkochen lassen, sodass die Masse stark eindickt. Hier müsst ihr aufpassen, dass keine Klümpfchen entstehen.

Zum Schluss das dickflüssige Cream Stew in den Topf geben - dabei stets Rühren. Noch einmal mit gegebenenfalls einem weiteren Suppenwürfel und/oder Salz und Pfeffer abschmecken. Heiß servieren und genießen!

Donnerstag, 21. Januar 2016

[Rezept] Oden

Vor kurzem bin ich endlich dazu gekommen mal selbst ein Rezept für Oden - einen japanischer Eintopf - auszuprobieren. Die Zutaten dafür können je nach Geschmack und Region variieren. Mein Freund und ich waren mit dem Ergebnis grundsätzlich zufrieden, uns waren es dann aber doch zu viele Fischkuchen (Nerimono). *lach* Zu Oden isst man übrigens auch Reis.

Oden (おでん) ist ein japanischer Eintopf, in dem mehrere Zutaten zusammen in einer würzigen Dashi-Brühe gekocht werden. Die Auswahl der Zutaten kann nach Geschmack und Region variieren. Grundsätzlich sind jedoch meistens Ei, Daikon, Konnyaku und diverse Fischkuchen (Nerimono) enthalten. Oden ist ein beliebtes Gericht im Winter und wird sogar in den japanischen Conbini Supermärkten "to go" angeboten. Bei diesen kann man sich selbst sein Oden aus Brühe und gegarten Zutaten zusammenstellen.
Für die Zubereitung meines Odens habe ich ein sogenanntes "Oden Set" (TK) der Marke Kibun verwendet. Dieses habe ich beispielsweise im Dae Yang für knapp 8 € und im Shochiku für 12 € gesehen (Düsseldorf). Enthalten sind eine Oden Würzmischung (die ich jedoch nicht verwendet habe), Hanpen und diverse Nerimono.

Zutaten für zwei Personen

  • 1l Wasser
  • 2x10cm Kombu
  • 25g Katsuobushi
  • 20ml Sojasauce (hell)
  • 10ml Mirin
  • 2 Eier
  • 8cm Daikon
  • 1 Möhre
  • Nerimono (Chikuwa, Gobōmaki, Gomoku Age, Ika Maki...)
  • Hanpen
  • Konnyaku
  • Ganmodoki
  • Karashi 
Erstelle zunächst eine starke Dashi Brühe. Dafür zunächst die Stücke Kombu in 1l Wasser einweichen lassen - etwa 20 Minuten. Anschließend langsam zum Kochen bringen und das Kombu entfernen. Nun den Herd abstellen und das Katsuobushi hineingeben. 30-60 Sekunden warten, bis die Flocken nach unten sinken, dann entfernen. Das fertige Dashi nun durch ein feines, mit Küchenpapier ausgelegtes Sieb gießen. Abkühlen lassen und dann mit Sojasauce und Mirin abschmecken.

Kombu in Streifen schneiden und zu kleinen Knoten binden.

Eier kochen. Abschrecken und die Schale abpellen.

Daikon schälen und in ca. 1cm große Scheiben schneiden. Damit dieser später besser die Brühe aufnimmt, könnt ihr in jede Scheibe vorsichtig ein kleines X ritzen. Außerdem solltet ihr die Kanten ebenfalls schneiden bzw. abrunden. Möhre ebenfalls schälen und in Scheiben (oder dekorativ in Blumenform) schneiden. Beides Gemüse in einen Topf mit Wasser geben und zum Kochen bringen. Etwa 10 Minuten kochen bis das Gemüse weich ist.

Konnyaku in Dreiecke schneiden und in einen Topf geben. Mit Wasser bedecken, zum Kochen bringen und für maximal eine Minute kochen. Zu den anderen fertigen Zutaten legen. Optional könnt ihr auch die Konnyaku-Stücke noch ein wenig einritzen, damit die Brühe später besser einziehen kann.

Hanpen in Dreiecke schneiden.

Nerimono und Ganmodoki kurz in kochendes Wasser geben um überschüssiges Öl abzuwaschen. Große Stücke klein schneiden und beiseite legen.

 Alle Zutaten bis auf die Eier und Hanpen mit 500ml Brühe in den Pot geben und für mindestens eine, besser aber zwei Stunden bei geringer Hitze köcheln. Zwischendurch unbedingt immer überprüfen (!) und wenn nötig restliche Brühe hinzugeben.

Eier und Hanpen dazugeben und noch einmal 5-10 Minuten köcheln lassen.

Topf auf dem Esstisch servieren, sodass sich jeder selbst Zutaten (in die eigene Schüssel) rausnehmen kann. Optional ein wenig Karashi Senf dazu reichen.

Weitere mögliche Zutaten: Aburaage, Kabocha, Kamaboko, Kartoffeln, Kinchaku, Shirataki, Tōfu...

Oden hat eine leckere Brühe mit heißen Zutaten, die sich allesamt mit der Brühe vollgesogen haben. Das sorgt für einen guten Geschmack, beeinträchtigt allerdings ein wenig das Aussehen (was auch an der Handykamera liegen kann). XD

Montag, 14. April 2014

[Rezept] Kressesüppchen mit Croûtons

Dieses Rezept stammt im Original aus meinem neuen Kochbuch Landfrauenküche. Da ich schon immer ein riesiger Suppenfan war und in dem Buch zahlreiche Suppenrezepte enthalten sind, stand schnell fest, dass ich als erstes eine Suppe ausprobieren werde. Ich habe die Kressesuppe etwas nach meinem Geschmack abgewandelt und sehr genossen. <3


Zutaten für vier Personen
  • 3 Kästchen mit Kresse
  • 1 Zwiebel (habe ich weggelassen)
  • 200g Frischkäse
  • 1l Gemüsebrühe
  • 2 Scheiben Sandwichtoast
  • 1-2 EL Öl
  • Salz, Pfeffer, Muskat
Die Kresse mit einer Schwere abschneiden, die Zwiebel sehr klein hacken. Eventuell etwas Kresse für die Deko an die Seite legen. Kresse und Zwiebel mit etwas Öl in einen Topf andünsten, dann mit der Gemüsebrühe ablöschen. Während die Suppe aufkocht, Sandwichtoast würfeln und mit 1-2 EL Öl in einer Pfanne goldbraun rösten. Nach Geschmack würzen (ich habe sie nur etwas gesalzen). Wenn die Suppe kocht, Frischkäse, Salz, Pfeffer und Muskat hinzugeben und pürieren. Abschmecken und mit Croûtons und ein wenig Kresse als Deko servieren. Schmeckt heiß oder kalt!


Samstag, 19. Oktober 2013

[Rezept] Zucchini Gurken Suppe

Mmmmh mit diesem leckeren Rezept für die kalte Jahreszeit - obwohl auch die Suppe kalt gut schmeckt - ist die Monster-Zucchini nun auch aufgebraucht. (^___^) Deswegen soll es noch ein paar allgemeine Informationen zu Zucchini geben: Zucchini gehören zu den Kürbisgewächsen und können anders als die im Supermarkt erhältlichen Varianten ebenso groß wie Kürbisse werden. Die bevorzugte Erntezeit ist Juni bis Oktober - also noch schnell welche kaufen. (^___~) Die Zucchini Gurken Suppe schmeckt wahnsinnig lecker (eine meiner neuen Lieblingssuppen), ist kalt erfrischend, heiß wunderbar und zudem noch sehr kalorienarm. Ich habe dazu ein wenig Baguette gereicht und als Variante meinem Freund etwas zuvor angebratenes Hackfleisch untergemischt. Auch Varianten mit Klössen oder Schmelzkäse sind möglich.


Für einen großen Topf Suppe
  • 500g Zucchini (oder mehr)
  • eine Gurke
  • eine kleine Zwiebel
  • 2l Gemüsebrühe
  • 2-3 EL Kräuter (z.B. Dill, Thymian, Gartenkräuter) 
  • 1/2 Becher Crème Fraiche (alternativ: Sahne)
  • Salz und Pfeffer
  • optional: einen Schuss Weißwein
  • optional: eine Prise Muskat
Zucchini und Gurke waschen, bei großen Kernen das Innere entfernen und in Würfel schneiden. Die Zwiebel klein schneiden und in einem großen Topf mit etwas Olivenöl glasig dünsten. Mit etwas Weißwein oder Wasser ablöschen und Zucchini- und Gurkenwürfel hinzugeben. Kräuter sowie Gemüsebrühe dazugeben und köcheln lassen bis die Zucchini- und Gurkenstücke weichgekocht sind. Nun mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken, Créme Fraiche hinzugeben und alles pürieren. Optional Hackfleisch, Klösse oder Schmelzkäse hinzugeben und mit einigen Zucchiniraspeln garnieren. Heiß oder kalt genießen. (^3^)

Montag, 14. Januar 2013

[Rezept] Yosenabe

Zu Silvester haben Kätzchen und ich ein leckeres Nabemono (Eintopf) Gericht namens Yosenabe gekocht! (^___^) Übersetzt bedeutet Nabemono, auch Nabe abgekürzt, so viel wie "Dinge aus einem Topf", Yosenabe ist die wohl beliebteste Version. Besonders im Winter ist Nabe ein tolles Gericht, das wärmt. <3 Für unser Yosenabe haben wir uns an den Rezepten von runnyrunny und Mari orientiert. Irgendwann hole ich mir auch mal einen originalen Nabe-Topf. (^___^)


Die Zutaten ind im Grunde alle total variabel, was toll ist, da so für jeden was dabei ist! Neben Gemüse können Fleisch, Fisch und Tofu ihren Platz im Nabe finden. Beliebt sind zum Beispiel Garnelen und weitere Pilzsorten. Auch die Brühe lässt sich ganz vegetarisch gestalten. Alles in allem schmeckt es einfach wunderbar, vor allem die durchgezogene Brühe ist toll. <3 Nur der Dipp war nicht ganz unserer. (^___~)

Wie man Yosenabe isst: Theoretisch gibt man die Zutaten nach und nach je nach eigenem Belieben in den Topf (ähnlich vielleicht wie beim Raclette), der auf dem Tisch steht (auf einem Gaskocher).Wenn sie gar sind, dippt man sie in die Sauce und isst sie. Auch die Brühe wird dabei getrunken. Wir haben es etwas unkonventioneller gemacht und alle Zutaten schon in den Topf getan und gekocht. Dann haben wir uns etwas in unsere Schale getan und nach Geschmack einiges gedippt und gegessen.

Sieht jetzt etwas leer aus, liegt aber vor allem daran, dass der Topf so tief ist. XD

Für etwa vier Portionen Nabe

Brühe
  • 1600ml Dashi (Kombu Dashi für die Vegetarier)
  • 50ml Sake (alternativ Weißwein)
  • 1,5 EL Zucker
  • 1 EL Sojasauce
  • 1/2 - 1 EL Salz
Zutaten bei uns
  • Udon Nudeln (drei vakuumverpackte Portionen) [Die Nudeln sind variabel.]
  • zwei Hähnchenbrustfilets
  • Chinakohl (ein kleiner)
  • Shiitake Pilze (8-10 Stück)
  • Tofu (etwa ein halber Block)
  • Möhren (je nach Größe 1-2)
  • Frühlingszwiebeln
  • Wantan-Täschen (hihi)
Zum dippen
fertige Ponzu Sauce oder:
  • 5 EL Sojasauce
  • 5 EL Limettensaft
  • 50ml  Dashi
Vorbereitung
Für Yosenabe lässt sich sehr viel vorbereiten. Das beginnt schon beim kleinschneiden vom Fleisch, Fisch und Tofu sowie dem Gemüse. Alles wird mundgerecht geschnitten, sodass es auch schnell gar wird. Den Chinakohl nicht zu klein schneiden und die Möhren nach Wunsch mit einem Ausstecher in Blumen formen. Die Shiitake Pilze werden oben dekorativ eingeschnitten, der Stiel entfernt (sind es getrocknete, müssen sie vorher mindestens eine Stunde in warmen Wasser eingelegt werden). Die Frühlingszwiebeln werden in kleine diagonale Ringe geschnitten.
Auch die Udon-Nudeln können schon einmal abgekocht werden (und in unserem Fall bereits in die Schüsseln gegeben werden).

Zubereitung
Nach der Vorbereitung geht es eigentlich ganz schnell. Brühe und Dippsauce erstellen und nach Geschmack abschmecken. Dann nach und nach die einzelnen Zutaten in die Brühe geben und gar kochen. Beachtet dabei die unterschiedlichen Garzeiten, also Fleisch zuerst, Gemüse zum Schluss hineingeben.

Dienstag, 23. Oktober 2012

[Rezept] (Asiatische) Kürbissuppe

Weiter in der Kürbiswoche gibt es eine leckere (asiatische) Kürbissuppe! (^___^) Sie ist cremig, würzig und wärmend - einfach super im Herbst! <3 Leichte Schärfe ist durch eine Currynote gegeben. *myam* Das Rezept zählt auf jeden Fall zu meinen Lieblingssuppenrezepten. Außerdem versuch ich mich an hübscheren Fotos. (^___~)


Für etwa 5-6 Teller Kürbissuppe
- 500g Kürbis
- 2 Kartoffeln (mittelgroß)
- 2TL Currypulver
- 2cm Ingwer (ca.)
- Olivenöl
- 600ml Wasser
- 1 1/2 Gemüsebrühwürfel
- 300ml Kokosmilch (+ optional als Deko)
- Salz, Pfeffer, Sojasauce
- Kürbiskerne (optional)

Zunächst den Kürbis schälen und in kleine Stücke schneiden. Dasselbe machen wir mir den Kartoffeln. Kürbis- und Kartoffelstücke mit dem Olivenöl und Curry sowie Ingwer in einem Topf kurz anschwitzen. Dann Wasser und Gemüsebrühwürfel hinzugeben, kochen lassen bis Kürbis und Kartoffeln gar (weich) sind. Kokosmilch hinzugeben und nochmal kurz aufkochen lassen. Zum Schluss pürieren und mit Salz, Pfeffer und Sojasauce abschmecken. In einen Teller gießen, mit Kokosmilch kleine Wirbel machen und mit (kurz) angerösteten Kürbiskernen garnieren.


Montag, 16. April 2012

[Rezept] Shio Ramen

Momentan bin ich wieder sehr viel am kochen und backen und plane mittlerweile sogar wieder meine Woche vor. (^3^) Es macht einfach wieder Spaß und ist vor allem auch eine gute Ablenkung von dem ganzen Alltagsstreß. (^___~) Heute gab es mal wieder Ramen, weil ich noch so viele Nudeln und Pak Choi habe. Allerdings habe ich mich diesmal für eine andere Art als dem sonstigen Miso Ramen entschieden, deswegen stelle ich euch hier Shio Ramen (Salz Ramen) vor! Es ist übrigens mal wieder ein relativ schnelles, einfaches Gericht, das man schön variieren kann.


Zutaten für eine große Schüssel 
für die Suppenbasis
- 350ml Hühnerbrühe
- 250ml Dashi
- 2 TL Salz
- 1 1/2 TL Mirin

Einlagen
- Ramennudeln
- Pak Choi, Karotten oder anderes Gemüse nach Wahl
- ein halbes gekochtes Ei
- drei 7x4 Nori Stücke
- Sesam zum drüber streuen

Als Einlagen könnt ihr eigentlich nehmen, worauf ihr Lust und vor allem was ihr da habt! Ich hatte gerade nun mal nur dies da und wollte auch fleischfrei bleiben. (^___~) Möglich sind aber zum Beispiel auch Pilze (Shiitake, Enoki, Champignons -böh die hatte ich doch da >___<-...), Fleisch (dünn geschnittenes Schweinefleisch), Naruto Maki (eine Art Fischpaste), anderes Gemüse (Mais, Salat, Frühlingszwiebeln...) und und und!

Ramennudeln kochen. Gemüse klein schneiden (ich habe den Pak Choi zudem noch kurz blanchiert). Fertige Nudeln in eine große Schüssel geben. Gemüse, Ei und Nori auf die Nudeln verteilen. Suppenbrühe aus den oben genannten Zutaten erstellen und über die Nudeln gießen. Sesam drüber streuen und heiß genießen. (^___^)

Samstag, 1. Oktober 2011

[Rezept] Kürbissuppe

Eigentlich ist das Wetter ja heut zu warm für Suppe, aber da wir nicht so viel Hunger hatten, war es eigentlich perfekt. ;) Für was Kleines zwischendurch oder eben als Vorspeise ist diese Kürbissuppe perfekt. :D Das Rezept stammt von Ami-chan aus dem Nekobento Forum. Dort hat Ekolabine ein kleines Kochspiel gestartet bei dem jede Woche ein anderes Rezept nachgekocht werden soll. :) Dies ist die zweite Runde.



Für diese Kürbissuppe aka Hühnersuppe mit Kürbis (lach) benötigt ihr nur wenige Zutaten und es ist auch nicht sonderlich zweitaufwendig. ;) Besonders jetzt zur Kürbis-Zeit also eine feine Sache und schmecken tut es auch noch richtig gut (leicht süßlich aufgrund des Kürbis' vlt). :D







1-1,5l chinesische Hühnerbrühe (ich habe einfach asiatische genommen)
1/2 Butternut Kürbis
Tofupuffs (gibt es tiefgefroren in vielen Asialäden)
Pilz- Sojasßse
Frühlingszwiebel

Zunächst die Brühe mit einem ordentlichen Schuss Pilz-Sojasosse aufkochen. Dann den in mundgerechte Stücke geschnittenen Butternut Kürbis dazugeben und solange köcheln bis dieser gar ist. Wenn man möchte kann man diesen dann auch pürieren. Dann in eine Schale füllen, geschnittene Frühlingszwiebel und kleine Tofupuffs hinzugeben und genießen. :D Als Deko habe ich übrigens noch ein Stückchen Möhre als Knoten draufgetan. ;)